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Pilomatrixom

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Datei:Calcifying epithelioma (1).jpg
Kalzifizierendes Epitheliom der Haut

Das Pilomatrixom (synonym: Epithelioma calcificans Malherbe, Malherbe-Tumor und kalzifizierendes Epitheliom) ist ein gutartiger, palpatorisch harter Hauttumor, der insbesondere bei Kindern, aber auch in allen anderen Altersgruppen gefunden werden kann. Das Pilomatrixom leitet sich von der Haarmatrix ab. Es entsteht aus einem zystischen Gebilde, das in seinem Inneren Schattenzellen, das sind nekrotische Zellen ohne Zellkern, ausbildet und kalzifiziert (verkalkt).<ref>O. Braun-Falco et al.: Dermatologie und Venerologie. Springer, 2005, ISBN 3-540-40525-9, S. 1287; books.google.de</ref>

Das Kalzifizierende Epitheliom wurde 1880 von Albert Malherbe und J. Chenantais beschrieben.<ref>A. Malherbe, J. Chenantais: Note sur l’epitheliome calcifie des glandes sebacees. In: Prog Med, 1880, 8, S. 826–828. Nach:
M.-Y. Lan: Pilomatricoma of the Head and Neck: A Retrospective Review of 179 Cases. In: Archives of Otolaryngology – Head and Neck Surgery. 129, 2003, S. 1327–1330; doi:10.1001/archotol.129.12.1327.</ref>

Abzugrenzen ist das Pilomatrixom vom Pilomatrixkarzinom, einem sehr seltenen malignen Tumor, der vom Haarfollikelapparat ausgeht und in sehr seltenen Fällen aus einem Pilomatrixom entstehen kann.<ref>P. Altmeyer: Pilomatrixom. In: Enzyklopädie der Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Umweltmedizin (Online-Ausgabe); altmeyers.org</ref>

Außer beim Menschen ist das Pilomatrixom auch beim Hund beschrieben, wo es relativ häufig ist; vor allem bei Terriern, insbesondere dem Kerry Blue Terrier. Meist findet es sich im Bereich des Rumpfes.<ref>Erwin Dahme, Eugen Weiss: Grundriss der speziellen pathologischen Anatomie der Haustiere. Enke, 2007, ISBN 3-8304-1100-6, S. 399.</ref>

Literatur

Weblinks

  • P. Altmeyer: Pilomatrixom. In: Enzyklopädie der Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Umweltmedizin (Online-Ausgabe); altmeyers.org
  • Pilomatrixom. DermIS.net

Einzelnachweise

<references />

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