Pelze
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Fluss
Die Pelze ist ein Zufluss (Teil eines früheren Seitenarms) der Mulde im Biosphärenreservat Mittelelbe und Naturschutzgebiet Untere Mulde, sowie im Dessau-Wörlitzer Gartenreich nahe der Mündung des Flusses in die Elbe zwischen Dessau und Roßlau.
Das Gewässer hat eine Länge von etwa 1,5 km und ist durch den Fließgraben mit dem Leiner See und dem Löbben verbunden. Die Seen sind der Zufluss vom Kapengraben in die Mulde. Bei Hochwasser von Mulde und Elbe bekommt die Pelze auch Kontakt zur Igel-Lache, einem weiteren Altwasser.
Mit 21 nachgewiesenen Arten, wie Rapfen, Zope, Bitterling, Steinbeißer, Karausche, Ukelei und Aland, gilt die Pelze als artenreichstes Altwasser des Naturschutzgebietes.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> Die Pelze wurde bereits 1927, als eines der ersten Schutzgebiete für ein Säugetier in Deutschland überhaupt, als Biberschutzgebiet für den Elbebiber ausgewiesen.<ref>Prof. Dr. Gustav Hinze - ein Leben für die Elbebiber. Zum 125. Geburtstag des Biberforschers.</ref>
Im Winkel, welchen die Pelze bei ihrer Mündung in die Mulde bildet befanden sich im 12. Jahrhundert die Burg Waldeser und ein Dorf gleichen Namens.<ref>Vorlage:Literatur</ref>
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Brücke über den Fließgraben, den Zufluss in die Pelze
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Die 2016 neu errichtete Brücke
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Hinweisschild Biberschongebiet am Ufer
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Mündung in die Mulde
Einzelnachweise
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