Paul Nalepa
Vorlage:Hinweisbaustein Paul Nalepa (* 1846; † 5. September 1900) war ein deutscher Unternehmer in der Textilindustrie und Kommunalpolitiker in Oberschöneweide im heutigen Berlin.
Nalepa gründete um 1871 eine Färberei und war später auch als Teppichfabrikant tätig. Seine Woll- und Baumwollfärberei entnahm täglich circa 120 m³ Wasser aus der Spree und entließ eine ähnliche Menge als Fabrikabwasser in den Fluss.<ref>Karin Winklhöfer, Marc Leszinski, Christian Steinberg: Industriebetriebe an der Oberspree und ihre Auswirkungen auf die biotische Beschaffenheit des Flusses im frühen 20. Jahrhundert. In: Susanne Frank, Matthew Gandy (Hrsg.): Hydropolis. Wasser und die Stadt der Moderne. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2006, S. 117–145, hier S. 140. (eingeschränkte Vorschau auf Google Bücher)</ref>
Er gehörte zu den ersten Schöffen in Oberschöneweide, nachdem der Ort 1898 zu einer selbstständigen Gemeinde im Kreis Niederbarnim geworden war.
Paul Nalepa wurde in der Köllnischen Vorstadt in Köpenick auf dem St.-Laurentius-Friedhof begraben. Die Nalepastraße in Oberschöneweide wurde 1904 nach ihm benannt; bedeutendstes Bauwerk dort ist das ein halbes Jahrhundert später erbaute Funkhaus Nalepastraße.
Einzelnachweise
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| NAME | Nalepa, Paul
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| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer und Kommunalpolitiker
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| GEBURTSDATUM | 1846
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| STERBEDATUM | 5. September 1900
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