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Rüdiger Kowalke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Fischereihafen Restaurant - panoramio.jpg
Fischereihafen Restaurant (2012) äußerlich unverändert, so wie Rüdiger Kowalke es 1980 übernahm.

Rüdiger Kowalke (* 4. Dezember 1947 in Lübeck; † 16. Februar 2019 in Hamburg) war ein deutscher Gastronom.

Leben

Rüdiger Kowalke stammt aus einer alten Lübecker Gastronomenfamilie, seine Eltern hatten ein Karpfenrestaurant in Reinfeld. Er absolvierte in den Jahren 1963 bis 1966 eine Kochlehre und anschließend eine Hotelfach-Ausbildung. Später war er stellvertretender Küchenmeister im Hamburger Flughafen-Restaurant.<ref>Wie die Senatoren aßen, abendblatt.de vom 29. Juli 1972 (abgerufen am 17. Februar 2019)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fischereihafen Hamburg: Das Team (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fischereihafenrestaurant.de</ref> Von 1973 bis 1980 arbeitete er als geschäftsführender Direktor im Hotel Kaltenkirchener Hof in Kaltenkirchen, wo er zuvor als Chefkoch tätig war. 1976 erfolgte seine Aufnahme in die Chaine des Rotisseurs. Anfang 1981 übernahm er als Inhaber das 1950<ref>Sarah Levy: "Meine Hosen liefen allein durchs Lokal", zeit.de vom 21. Februar 2018 (17. Februar 2019)</ref> gegründete Fischereihafen Restaurant (kurz Fischereihafen) – mit Blick auf die Elbe – an der Große Elbstraße in Hamburg.<ref>Neue Leitung, abendblatt.de vom 27. Oktober 1980 (abgerufen am 17. Februar 2019)</ref> Er machte dies zu einer der bekanntesten und teuersten Adressen für Fischgourmets in Deutschland. 1997 nahm er seinen Sohn Dirk Kowalke als gleichberechtigten Gesellschafter in das Unternehmen hinein.<ref>Gäste wie Freunde empfangen, ahgz.de vom 21. Januar 2006 (abgerufen am 17. Februar 2019)</ref><ref>Fischereihafen-Chef: Auch Merkel liebt unseren Labskaus, abendblatt.de vom 30. Juni 2016 (abgerufen am 17. Februar 2019)</ref> Im Jahr 2009 erkrankte er an einem Gallengangskarzinom, welches erfolgreich operativ reseziert werden konnte.<ref>Hamburger Abendblatt, 19. August 2009, Gallentumor: Rüdiger Kowalke in Berlin operiert</ref>

Datei:Grabstätte Rüdiger Kowalke.jpg
Grabstätte

Am 16. Februar 2019 starb er infolge einer erneuten Krebserkrankung.<ref>Hamburgs Fischpapst Ruediger Kowalke stirbt mit 71 Jahren., abendblatt.de vom 17. Februar 2019 (abgerufen am 17. Februar 2019)</ref> Rüdiger Kowalke fand seine letzte Ruhestätte auf dem Nienstedtener Friedhof im gleichnamigen Hamburger Stadtteil.<ref>Das Grab von Rüdiger Kowalke. In: knerger.de. Klaus Nerger, abgerufen am 2. August 2019.</ref>

Publikationen

  • Fish & Vips – Das Hamburger Fischereihafen-Restaurant: Kreative Rezepte – Prominente Gäste. Kabel, Hamburg 1985, ISBN 3-8225-0004-6.
  • Fisch & Vips – Die besten Rezepte des Hamburger Fischereihafen Restaurants. Ellert & Richter, Hamburg 2001, ISBN 3-89234-953-3.

Einzelnachweise

<references/>

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