Prototypenrepräsentation
Vorlage:Hinweisbaustein Die Prototypenrepräsentation (auch Prototypenbildung) ist eine Theorie aus dem Bereich der Kognitiven Psychologie über das Erlernen von Begriffen und ist somit ein Teil der Begriffsbildung. Die Kernaussage dieser Theorie besteht darin, dass konkrete Begriffe in Form gedanklicher Schemata<ref>David E. Rumelhart: Schemata: the building blocks of cognition. (= Technical report: Center for Human Information Processing, University of California, San Diego; Bd. 79) La Jolla, Calif. 1978.</ref> (Repräsentationen) von typischen Beispielen gespeichert werden<ref>David E. Rumelhart, Donald A. Norman: Representation in memory. In: Richard C. Atkinson et al. (Hrsg.): Stevens' handbook of experimental psychology., Bd. 2: Learning and cognition. 2. Aufl., Wiley, New York 1988, ISBN 0-471-04207-2, S. 511–588.</ref> und nicht als Summe der gemeinsamen Eigenschaften aller Vertreter dieses Begriffes. Verwendung findet das Konzept besonders in der Sprachwissenschaft, die damit individuelle und gruppenspezifische Repräsentationsmodelle untersucht.
Einzelnachweise
<references />