Pathognomonisch
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Als pathognomonisch (Vorlage:GrcS oder auch pathognostisch, von Vorlage:GrcS und Vorlage:GrcS) bezeichnet man in der Medizin ein Symptom, das bereits für sich alleine genommen hinreichend für eine sichere Diagnosestellung ist, da es nur bei jeweils einer ganz bestimmten Krankheit auftritt.<ref>Pschyrembel online</ref><ref>Orphanet</ref>
Beispiele
- Die Ausscheidung von Bence-Jones-Proteinen beim Plasmozytom.
- Die mikroskopisch sichtbaren Auer-Stäbchen sind pathognomonisch für die akute myeloische Leukämie (AML).
- Der Kayser-Fleischer-Kornealring ist pathognomonisch bei der Diagnose von Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit), wobei allerdings nicht jeder Patient dieses Symptom ausprägt.
- Das Schmerzen der Lymphknoten nach Alkoholkonsum beim Hodgkin-Lymphom.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />