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Rönshausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rönshausen
Gemeinde Eichenzell
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(953)&title=R%C3%B6nshausen 50° 29′ N, 9° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(953) 50° 28′ 40″ N, 9° 44′ 34″ O
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  }}
Höhe: 316 (305–324) m ü. NHN
Fläche: 5,19 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 953 (2023)<ref>Zahlen, Daten & Fakten. Gemeinde Eichenzell-Kreis: Fulda, abgerufen am 8. November 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 184 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36124
Vorwahl: 06659

Rönshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Eichenzell im osthessischen Landkreis Fulda. Zu Rönshausen gehört der Weiler Melters.

Geographische Lage

Rönshausen liegt in den westlichen Ausläufern der Rhön westlich von Lütter. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3307. Der Ort hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Fulda–Gersfeld. Südöstlich des Kernortes von Rönshausen erstreckt sich das 22,4 ha große Naturschutzgebiet Mosbachwiesen bei Rönshausen, das seit 1985 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Rönshausen erfolgte unter dem Namen Rohingeshus im Jahr 866 in einer Urkunde des Reichsklosters Fulda.<ref name="lagis" />

Zum 1. August 1968 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen die Gemeinde Melters auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Rönshausen eingemeindet. Zum 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Rönshausen als Ortsteil in die Großgemeinde Eichenzell eingegliedert.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 53 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref> Für Rönshausen wurde, wie für die übrigen Ortsteile von Eichenzell, ein Ortsbezirk eingerichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 151 kB) § 2. In: Webauftritt. Gemeinde Eichenzell, abgerufen im Januar 2022.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Rönshausen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1499/1546: wüst
• 1680: 7 Untertanen der von Berlepsch
• 1789: 21 Nachbarn u. 2 Beisassen
• 1812: 23 Feuerstellen, 208 Seelen
Rönshausen: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2023
Jahr  Einwohner
1812
  
208
1834
  
270
1840
  
258
1846
  
254
1852
  
243
1858
  
257
1864
  
247
1871
  
223
1875
  
227
1885
  
219
1895
  
213
1905
  
236
1910
  
242
1925
  
245
1939
  
280
1946
  
414
1950
  
408
1956
  
416
1961
  
415
1967
  
408
1970
  
513
1980
  
?
1990
  
?
1996
  
604
2000
  
655
2005
  
821
2011
  
816
2016
  
791
2020
  
971
2023
  
953
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Eichenzell<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Rönshausen 816 Einwohner. Darunter waren 21 (2,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 204 Einwohner unter 18 Jahren, 372 zwischen 18 und 49, 285 zwischen 50 und 64 und 234 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 306 Haushalten. Davon waren 66 Singlehaushalte, 78 Paare ohne Kinder und 138 Paare mit Kindern, sowie 18 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 57 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 225 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: ein evangelischer (= 0,46 %), 218 katholische (= 99,54 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 27 evangelische (= 6,51 %), 388 katholische (= 93,48 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Ortsbeirat

Für den Ortsteil Rönshausen besteht ein Ortsbezirk (Gebiete den ehemaligen Gemeinden Rönshausen und Melters) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 55,53 %. Alle Kandidaten gehörten der CDU an.<ref>Ortsbeiratswahl Rönshausen. In: Votemanager. Gemeinde Eichenzell, abgerufen im November 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Leonhard Will zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeiräte Eichenzell. In: Webauftritt. Gemeinde Eichenzell, abgerufen im Oktober 2024.</ref>

Wappen

Am 28. Juni 1966 wurde der Gemeinde Rönshausen ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: Der durch einen rot-weißen Schräglinksbalken geteilte Schild zeigt oben einen silbernen Löwenkopf mit roten Streifen neben einer silbernen Lilie in blauem Feld und unten die weiß-blauen bayrischen Wecken.<ref>Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Rönshausen, Landkreis Fulda, Regierungsbezirk Kassel vom 28. Juni 1966. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1966 Nr. 28, S. 906, Punkt 650 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,3 MB]).</ref>

Infrastruktur

Im Ort gibt es ein Bürgerhaus und die Kindertagesstätte Schneckenhaus.

Literatur

  • Michael Mott: Steinerner Zeuge für historisches Grenzland / Über den letzten von ursprünglich drei Grenzsteinen zwischen den Ortschaften Rönshausen und Lütter aus dem Jahre 1843. In: Fuldaer Zeitung. 8. Juli 1993, S. 12 (Serie: DENK-mal!).
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Commons: Rönshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Rönshausen, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Juli 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="KHK1818"> Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 157 f. (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="EW"> Einwohner Rönshausen: 2016 (HW), 1996–2020 (HW+NW) Abkürzungen für die Art des Wohnsitzes </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 6 und 62, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;.</ref> </references>

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