Philine Fischer
Philine Fischer (geb. Franke; verh. Fischer-Sannemüller; * 1. Februar 1919 in Leipzig; † 22. Januar 2001 ebenda) war eine deutsche Opernsängerin (Sopran), die auch als Oratorien- und Konzertsängerin hervortrat. In Halle avancierte sie zur Primadonna und trug maßgeblich zur Händel-Renaissance der 1950er Jahre bei. Sie interpretierte vierzehn Händel-Opern, womit sie bis heute zur Weltspitze gehört. Insgesamt sang sie 85 Opernpartien. Fischer war Seniorin der Musikerfamilie Fischer-Sannemüller-Krumbiegel.
Leben
Herkunft und Gesangsstudium
Philine Fischer wurde 1919 als eine von drei Töchtern Bibliothekars Arno Franke (1888–1953), der in der Deutschen Bücherei in Leipzig arbeitete, und dessen Frau Elisabeth Franke, geborene Walther (1889–1956), geboren.<ref name="Lange27">Wolfgang Lange (Aufzeichnung): Garderobengespräch mit Philine Fischer. In: Theater der Zeit. 8/1983, S. 27–30, hier: S. 27.</ref><ref name="Knopf">Sabine Knopf: Fischer, Philine geborene Franke, verheiratete Fischer-Sannemüller - Leipziger Frauenporträts. leipzig.de, 2023, abgerufen am 30. Dezember 2023.</ref> Sie entstammte einem christlichen Elternhaus,<ref>Marianne Tosetti: Beglückende Begegnung unter Händeis Porträt. NZ-Gespräch mit Volkskammerkandidatin Philine Fischer. In: Neue Zeit, 7. Oktober 1963, Jg. 19, Ausgabe 234, S. 6.</ref> in dem Hausmusik gepflegt wurde.<ref name="Lüdicke" /> Zur Förderung der dialektfreien Sprache und Bewegung besuchte sie ab dem zehnten Lebensjahr<ref name="Lüdicke" /> gemeinsam mit einer Schwester die von Martel Schmidt geleitete „Schule für Wort, Klang und Bewegung“.<ref>Manfred Rätzer: Porträtiert: Eine grosse Haendel-Sängerin. Gespräch mit Kammersängerin Philine Fischer anlässlich ihres 75. Geburtstages. In: Händel-Hausmitteilungen 3/1994, S. 46–51, hier: S. 46.</ref> Als 15-Jährige nahm sie an einer Eignungsprüfung am Alten Theater Leipzig teil, wo ihr musikalische Begabung attestiert wurde.<ref name="Lange27" />
Nach der Schule absolvierte sie von 1936 bis 1941 mit einer Freistelle<ref name="Lange27" /> ein Gesangsstudium am Landeskonservatorium der Musik zu Leipzig.<ref name="BMG">BMG (Hrsg.): SBZ-Biographie. Berlin 1964, S. 89.</ref> Dieses begann sie bei der Gesangslehrerin Ilse Helling-Rosenthal, sie wechselte dann aus Unzufriedenheit zu Fritz Polster.<ref name="Lange27" /> Später wurde sie von der Kammersängerin Erna Westenberger unterrichtet, die sie von ihrem Engagement in Leipzig kannte.<ref name="Lange27" /> Noch während ihres Studiums, ab 1938,<ref name="Pers">Personelles: Geburtstage. In: Theater der Zeit. 4/1989, S. 68.</ref> trat sie als Oratoriensängerin in Erscheinung u. a. sang sie in Haydns Schöpfung und Strauss’ Deutscher Motette.<ref name="Lange27" /> In Leipzig arbeitete sie u. a. mit ihren ehemaligen Lehrern,<ref name="Lüdicke" /> dem Thomaskantor Karl Straube, dem Geiger Walther Davisson und dem österreichischen Komponisten Johann Nepomuk David zusammen.<ref name="Lange27" /> Nach der Geburt ihrer Tochter 1941 holte sie an der Städtischen Oper Berlin ihre Reifeprüfung als Opernsängerin nach.<ref name="Rätzer47">Manfred Rätzer: Porträtiert: Eine grosse Haendel-Sängerin. Gespräch mit Kammersängerin Philine Fischer anlässlich ihres 75. Geburtstages. In: Händel-Hausmitteilungen 3/1994, S. 46–51, hier: S. 47.</ref>
Beginn der Opernkarriere
Ungefähr zehn Jahre lang war sie, bestärkt durch ihren ersten Mann, einem Kirchenmusiker und Straube-Schüler,<ref name="Krumbiegel/Prokop20" /> als Oratorien- und Konzertsängerin tätig.<ref name="Lange28">Wolfgang Lange (Aufzeichnung): Garderobengespräch mit Philine Fischer. In: Theater der Zeit. 8/1983, S. 27–30, hier: S. 28.</ref> Eine gemeinsame Konzertreise führte sie nach Schweden.<ref name="Rätzer47"/> Ihre erste Matthäus-Passion interpretierte sie 1940 in der Jakobskirche in Stettin.<ref name="Rätzer47"/> 1942 wurde Fischer bei einer szenischen Aufführung von Bachs Kaffeekantate von einem Künstleragenten entdeckt.<ref name="Lange28" /> Er bot ihr Engagements in Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt am Main an, was Fischer aufgrund der anhaltenden alliierten Luftangriffe auf deutsche Großstädte ausschlug.<ref name="Lange28" /> Ihr Bühnendebüt als Micaela in Bizets Carmen führte sie 1944 als Opernsängerin für eine Spielzeit<ref name="Pers" /> an das Oldenburgische Staatstheater.<ref name="Kutsch/Riemers">Kutsch/Riemens: Großes Sängerlexikon. Bd. 2. 4. Aufl. München 2003, S. 1476.</ref>
Bei Kriegsende zog sie mit ihren Töchtern nach Leipzig, wo sie für ein hallesches Unternehmen Muffe nähte.<ref name="Lange28" /> Nach zwei Wochen in Leipzig meldete sie sich auf eine Annonce<ref name="Lange28" /> und sang am 2. August 1945 im ersten Nachkriegskonzert des Gewandhausorchesters und Gewandhauschores<ref>Wolfgang Langner: Der Gewandhauschor zu Leipzig. Von den Anfängen bis 2000. Sax-Verlag, Beucha 2005, ISBN 3-934544-72-X, S. 121.</ref> unter Gewandhauskapellmeisters Hermann Abendroth in der Thomaskirche zu Leipzig das Sopransolo in dem Händel-Oratorium Messiah.<ref name="Kutsch/Riemers" /> Dort anwesend waren auch Intendant Hans Schüler, Generalmusikdirektor Paul Schmitz und Kammersängerin Margarete Bäumer, die sie für das Ensemble der Oper Leipzig gewinnen wollten.<ref name="Lange28" /> Zunächst zögerte Fischer, nahm dann aber wegen des Weggangs Abendroths nach Weimar 1946 ihre Tätigkeit in Leipzig auf.<ref name="Lange28" />
Engagement an der Oper Leipzig
Bis 1952 war Fischer als Solistin an der Oper Leipzig engagiert,<ref name="Kutsch/Riemers" /> die seinerzeit in der Interimsspielstätte im Haus Dreilinden residierte.<ref name="Wolf" /> Als Aushilfsorchester für die Oper fungierte das Leipziger Sinfonie-Orchester,<ref>Fritz Hennenberg: 300 Jahre Leipziger Oper. Geschichte und Gegenwart. Langen Müller, München 1993, ISBN 3-7844-2432-5, S. 104f.</ref> mit dem sie solistisch zusammenarbeitete.<ref>Steffen Lieberwirth (Hrsg.): Mitteldeutscher Rundfunk – die Geschichte des Sinfonieorchesters. Im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks verfasst von Jörg Clemen. Kamprad, Altenburg 1999, ISBN 3-930550-09-1, S. 97.</ref> Kapellmeister Helmut Leo bereitete sie gleich zu Beginn auf das Ännchen in Webers Freischütz vor,<ref name="Lange29">Wolfgang Lange (Aufzeichnung): Garderobengespräch mit Philine Fischer. In: Theater der Zeit. 8/1983, S. 27–30, hier: S. 29.</ref> der von dem Göttinger Regisseur Hanns Niedecken-Gebhard inszeniert wurde.<ref name="Zauft2">Karin Zauft: Porträtiert. Kammersängerin Philine Fischer zum 80. Geburtstag. In: Händel-Hausmitteilungen. 1/1999, S. 43–47, hier: 44.</ref> Im Anschluss trat sie als Marie in Smetanas Verkaufter Braut auf.<ref name="Lange29" /> Insgesamt war sie in Leipzig an ca. 25 Opern beteiligt.<ref name="Lange29" /> Hervorzuheben ist insbesondere ihre Rolle 1947 als Euridyke in Glucks Orfeo ed Euridice,<ref name="Korfmacher" /> welche die erste Inszenierung der international bekannten Choreografin Mary Wigman darstellte.<ref>Fritz Hennenberg: 300 Jahre Leipziger Oper. Geschichte und Gegenwart. Langen Müller, München 1993, ISBN 3-7844-2432-5, S. 141.</ref> Außerdem hatte Fischer 1949 die Hauptrolle in der Uraufführung der Oper Die Laune des Verliebten nach Goethe von Erwin Dressel inne.<ref name="Frenzel/Moser" />
Hallesche Primadonna
Der hallesche Theaterregisseur Heinz Rückert, vormals Oberspielleiter in Leipzig,<ref>Personelles. In: Theater der Zeit. 5/1984, S. 68.</ref> holte sie 1952 in die Saalestadt.<ref name="Lange29" /> Obwohl das Haus kleiner war als Leipzig, fühlte sich Fischer von den dort auf sie wartenden Händel’schen Herausforderungen angezogen.<ref name="Lange29" /> Sie wurde an den Städtischen Bühnen Halle engagiert und trat bei den regelmäßig stattfindenden Händel-Festspielen auf.<ref name="Kutsch/Riemers" /> Sie erarbeitete sich einen internationalen Ruf als Interpretin der Solopartien in den Opern des Barockkomponisten.<ref name="Kutsch/Riemers" /> In ihrem Nachschlagewerke von 1956 schrieben ihr Herbert A. Frenzel und Hans Joachim Moser einen „jugendlich dramatischen Sopran“ zu.<ref name="Frenzel/Moser">Frenzel/Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Berlin 1956, S. 173.</ref> Für Karin Zauft sang sie „mit bestechender Klarheit, äußerst präzise im Stimmansatz, mit einer prägnanten, ausdrucksvollen Deklamation. Dabei verfügte sie über einen enormen Stimmumfang, der sowohl in den höchsten Koloraturpassagen als auch in einer voluminösen Mittellage zum Tragen kam.“<ref>Karin Zauft: „Wir haben den Stein ins Rollen gebracht“. Zum 100. Geburtstag von Philine Fischer am 1. Februar 2019. In: Mitteilungen des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle 2/2019, S. 60–63, hier: S. 61f.</ref> Insgesamt sang sie in Halle (und Lüdenscheid) 14 Händel-Partien.<ref name="Kutsch/Riemers" /> Zu ihren Sängerkollegen in Halle gehörten u. a. Rolf Apreck, Werner Enders, Margarete Herzberg, Kurt Hübenthal, Hellmuth Kaphahn und Günther Leib.<ref name="Rätzer49">Manfred Rätzer: Porträtiert: Eine grosse Haendel-Sängerin. Gespräch mit Kammersängerin Philine Fischer anlässlich ihres 75. Geburtstages. In: Händel-Hausmitteilungen 3/1994, S. 46–51, hier: S. 49.</ref> Im Jahr 1953 übernahm sie die Titelrolle in der in Vergessenheit geratenen Oper Deidamia.<ref name="Kutsch/Riemers" /> Höhepunkte ihrer Arbeit in Halle waren die Inszenierungen von Radamisto (1955) und von Poro (1956).<ref>Karin Zauft: Philine Fischer (1919–2001). In: Händel-Hausmitteilungen. 1/2001, S. 3–6, hier: S. 4.</ref> Das Opernensemble war u. a. Gast an der Hamburgischen Staatsoper<ref name="Seeger1956" /> und der Deutschen Staatsoper Berlin.<ref>Heino Lüdicke: Lebendige Händel-Aufführung. „Porös“ als Gastspiel des Landestheaters Halle in der Staatsoper. In: Neue Zeit, 17. Oktober 1957, Jg. 13, Ausgabe 243, S. 4.</ref>
Mit ihrem Wirken begründete Fischer die „Händel-Renaissance“ in Halle mit, wobei sie eng mit dem Regisseur Heinz Rückert, dem Generalmusikdirektor Horst-Tanu Margraf und Bühnenbildner Rudolf Heinrich zusammenarbeitete.<ref name="Frede" /> Sie waren vom realistischen Musiktheater Walter Felsensteins geprägt.<ref name="Zauft" /> Fischer berichtete: „Uns ging es darum, die nach Kriegsende herrschende große Theaterbegeisterung breiter Kreise der Bevölkerung […] auszunutzen, um den normalen Opernbesucher auch für die Schönheit der Händel-Oper zu begeistern. Wir wollten, daß die Händel-Oper nicht nur von einem elitären Publikum, sondern auch vom Mann auf der Straße verstanden wird. Das Singen in deutscher Sprache, die Verdeutlichung des Inhalts und Gehalts der Arien durch deren Durchtextierung erleichterte dem Publikum das Verständnis der Handlung.“<ref name="Rätzer49"/> Für die Musikwissenschaftlerin Karin Zauft (2019) „verkörperte [Philine Fischer] die Generation des Aufbruchs, der neuen Wege und der Hingabe an die verpflichtende moralische Mission des Theaters – nicht nur der Händel-Oper“.<ref name="Zauft">Karin Zauft: Philine Fischer (1.2.1919–22.1.2001). In: Magazin der Händelfestspiele (2019), S. 36.</ref> Auch im Ausland wurde ihre Arbeit gewürdigt, etwa von Everett Helm sowie den Händelforschern Otto Erich Deutsch und William C. Smith.<ref>Everett Helm: Händel-Festspiele in Halle. In: Fono Forum. 6/1959, S. 8f.; Otto Erich Deutsch: Notes from Abroad: Germany. In: The Musical Times. 96 (1955) 1351, S. 491f.; William C. Smith: Notes from Abroad: Germany. In: The Musical Times 97 (1956) 1362, S. 434f.; William C. Smith: News from Abroad: Handel Festival at Halle. In: The Musical Times. 98 (1957) 1374, S. 447f.</ref> 1967 sang Fischer als Agrippina in der durch Renate Oeser inszenierten gleichnamigen Oper ihre letzte Händel-Partie.<ref name="Zauft2" />
Fischer hielt sich in der DDR politisch zurück.<ref name="Krumbiegel/Prokop21">Krumbiegel/Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Kassel 2004, S. 21.</ref> Dennoch war sie Mitglied des Zentralvorstandes der Gewerkschaft Kunst im FDGB und wurde im Oktober 1963 auf Vorschlag des Kulturbundes als Nachfolgekandidatin<ref>Präsidium der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.): Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 4. Wahlperiode. Staatsverlag der DDR, Berlin 1964, S. 681.</ref> in die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik gewählt.<ref name="BMG" />
Rezeption in der bildenden Kunst
Porträt von Fritz Freitag
1963/1964 schuf der hallesche Maler Fritz Freitag ein Rollenporträt Fischers als Zauberin in der Händel-Oper Amadigi. Es handelt sich um eine Öl-Mischtechnik auf Hartfaser.<ref>Karin Zauft: „Wir haben den Stein ins Rollen gebracht“. Zum 100. Geburtstag von Philine Fischer am 1. Februar 2019. In: Mitteilungen des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle 2/2019, S. 60–63, hier: S. 63.</ref> Er betitelte es mit Die Sängerin vor dem Auftritt.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:Frankenstein, Wolfgang|Frankenstein, Wolfgang: }}{{#if:|{{#if:Die Sängerin vor dem Auftritt (Philine Fischer geb. 1919)|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Die Sängerin vor dem Auftritt (Philine Fischer geb. 1919)}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33007542/df_hauptkatalog_0212234_004_003%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Die Sängerin vor dem Auftritt (Philine Fischer geb. 1919)}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33007542/df_hauptkatalog_0212234_004_003}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Die Sängerin vor dem Auftritt (Philine Fischer geb. 1919)}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:{{#if: 2022-12-24 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
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Noch 1964 wurde das Porträt durch eine Jury in die Ausstellung „Unser Zeitgenosse“ aufgenommen und in der Nationalgalerie Berlin vom 3. Oktober bis 31. Dezember durch das Ministerium für Kultur, die Deutsche Akademie der Künste und den Verband Bildender Künstler Deutschlands präsentiert.<ref>Ausstellungsverzeichnis. In: Gerhard Pommeranz-Liedtke: Ausstellung Unser Zeitgenosse in der National Galerie, Berlin 1964. [Veranstaltung des Ministeriums für Kultur, der Deutschen Akademie der Künste und des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands. Ausstellungskatalog.]. Ministerium für Kultur – Berlin, Deutsche Akademie der Künste – Berlin, Verband Bildender Künstler Deutschlands, Berlin 1964, S. 99–113, hier: S. 102.</ref> Vom 10. September bis 13. Oktober 1985 war das Werk anlässlich des Kongresses und der Weltmusikwoche des Internationalen Musikrates in der Neuen Berliner Galerie im Alten Museum vom Ministerium für Kultur, Zentrum für Kunstausstellungen der DDR exponiert.<ref name="A1985" /> Vom 16. Mai bis 28. Juni 2009 wurde es in der Ausstellung der Oper Halle und des Halleschen Kunstvereins im Rangfoyer<ref>Primadonna im Kostüm. In: Mitteldeutsche Zeitung, 3. Juni 2009.</ref> des Opernhauses Halle ausgestellt.<ref>Händel auf Halles Bühnen und in Werken hallescher Künstler, hallescher-kunstverein.de, Zugriff: 10. November 2019.</ref>
Wonderful Women Wall
Seit 2021 wird sie im Rahmen des Urban-Art-Projekts „Wonderful Women Wall“ im Gleistunnel am Halle (Saale) Hauptbahnhof als eine von vierzehn weiblichen Persönlichkeiten der Stadt dargestellt.<ref name="Knopf"/>
Familie
Philine Fischer war Seniorin der bekannten Leipziger Musikerfamilie Fischer-Sannemüller-Krumbiegel.<ref name="Frede" /> In erster Ehe war sie mit dem Kantor Ulrich Fischer (1913–1993) verheiratet, den sie an der Leipziger Musikhochschule kennengelernt hatte.<ref name="Krumbiegel/Prokop20">Krumbiegel/Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Kassel 2004, S. 20.</ref> Ihre gemeinsame Tochter Cornelia Fischer ist die Mutter der Musiker Martin Krumbiegel (* 1963), Sebastian Krumbiegel (* 1966) und Susanne Krumbiegel.<ref name="Wolf2">Werner Wolf: Primadonna Philine Fischer wird heute 80. In: Leipziger Volkszeitung, 1. Februar 1999, S. 9.</ref><ref name="Korfmacher" /> Aus ihrer zweiten Ehe, mit dem Gewandhaus-Konzertmeister Horst Sannemüller (1918–2001), ging der Bratschist Matthias Sannemüller (* 1951) hervor.<ref name="Wolf2" /><ref name="Korfmacher" />
Sie hatte ihren Wohnsitz auch während ihres halleschen Engagements in Leipzig.<ref name="Lange30" /> So lebte sie ab 1919 in der Robert-Volkmann-Straße 3 (Reudnitz), von 1940 bis 1949 in der Meißner Straße 1 (Neustadt) und 1948 in der Fechnerstraße 15 (Gohlis) sowie danach in der Kleiststraße 8 (Gohlis).<ref name="Knopf"/> Zusammen mit ihrem zweiten Mann führte sie ein „großbürgerliches“ Leben.<ref name="Krumbiegel/Prokop21" /> Nach schwerer Krankheit verstarb sie 2001 im Alter von 81 Jahren in Leipzig.<ref name="Wolf">Werner Wolf: Personalie: Opernsängerin Philine Fischer gestorben. In: Leipziger Volkszeitung, 25. Januar 2001, S. 10.</ref> Sie wurde auf dem Friedhof Gohlis des Evangelisch-Lutherischen Friedhofsverbandes Leipzig beigesetzt.<ref name="Knopf"/>
Repertoire
Sie wirkte an folgenden Händel-Opernaufführungen mit (nach der Datenbank „Händel-Opern seit 1705“):<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20210119115341
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| 9 = {{#if: Händel-Opernaufführungen seit 1705 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Händel-Opernaufführungen seit 1705}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|https://haendelhaus.de/de/opernauffuehrung}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: | {{{archiv-bot}}} | }} | des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
| #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!{{#if: || }}
}}
| c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Händel-Opernaufführungen seit 1705 | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Händel-Opernaufführungen seit 1705}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|https://haendelhaus.de/de/opernauffuehrung}} }} ({{#if: {{#if: | {{{archiv-bot}}} | }} | des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
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}}}}}}}}{{#if:
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}}
}}
}}, haendelhaus.de, Zugriff: 10. November 2019; Freundes- und Förderkreis des Händel-Hauses zu Halle (Hrsg.): 90 Jahre Händel-Oper in Halle. Hallesche Inszenierungen 1922 bis 2012 (= Mitteilungen des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle. Sonderheft). Halle (Saale) 2012, o. S.</ref><ref>Manfred Rätzer: Porträtiert: Eine grosse Haendel-Sängerin. Gespräch mit Kammersängerin Philine Fischer anlässlich ihres 75. Geburtstages. In: Händel-Hausmitteilungen 3/1994, S. 46–51, hier: S. 51.</ref>
| Spielzeit | Operntitel | HWV-Nr. | Inszenierung in Halle | Premiere | Partie |
|---|---|---|---|---|---|
| 1952/53 | Deidamia | 42 | 1. – Heinz Rückert (erste Wiederaufführung überhaupt) |
31.05.1953 | Deidamia |
| 1953/54 | Ezio | 29 | 1. – Heinz Rückert | 08.05.1954 | Fulvia |
| 1954/55 | Radamisto | 12 | 1. – Heinz Rückert | 12.06.1955 | Polissena |
| 1955/56 | Poro, Re dell’Indie (Poros) | 28 | 1. – Heinz Rückert | 17.06.1956 | Cleofide / Mahamaya |
| 1957/58 | Tamerlano (Tamerlan) | 18 | 3. – Wolfgang Gubisch | 22.04.1958 | Asteria |
| 1957/58 | Ottone, Re di Germania (Otto und Theophano) | 15 | 2. – Heinz Rückert | 31.05.1958 | Teofane / Theophano (mit Susanne Sobotta, Neubesetzung ab 17.04.1960) |
| 1958/59 | Admeto, Re di Tessaglia (Admetos) | 22 | 1. – Heinz Rückert | 14.12.1958 | Antigona / Antigone |
| 1960/61 | Orlando | 31 | 2. – Heinz Rückert | 29.03.1961 | Angelica |
| 1961/62 | Siroe, Re di Persia (Siroe) | 24 | 1. – Heinz Rückert | 21.01.1962 | Laodice / Laodike |
| 1962/63 | Amadigi di Gaula (Amadis) | 11 | 1. – Kurt Hübenthal | 23.03.1963 | Melissa |
| 1964/65 | Publio Cornelio Scipione (Scipio) | 20 | 1. – Heinz Rückert | 15.05.1965 | Berenice |
| 1965/66 | Alcina | 34 | 2. – Heinz Rückert | 29.05.1966 | Alcina |
| 1966/67 | Agrippina | 6 | 2. – Renate Oeser | 04.06.1967 | Agrippina |
Darüber hinaus war sie in den 1950er und 1960er Jahren an der szenischen Aufführung von Acis and Galatea (Acis und Galatea) sowie den konzertanten Aufführungen von Il Parnasso in festa (Das Fest auf dem Parnass) und Muzio Scevola, Atto III beteiligt.
Ihr Repertoire aus 85 Opernpartien<ref name="Krumbiegel/Prokop18" /> umfasste neben Händel-Partien u. a. auch die Pamina in Mozarts Zauberflöte, die Desdemona in Verdis Otello und die Eva in Wagners Meistersinger von Nürnberg.<ref name="Kutsch/Riemers" /> Als besonders wertvoll wird ihre Rolle unter der Regie von Heinz Runge in Janáčeks Jenůfa angesehen.<ref name="Frede" /> Ihre letzte Rolle in Halle war am 23. November 1980<ref name="Pers" /> die der Herodias in Strauss’ Salome, womit sie in den Ruhestand trat.<ref name="Frede">Matthias Frede: Zum Tod von Philine Fischer. Protagonistin in der Händel-Renaissance. Sängerin war fast 30 Jahre in Halle engagiert. In: Mitteldeutsche Zeitung, 25. Januar 2001.</ref>
Seit ihren Erfolgen 1945 führten sie Oratorien- und Passionsaufführungen durch ganz Deutschland.<ref name="Krumbiegel/Prokop16">Krumbiegel/Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Kassel 2004, S. 16.</ref> Zu ihren „Lieblingswerken“ gehörten Bachs Matthäus-Passion und Mozarts Große Messe in c-Moll.<ref name="SiegmundSchultze58" /> Gastspiele und Konzertreisen hatte sie insbesondere in den sozialistischen Staaten des Ostblocks (Tschechoslowakei, Polen u. a.), aber auch in der Bundesrepublik.<ref name="Kutsch/Riemers" /> Als erste<ref name="Lange30">Wolfgang Lange (Aufzeichnung): Garderobengespräch mit Philine Fischer. In: Theater der Zeit 8/1983, S. 27–30, hier: S. 30.</ref> DDR-Sängerin gastierte sie 1958 in England.<ref>Letters to the Editor. In: The Musical Times, 99 (1958) 1382, S. 202–204, hier: S. 204.</ref> Sie interpretierte unter dem Händelspezialisten James S. Hall L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato in englischer Sprache.<ref name="SiegmundSchultze58" /> Im Jahr 1959 erhielt sie von der Royal Musical Association eine Einladung zum Londoner „Purcell-Händel-Fest“.<ref>DDR-Musiker in London. In: Neues Deutschland, 23. Juni 1959, Jg. 14, Ausgabe 170, S. 4.</ref> Noch im Sommer 1961 begleitete sie ihren Mann zu den Bayreuther Festspielen.<ref name="Krumbiegel/Prokop19" /> Dort traf sie auf den neomarxistischen Philosophen Ernst Bloch, der sie über seinen Verbleib in der BRD informierte.<ref name="Krumbiegel/Prokop19">Krumbiegel/Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Kassel 2004, S. 19.</ref> Nach dem Bau der innerdeutschen Grenze im August 1961 wurden auch ihre Reiseprivilegien beschnitten.<ref name="Krumbiegel/Prokop19" /> Im Dezember 1962 durfte sie noch im DDR-Kulturzentrum Helsinki im neutralen Finnland auftreten.<ref>DDR-Künstler im Ausland. In: Berliner Zeitung, 5. Dezember 1962, Jg. 18, Ausgabe 334, S. 6.</ref>
Kammermusikalische Programme setzte Fischer mit ihrem Mann, dem Violinisten Horst Sannemüller, und dem Pianisten Robert Köbler um.<ref name="Krumbiegel/Prokop16" /> So gab sie im Rahmen der traditionsreichen Konzertreihe „Stunde der Musik“ Liederabende.<ref>Konstanze Musketa: Musikgeschichte der Stadt Halle. Führer durch die Ausstellung des Händel-Hauses. Händel-Haus, Halle an der Saale, ISBN 3-910019-13-7, S. 84.</ref> Neueres Liedgut interpretierte sie u. a. von Ernst Hermann Meyer, Fritz Geißler, Heinz Krause-Graumnitz, Leo Spies und Gerhard Wohlgemuth.<ref name="SiegmundSchultze58">Walther Siegmund-Schultze: Philine Fischer. In: Ernst Krause (Hg.): Opernsänger. 48 Porträts aus der Welt des Musiktheaters. 3., veränderte Auflage, Henschel, Berlin 1965, S. 56–58, hier: S. 58.</ref> Mit dem Komponisten Walter Draeger war Fischer eng befreundet. Dieser widmete ihr u. a. seine Franck-Lieder.<ref name="Krumbiegel/Prokop23">Krumbiegel/Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Kassel 2004, S. 23.</ref> Im Jahr 1955 sang sie Draegers Orchesterlieder Darin und Damon beim Eröffnungskonzert der ersten Hallischen Musiktage.<ref>Thomas Buchholz: Chronik der Hallischen Musiktage 1955–2005. LVDK Sachsen-Anhalt, Halle/Saale 2005, S. 12.</ref>
Fischer war an mehreren Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen, erschienen beim Plattenlabel Eterna, beteiligt.<ref>Karin Zauft: Philine Fischer (1919–2001). In: Händel-Hausmitteilungen 1/2001, S. 3–6, hier: S. 6.</ref> Zu nennen sind u. a. die Gesamtaufnahme von 1958 der Händel-Oper Poros mit dem Händelfestspielorchester Halle unter Horst-Tanu Margraf<ref>Karsten Steiger: Opern-Diskographie. Verzeichnis aller Audio- und Video-Gesamtaufnahmen. 2., vollständig aktualisierte und erweiterte Ausgabe, Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11784-8, S. 191.</ref> und die Aufnahme von 1964 der Suite aus der Oper Lady Macbeth von Mzensk von Dmitri Schostakowitsch mit der Dresdner Philharmonie unter Carl von Garaguly.<ref>Derek C. Hulme: Dmitri Shostakovich catalogue: the first hundred years and beyond. 4. Auflage, Scarecrow Press, Lanham u. a. 2010, ISBN 978-0-8108-7264-6, S. 89.</ref>
Auszeichnungen
- Während eines Gastspiels 1956 an der Hamburgischen Staatsoper mit Händels Poros<ref name="Seeger1956">Horst Seeger: Hallesches Operngastspiel in Hamburg. Großer Erfolg mit Händels „Poros“. In: Neues Deutschland, 18. September 1956, Jg. 11, Ausgabe 223, S. 4.</ref> wurde ihr durch den stellvertretenden Minister für Kultur Hans Pischner der Ehrentitel eines Kammersängers verliehen.<ref name="Lange30" />
- Sie erhielt 1959 den erstmals verliehenen Händelpreis des Bezirkes Halle.<ref name="Kutsch/Riemers" /><ref name="BMG" />
- Außerdem war sie Rezipientin des Kunstpreises der Stadt Halle in Gold.<ref name="Lüdicke">Heino Lüdicke: Handels Prinzessin und Mozarts Pamina. Gespräch mit Nationalpreisträgerin Philine Fischer vom Landestheater Halle. In: Neue Zeit, 30. Oktober 1959, Jg. 15, Ausgabe 254, S. 4.</ref>
- Im „Kollektiv der Händel-Festspiele“ wurde sie 1959 mit dem Nationalpreis der DDR für Kunst und Literatur, II. Klasse ausgezeichnet.<ref name="Kutsch/Riemers" /><ref name="BMG" />
- Ferner war sie Trägerin des Ordens Banner der Arbeit<ref name="Krumbiegel/Prokop18">Krumbiegel/Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Kassel 2004, S. 18.</ref> und des Vaterländischen Verdienstordens<ref name="Pers" />, die sie beide 1979 erhielt.<ref name="Lange30" />
- 1985 wurde sie auf dem V. Kongreß des Verbandes der Theaterschaffenden der DDR zum Ehrenmitglied ernannt.<ref>Silvia Brendenal: V. Kongreß des Verbandes der Theaterschaffenden der DDR. In: Theater der Zeit 12/1985, S. 65.</ref>
- Darüber hinaus wurden ihr weitere in- und ausländische Ehrenmitgliedschaften zuteil: der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft Halle,<ref name="Frede" /><ref>Ehrenmitglieder, haendel.de, Zugriff: 10. November 2019.</ref> des Landestheaters Halle<ref name="Korfmacher">Peter Korfmacher: Händels Wiedergeburtshelferin. In: Leipziger Volkszeitung, 1. Februar 2019, S. 10 (online).</ref> und der Deal and Walmer Handelian Society (England).<ref name="Lüdicke" />
Diskographie
- als Mahamaya in: Georg Friedrich Händel: Oper „Poros“ (deutsch), HWV 28, mit Günter Leib, Werner Enders, Margarete Herzberg, Hellmuth Kaphan, Händel-Festspielorchester Halle, Dirigent Horst-Tanu Margraf, aufgenommen 7/1958, veröffentlicht bei Eterna 1958 (8 20 771) / Berlin Classics 1998 (0093742BC).
- Dmitri Schostakowitsch: Suite aus der Oper „Lady Macbeth von Mzensk“, Dresdner Philharmonie, Dirigent Carl von Garaguly, Eterna 1964 (8 20 476).
Literatur
- Fischer, Philine. In: Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, S. 173.
- Fischer, Philine. In: Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hrsg.): SBZ-Biographie. Ein biographisches Nachschlagebuch über die sowjetische Besatzungszone Deutschlands. Zusammengestellt vom Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen, 3. Auflage, Deutscher Bundes-Verlag, Bonn 1964, S. 89.
- Fischer, Philine. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das Deutsche who’s who. XIV. Ausgabe von Degeners Wer ist’s?. arana Verlags-GmbH, Berlin 1965, S. 71.
- Walther Siegmund-Schultze: Philine Fischer. In: Ernst Krause (Hg.): Opernsänger. 48 Porträts aus der Welt des Musiktheaters. 3., veränderte Auflage, Henschel, Berlin 1965, S. 56–58.
- Wolfgang Lange (Aufzeichnung): Garderobengespräch mit Philine Fischer. In: Theater der Zeit. 8/1983, S. 27–30.
- Fischer, Philine (Fischer-Sannemüller). In: Horst Seeger: Das grosse Lexikon der Oper. Über 12000 Stichwörter und Erklärungen. Pawlak, Herrsching 1985, ISBN 3-88199-243-X, S. 199.
- Manfred Rätzer: Porträtiert: Eine grosse Haendel-Sängerin. Gespräch mit Kammersängerin Philine Fischer anlässlich ihres 75. Geburtstages. In: Händel-Hausmitteilungen 3/1994, S. 46–51 (mit einem Verzeichnis der von Kammersängerin Philine Fischer verkörperten Händel-Opern-Partien).
- Karin Zauft: Porträtiert. Kammersängerin Philine Fischer zum 80. Geburtstag: Sie war die prima donna der Händel-Oper ihrer Zeit. In: Händel-Hausmitteilungen 1/1999, S. 43–47.
- Karin Zauft: Philine Fischer (1919–2001). Mit ihr ging eine Ära der Händelinterpretation zu Ende. In: Händel-Hausmitteilungen 1/2001, S. 3–6.
- Fischer, Philine. In: Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens †: Großes Sängerlexikon. Band 2: Castori – Frampoli. 4., erweiterte und aktualisierte Auflage, Saur, München 2003, ISBN 3-598-11598-9, S. 1476.
- Mit Händel nach Halle. Großmutter und Operndiva: Philine Fischer. In: Peter Krumbiegel, Clemens Prokop: Jauchzet, frohlocket: Du musst kein Schwein sein. Von Bach, den Prinzen und einer Leipziger Musikerfamilie. Bärenreiter-Verlag, Kassel u. a. 2004, ISBN 3-7618-1735-5, S. 16–25.
- Karin Zauft: „Wir haben den Stein ins Rollen gebracht“. Zum 100. Geburtstag von Philine Fischer am 1. Februar 2019. In: Mitteilungen des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle 2/2019, S. 60–63 (mit der Abbildung des Porträts von Fritz Freitag).
- Karin Zauft: Philine Fischer (1.2.1919–22.1.2001). Die einst gefeierte Diva der Händel-Oper wurde vor 100 Jahren geboren. In: Magazin der Händelfestspiele (2019), S. 36.
Siehe auch
Weblinks
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}}
- {{#ifeq:DDB|Archiv|Suche nach Philine Fischer. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek|Suche nach Philine Fischer. In: Deutsche Digitale Bibliothek}}
- {{#invoke:WLink|getArticleBase}} bei Discogs{{#if: |, abgerufen am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}} | {{{Abruf}}} }}.}}
- Vorlage:Bach Cantatas
- Philine Fischer in der MusicSack-Datenbank
- Fischer, Philine geborene Franke, verheiratete Fischer-Sannemüller – Leipziger Frauenporträts bei der Stadt Leipzig
Einzelnachweise
<references />
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