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Phosphomannomutase

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Phosphomannomutase
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Phosphomannomutase
Bezeichner
Gen-Name(n)
Enzymklassifikation
EC, Kategorie
Reaktionsart Umlagerung
Substrat Mannose-1-phosphat
Produkte Mannose-6-phosphat
Vorkommen
Übergeordnetes Taxon Eukaryoten, Bakterien<ref>InterPro-Eintrag</ref>

Phosphomannomutasen sind Enzyme in Eukaryoten und Bakterien, die die Umlagerung von Mannose-1-phosphat zu Mannose-6-phosphat und umgekehrt katalysieren. Eukaryoten benötigen GDP-Mannose bei der Glycosylierung von Proteinen, Bakterien verwenden Mannose als Energielieferant. Beim Menschen sind zwei paraloge Isoformen des Enzyms bekannt, die mit PMM-1 und PMM-2 bezeichnet werden. PMM-1 wird insbesondere in Leber, Herz, Gehirn und Pankreas produziert. Mutationen im PMM2-Gen können zu seltenem erblichem Glykosylierungsdefekt Typ 1a (CDG-1a) führen.<ref>UniProt O15305</ref>

Katalysierte Reaktion

M1PM6P

α-D-Mannose-1-phosphat und β-D-Mannose-6-phosphat gehen ineinander über.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks