Qobustan (Siedlung)
| Qobustan | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan | |||||
| Republik- unmittelbare Stadt: |
Baku | |||||
| Stadtbezirk: | Qaradağ | |||||
| Koordinaten: | 40° 5′ N, 49° 24′ O
{{#coordinates:40,083333333333|49,405555555556|primary
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| Höhe: | 15 m unter dem Meeresspiegel | |||||
| Einwohner: | 16.200 (2014) | |||||
| Zeitzone: | AZT (UTC+4) | |||||
| Telefonvorwahl: | (+994) 12 | |||||
| Postleitzahl: | AZ1080 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | 10, 90 | |||||
| Gemeindeart: | Siedlung (qəsəbə) | |||||
Qobustan (auch Gobustan, von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung (qəsəbə) in Aserbaidschan. Sie ist Teil der Stadt Baku.
Die Siedlung ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Kleinstadt (bis 2008 Mərəzə), Verwaltungssitz des Rayons Qobustan etwa 80 km westlich von Baku.
Geografie
Qobustan gehört zum Stadtbezirk Qaradağ der Hauptstadt Baku und liegt am Ufer des Kaspischen Meeres etwa 50 km südwestlich des Stadtzentrums. Die Siedlung hat 16.200 Einwohner (2014).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Population by sex, economic and administrative regions, urban settlements of the Republic of Azerbaijan at the beginning of the 2014 ( vom 16. Juli 2014 im Internet Archive) auf der Website des Azərbaycan Respublikasının Dövlət Statistika Komitəsi (Staatliches Statistikkomitee der Republik Aserbaidschan)</ref>
Unmittelbar westlich schließt sich das Staatliche historisch-künstlerische Schutzgebiet Gobustan an. Hier finden sich steinzeitliche Felszeichnungen sowie zahlreiche Schlammvulkane.
Geschichte
Die Gegend ist seit Jahrtausenden besiedelt. In der Nähe von Qobustan findet sich auf einem Weihestein eine Inschrift der römischen Legio XII Fulminata, der Ende des 1. Jh. n. Chr. in der Regierungszeit des Kaisers Domitian errichtet wurde.
Der Ort erhielt am 5. April 1951 den Status einer Siedlung städtischen Typs unter dem Namen Duwanny (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); aserbaidschanisch Duvannı, kyrillisch Дуванны), abgeleitet vom Namen des 1895 dort eröffneten<ref name="stancii"></ref> Bahnhofs an der Bahnstrecke Poti–Baku. Seit 10. Mai 1972 trägt die Siedlung ihren heutigen Namen nach der Bezeichnung der archäologischen Fundstätte (des heutigen Nationalparks) und des gesamten Gebietes südwestlich von Baku.<ref></ref> Auch der Name des Bahnhofs wurde entsprechend geändert.<ref>Neil Robinson: World Rail Atlas. Bd. 8: The Middle East and Caucasus. 2006. ISBN 954-12-0128-8, Taf. 59.</ref>
Einzelnachweise
<references />