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Rødøy

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Rødøy
Rødøy (Norwegen)
Rødøy (Norwegen)
Rødøy
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 1836
Provinz (fylke): Nordland
Verwaltungssitz: Vågaholmen
Koordinaten: 66° 43′ N, 13° 21′ OKoordinaten: 66° 43′ N, 13° 21′ O
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Fläche: 711,29 km²
Einwohner: 1.140 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 2 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Postleitzahl: 8186
Gliederung: Vågaholmen, Gladstad, die Inseln Nesøya, Gjerøya, Rangsundøya, Rødøya und Teile von Hestmona
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Nordland
Lage der Kommune in der Provinz Nordland

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Rødøy ist eine Kommune im norwegischen Fylke Nordland. Die Kommune hat 1140 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026) und gehört zur Landschaft Helgeland. Verwaltungssitz ist die Ortschaft Vågaholmen.

Geografie

Datei:Polarsirkelmarkering Jektvik-Kilboghavn.JPG
Polarkreiszeichen in Rødøy

Die Gemeinde liegt an der Westküste des Fylkes Nordland und grenzt an die Nachbarkommunen Rana, Lurøy und Meløy. Durch Rødøy verläuft der nördliche Polarkreis.<ref>Rødøy kommune. In: Norgeskart. Kartverket, abgerufen am 31. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kommune Rødøy setzt sich aus Teilen des Festlandes um die Fjorde Melfjord, Værangfjord und Tjongsfjord sowie fast 1000 Inseln zusammen.<ref name=":0"></ref>

Das Gebiet ist auf dem Festland sowie auf den größeren Inseln bergig, zur Küste fällt die Fläche steil ab. Dort befinden sich in einigen Bereichen flache Küstengebiete. Die höchste Erhebung ist die Steintinden im Osten Rødøys mit einer Höhe von 1533,5 moh.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, abgerufen am 24. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Osten befindet sich außerdem ein Teil des Saltfjellet-Svartisen-Nationalparks, in dem unter anderem der Gletscher Svartisen liegt.

Einwohner

Am stärksten besiedelt sind die flachen Küstenbereiche entlang der Fjorde, vor allem am nördlichen Ufer des Tjongsfjords. Dort befindet sich auch das Verwaltungszentrum Vågaholmen. Die Einwohnerzahlen sanken von 1946 bis 2016 um etwa 40 Prozent.<ref name=":0" /> In der gesamten Gemeinde liegen keine Tettsteder, also keine Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>

Die Einwohner der Gemeinde werden Rødøyfjerding genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 31. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Rødøy hat wie viele andere Kommunen der Provinz Nordland weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 31. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 8. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 2664
1970 2293 −371 −13,9 %
1980 1909 −384 −16,7 %
1990 1743 −166 −8,7 %
2000 1570 −173 −9,9 %
2010 1281 −289 −18,4 %
2020 1213 −68 −5,3 %

Geschichte

Datei:Schiffsanlegestelle Selsøyvik (Rødøy, Fylke Nordland).jpg
Alte Handelsstation Selsøyvik (Rødøy, Fylke Nordland)

Die Kommune wurde nach der Einführung der kommunalen Selbstverwaltung im Jahr 1837 gegründet, im Jahr 1884 wurde die Gemeinde Meløy abgetrennt. Seitdem wurden die Grenzen nicht mehr verändert. Am Schiffsanlauf Selsøyvik wurde bereits ab den 1700er-Jahren Handel betrieben.<ref name=":0" /> Auf der Insel Rødøya befindet sich die Holzkirche Rødøy kirke aus dem Jahr 1885.<ref>Rødøy kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft

Eine wichtige Einnahmequelle der Gemeinde stellt die Fischerei dar, auch wenn sie rückläufig ist. Die Landwirtschaft ist von der Rinder- und Schafhaltung geprägt. Die industrielle Produktion ist wenig ausgebaut. Für den Verkehr ist unter anderem auch die Anbindung über den Seeweg von Bedeutung.<ref name=":0" />

Im Jahr 2019 arbeiteten von 618 Menschen 437 in Rødøy selbst, weitere Personen waren unter anderem in Meløy, Bodø und Lurøy tätig.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 31. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name und Wappen

Rødøy wurde etwa im Jahr 1439 als „Raudøy“ erwähnt. Der Name setzt sich aus den beiden Bestandteilen „raud“ (deutsch: rot) und „øy“ (deutsch: Insel) zusammen. Die Farbe rot bezieht sich dabei auf die Farbe des lokalen Gesteins.<ref>Rødøy. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 31. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auf 1988 angenommenen Kommunenwappen ist ein roter Löwe auf silbernem Hintergrund zu sehen. Dies stellt die prägende Felsformation Rødøyløva dar. Diese sphinxartige Felsformation war schon von jeher eine wichtige Landmarke auf der Schiffsroute an der Küste.<ref>Kommunevåpen. Rødøy kommune, abgerufen am 31. August 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Rødøy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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