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Phytal

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Mit Phytal bezeichnet man den Lebensraum des Meeres, der von Makrophyten, in diesem Fall von Großalgen, gebildet wird. Der Begriff wird auch für belichtete Zonen am Meeresgrund, als Gegensatz zu dem dunklen Aphytal, verwendet.<ref name="Gerlach"/> Adolf Remane (1933, 1940) charakterisierte mit dem Begriff ein Habitat mit reichlicher und vielfältiger Fauna.<ref name="Giere"/> Lüning (1985) schlug vor, mit Phytal die euphotische, von Pflanzen besiedelbare Zone des Benthals zu bezeichnen.<ref name="Sommer"/>

Das Phytal ist ein fruchtbarer Lebensraum mit einer hohen Primärproduktion und großer Artenvielfalt. Ein typisches Beispiel sind Seegraswiesen und Tangwälder.<ref name="Voigt"/> Der von Wasserpflanzen im Süßwasser gebildete Lebensraum wird ebenfalls mit Phytal bezeichnet.<ref name="Scholz"/>

Einzelnachweise

<references> <ref name="Gerlach">Sebastian A. Gerlach: Spezielle Ökologie: Marine Systeme. Springer, Berlin 1994, ISBN 978-3-642-57936-3, S. 151.</ref> <ref name="Giere">Olav Giere: Meiobenthology: The Microscopic Motile Fauna of Aquatic Sediments. Springer, 2008, ISBN 978-3540686576, S. 317.</ref> <ref name="Sommer">Ulrich Sommer: Biologische Meereskunde. Springer, 2005, ISBN 978-3540230571, S. 20.</ref> <ref name="Voigt">Manfred Voigt: Die Nutzung des Wassers. Springer 1997, ISBN 978-3540627562, S. 182.</ref> <ref name="Scholz">Mathias Scholz et al.: Lebensräume der Elbe und ihrer Auen. Weißensee-Verlag, 2005, ISBN 978-3899980103, S. 174, 175, 374.</ref> </references>