Profildichtung
Die Profildichtung ist eine aus synthetischem Kautschuk bestehende Dichtung, die ungewollte Stoffübergänge durch eine Schleuse verhindert. In diesem Zusammenhang wird sie im Alltag zur Abdichtung von Fenstern bzw. Türen mit ihrem jeweiligen Rahmensystem genutzt.
Vorrangig verhindert sie das Eindringen von Luft sowie Feuchtigkeit durch das Rahmensystem. Jedoch wird sie aktuell auch in der Wärmedämmung immer wichtiger, da Energieentweichung kritisch ist. In der Industrie werden vor allem Hochleistungs-Profildichtungen genutzt, die eine hermetische Abdichtung benötigen, wie beispielsweise in der Virologie.
Ihren Namen verdankt die Dichtung ihrem zumeist markanten Querschnittsprofil. Die Vielzahl an Profilen ist auf die große Bandbreite an Rahmensystemen zurückzuführen, hierbei muss jedes Profil in der Form genau dem Rahmen angepasst werden um ideal abzudichten. Sie besteht meist aus den Kunststoffen ADPK, EPDM oder TPE, da diese besonders witterungsbeständig sind.
Anwendung
Die Profildichtung wird in Schlauchform produziert. Für den Gebrauch wird sie, gemäß der benötigten Länge, quer zum Profil durchgeschnitten. Dieses Teilstück wird dann mit dem Profil voraus in eine Kerbe im Rahmen eingearbeitet. Die Dichtung ist ohne jegliche Hilfsmittel mit dem Rahmen verbunden (Formschluss).
Weblinks
- Stiftung Warentest: Wärmedämmung - Jetzt handeln, Kosten senken test.de, 17. Mai 2010 (abgerufen am 15. Februar 2013)