Philipp Weber (Handballspieler)
| Philipp Weber Philipp Weber (2018) | |
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Spitzname | „Phlippi“, „Pipo<ref>www.sportbuzzer.de: "LE in Tokio": Handballer Philipp Weber – Der Kopf der deutschen Offensive, abgerufen am 20. April 2022</ref>“ |
| Geburtstag | 15. September 1992 (33 Jahre) |
| Geburtsort | Schönebeck (Elbe), Deutschland |
| Staatsbürgerschaft | Deutschland deutsch |
| Körpergröße | 1,94 m |
| Spielposition | Rückraum Mitte Rückraum links |
| Wurfhand | rechts |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Datei:SC Magdeburg Handball Wappen.svg SC Magdeburg |
| Trikotnummer | 20 |
| Vertrag bis | 30. Juni 2028 |
| Vereine in der Jugend | |
| von – bis | Verein |
| 1999–2003 | Deutschland SG Eintracht Glinde |
| 2003–2010 | Deutschland SC Magdeburg |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 2010–2012 | Deutschland SC Magdeburg Youngsters |
| 2012–2013 | Deutschland SC Magdeburg |
| 2013–2016 | Deutschland SC DHfK Leipzig |
| 2016–2017 | Deutschland HSG Wetzlar |
| 2017–2021 | Deutschland SC DHfK Leipzig |
| 2021– | Deutschland SC Magdeburg |
| Nationalmannschaft | |
| Debüt am | 3. Januar 2017 |
| gegen | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien in Krefeld |
| Spiele (Tore) | |
| Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | 87 (175)<ref>www.dhb.de: Philipp Weber, abgerufen am 27. August 2024</ref> |
| Stand: 27. August 2024 | |
Philipp Weber (* 15. September 1992 in Schönebeck (Elbe)) ist ein deutscher Handballspieler.
Vereinskarriere
Philipp Weber spielt seit seinem siebten Lebensjahr Handball. Bevor er 2003 zum SC Magdeburg wechselte, spielte er in der Jugend der SG Eintracht Glinde. 2010 wurde Weber in die 2. Mannschaft des SCM aufgenommen. Um mehr Spielpraxis auf höherem Niveau sammeln zu können, wechselte er zur Saison 2011/2012 zum HC Empor Rostock. Bevor er jedoch ein Spiel für Empor bestreiten konnte, verletzte er sich schwer an der Schulter und musste operiert werden. Der Vertrag mit dem HC Empor Rostock wurde noch im Sommer 2011 aufgelöst und Weber kehrte zum SC Magdeburg zurück, wo er eine kaufmännische Ausbildung in der Geschäftsstelle des SC Magdeburg begann und einen Vertrag bis 2014 unterzeichnete.<ref>handball-world: Philipp Weber bleibt beim SC Magdeburg. Abgerufen am 24. Oktober 2022.</ref>
Nach der überstandenen Verletzungspause wurde er im Januar 2012 mit einem Zweitspielrecht für den SC DHfK Leipzig ausgestattet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SC DHfK Leipzig verstärkt sich mit Nationalspieler – „Großes Talent“ für die Zukunft ( vom 19. März 2012 im Internet Archive)</ref> Sein Bundesligadebüt für den SC Magdeburg gab Weber am 8. Februar 2012 beim 28:25 gegen den TuS N-Lübbecke. Drei Tage später absolvierte er beim 33:31 gegen RK Našice sein erstes EHF-Pokal-Spiel für den SC Magdeburg.<ref>http://www.philipp-weber20.de.tl/Steckbrief.htm</ref> Somit debütierte er für den SC Magdeburg, bevor er sein geplantes Debüt für den SC DHfK Leipzig geben konnte.
Im Mai 2012 wurde gemeldet, dass Philipp Weber nicht wie geplant für ein Jahr in Leipzig spielen wird. Grund für diese personelle Entscheidung war, dass Marko Bezjak erst zur Saison 2013/14 zum SC Magdeburg wechseln sollte und er deshalb als zweiter Spielmacher neben Stian Tønnesen im Kader des SCM stand.<ref>handball-world: Magdeburg plant am Kader: Bezjak kommt erst 2013, Weber rückt auf. Abgerufen am 24. Oktober 2022.</ref>
Im Januar 2013 musste sich Philipp Weber einer weiteren Schulteroperation unterziehen, wodurch für ihn die Saison endete.<ref>handball-world: SC Magdeburg: Generalprobe gegen Hildesheim, Weber zu OP-Termin nach Düsseldorf. Abgerufen am 24. Oktober 2022.</ref> Zur Saison 2013/14 wurde sein Vertrag beim SC Magdeburg formell aufgelöst. Ziel war es, ihm nach seiner Verletzung in einem Zweitligaverein die Möglichkeit der Rückkehr in den Spielbetrieb zu geben.<ref>volksstimme.de: Philipp Weber wechselt in die 2. Bundesliga, abgerufen am 8. Mai 2019</ref> Im Juni 2013 unterschrieb er einen Vertrag beim SC DHfK Leipzig<ref>Junioren-Nationalspieler für den Rückraum www.handball-world.com, 24. Juni 2013</ref> und stieg mit diesem in die 1. Bundesliga auf, wo er anschließend noch ein Jahr für die Sachsen spielte.
Im Sommer 2016 wechselte Weber für eine Saison zur HSG Wetzlar und wurde dort Torschützenkönig der Bundesliga. Zur Saison 2017/18 kehrte er zum SC DHfK Leipzig zurück.<ref>Transfer-Hammer: Philipp Weber kommt zurück nach Leipzig www.scdhfk-handball.de, 2. März 2017, abgerufen am 2. März 2017</ref> Im Sommer 2021 schloss er sich erneut dem SC Magdeburg an.<ref>scm-handball.de: Philipp Weber kehrt zum SC Magdeburg zurück vom 2. Februar 2021, abgerufen am 2. Februar 2021</ref> Mit den Bördeländern gewann er den IHF Super Globe 2021 und die Deutsche Meisterschaft 2022. 2022 verteidigte er mit dem SCM den Titel beim IHF Super Globe 2022. Mit dem SCM gewann er die EHF Champions League 2022/23 im Finale gegen KS Kielce mit 30:29 nach Verlängerung. Beim IHF Super Globe 2023 gewann er zum dritten Mal in Folge die Klub-Weltmeisterschaft, zog sich in der Vorrunde aber eine Knieverletzung zu. Im Jahr 2024 gewann er mit dem SCM den DHB-Pokal und die deutsche Meisterschaft. In der EHF Champions League 2024/25 gewann er mit dem SCM das Finale gegen die Füchse Berlin.
Nationalmannschaft
Philipp Weber absolvierte 68 Jugend-Länderspiele für die DHB-Auswahl. 2010 belegte er bei der U18-Europameisterschaft mit Deutschland den 4. Platz und wurde in das All-Star Team gewählt.<ref name="ehfast">www.eurohandball.com Croatia win M18 European Championship (PDF, 218 kB) vom 23. August 2010, abgerufen am 10. September 2010</ref> Bei einem Fünf-Nationen-Turnier 2012 in Polen wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Er warf bei diesem Turnier 29 Tore bei vier Siegen gegen Ungarn, Polen, Tschechien und Portugal.<ref>handball-world: Philipp Weber: Bester Spieler bei Junioren-Turnier in Polen. Abgerufen am 24. Oktober 2022.</ref>
Am 3. Januar 2017 gab er sein Länderspieldebüt gegen Rumänien.<ref>www.dhb.de: Dank Heinevetter-Gala: Perfekter Start in WM-Vorbereitung, abgerufen am 3. Januar 2017</ref> Sein erstes Tor in der Nationalmannschaft warf er in seinem zweiten Länderspiel, einem Testspiel gegen Schweden. Zur Europameisterschaft 2018 wurde er von Bundestrainer Christian Prokop in den 20er-Kader berufen, der die Vorbereitung bestritt.<ref>www.dhb.de Prokop benennt Kader für Vorbereitung auf EHF EURO 2018 vom 15. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.</ref> Am 7. Januar wurde er in den endgültigen 16er-Kader berufen und nahm damit an der EM 2018 teil. Mit der deutschen Auswahl nahm er an den Olympischen Spielen in Tokio teil.<ref>ihf.info: Match Team Statistics: Germany vs. Spain, abgerufen am 24. Juli 2021</ref>
Bei der Europameisterschaft 2022 bestritt er alle sieben Spiele und erzielte 15 Tore.<ref>Cumulative Statistics Germany, auf ehfeuro.eurohandball.com, abgerufen am 29. Januar 2022</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2023 erreichte er mit der deutschen Nationalmannschaft den 5. Platz. Er stand im Kader für die Europameisterschaft 2024 und belegte mit Deutschland den 4. Platz.<ref>EHF Euro 2024: Cumulative Statistics Germany. (PDF) In: ehf.eu. Abgerufen am 4. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für die Weltmeisterschaft 2025 wurde er nicht in den endgültigen 16er-Kader nominiert.<ref>https://www.flashscore.de/news/handball-weltmeisterschaft-handball-wm-2025-ohne-heinevetter-und-weber-gislason-benennt-deutschen-kader/lAjPeTtf/</ref> für die Europameisterschaft 2026 wurde er auch nicht mehr in den 35-er Kader berufen.<ref>https://www.handball-world.news/artikel/mit-haefner-das-ist-deutschlands-35er-kader-fuer-die-em-2026-1171627</ref>
Weblinks
- Philipp Weber in der Datenbank der Handball-Bundesliga
- Philipp Weber in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
1 Sergey Hernández | 12 Matej Mandić | 80 Nikola Portner | 6 Matthias Musche | 7 Felix Claar | 8 Manuel Zehnder | 9 Tim Zechel | 10 Gísli Þorgeir Kristjánsson | 11 Daniel Pettersson | 14 Ómar Ingi Magnússon | 17 Tim Hornke | 19 Elvar Örn Jónsson | 20 Philipp Weber | 21 Albin Lagergren | 22 Lukas Mertens | 23 Magnus Saugstrup | 24 Christian O’Sullivan | 25 Sebastian Barthold | 54 Oscar Bergendahl | Trainer: Bennet Wiegert | Co-Trainer: Yves Grafenhorst
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1978: Đorđe Lavrnić | 1979: Arno Ehret | 1980: Predrag Timko | 1981: Arno Ehret | 1982: Erhard Wunderlich | 1983: Erhard Wunderlich | 1984: Zdravko Miljak | 1985: Sigurður Valur Sveinsson | 1986: Jerzy Klempel | 1987: Jerzy Klempel | 1988: Jerzy Klempel | 1989: Zbigniew Tłuczyński | 1990: Andreas Dörhöfer | 1991: Jochen Fraatz | 1992: Jochen Fraatz | 1993: Andreas Dörhöfer | 1994: Peter Gerfen | 1995: Marek Kordowiecki | 1996: Martin Schwalb | 1997: Yoon Kyung-shin | 1998: Stéphane Stoecklin | 1999: Yoon Kyung-shin | 2000: Yoon Kyung-shin | 2001: Yoon Kyung-shin | 2002: Yoon Kyung-shin | 2003: Lars Christiansen | 2004: Yoon Kyung-shin | 2005: Lars Christiansen | 2006: Guðjón Valur Sigurðsson | 2007: Yoon Kyung-shin | 2008: Konrad Wilczynski | 2009: Savas Karipidis | 2010: Hans Lindberg | 2011: Anders Eggert | 2012: Uwe Gensheimer | 2013: Hans Lindberg | 2014: Marko Vujin | 2015: Robert Weber | 2016: Petar Nenadić | 2017: Philipp Weber | 2018: Casper Ulrich Mortensen | 2019: Matthias Musche | 2020: Bjarki Már Elísson | 2021: Ómar Ingi Magnússon | 2022: Hans Lindberg | 2023: Casper Ulrich Mortensen | 2024: Manuel Zehnder | 2025: Marko Grgić Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weber, Philipp |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Handballspieler |
| GEBURTSDATUM | 15. September 1992 |
| GEBURTSORT | Schönebeck (Elbe), Deutschland |
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