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Rauna (Lettland)

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Rauna (dt. Ronneburg)
Wappen von Rauna
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Smiltene
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(1328)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 57° 20′ N, 25° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(1328) 57° 19′ 56″ N, 25° 36′ 35″ O
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Einwohner: 1.328
Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m
Webseite: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Datei:Rauna (4).jpg
Rauna von der Burgruine aus

Rauna (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.)<ref>Stefan Hartmann: Aspekte der Außenbeziehungen Livlands im Spiegel der Korrespondenz Herzog Albrechts von Preußen (1525–1570). In: Norbert Angermann, Karsten Brüggemann, Inna Põltsam-Jürjo (Hrsg.): Die baltischen Länder und Europa in der frühen Neuzeit. Böhlau, Köln 2015, ISBN 978-3-412-50118-1, S. 131–163, hier S. 134.</ref> ist eine Ortschaft im Norden Lettlands und Zentrum der Gemeinde Rauna (Raunas pagasts).

Geschichte

Die Ronneburg wurde 1262 unter dem Erzbischof von Riga Albert II. Suerbeer erbaut. Durch die Lage an der Handelsstraße von Riga nach Pleskau und Nowgorod war der Ort eines der wichtigsten Zentren des Erzbistums. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg erweitert, der Ort verlor aber nach dem Livländischen Krieg seine strategische Bedeutung an Wenden. Im Zweiten Nordischen Krieg wurde die Burg zerstört.

Als Vorsitzender der landwirtschaftlichen Genossenschaft und der Sparkasse sorgte der örtliche Pastor Adam Jende, der 1918 von Bolschewiki getötet wurde, im Jahre 1909 für die Bebauung des Zentrums von Rauna.<ref>Harald Schultze, Andreas Kurschat, Claudia Bendick (Hrsg.): „Ihr Ende schaut an ...“. Evangelische Märtyrer des 20. Jahrhunderts. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig, 2., erweiterte und verbesserte Aufl. 2008, ISBN 978-3-374-02370-7, S. 539.</ref>

Die Gemeinde sollte im Zuge einer Verwaltungsreform 2009 zum Bezirk Priekuļi kommen, bildete aber stattdessen eine Verwaltungsgemeinschaft mit Drusti, obwohl beide Gemeinden nicht direkt aneinandergrenzen. 2021 ging dieser Bezirk Rauna im Bezirk Smiltene auf.

Sehenswürdigkeiten

  • Die heutige evangelisch-lutherische Kirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und beherbergt Bildwerke aus dem 14. Jahrhundert. Hier bestand eine Gemeinde der Herrnhuter Brüdergemeine.
  • Von der Ronneburg sind die Mauern des Hauptbaus erhalten.
  • Unweit von Rauna am gleichnamigen Fluss Rauna befindet sich eine Tuffsteinquelle, genannt Raunas Staburags. Sie ist das einzige Naturobjekt dieser Art in Lettland, nachdem das Nationalsymbol Daugavas Staburags 1965 infolge des Baus eines Hydroelektrischen Werkes in der Düna versank.

Persönlichkeiten

  • Jānis Cimze (1814–1881), Komponist, Folklorist und Pädagoge
  • Paul Sokolowski (1860–1934), baltendeutscher Jurist und Hochschullehrer

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Weblinks

Commons: Rauna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Fußnoten

<references />