Zum Inhalt springen

Remigiusberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Berg Der Remigiusberg im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel ist eine Vorlage:Höhe hohe Erhebung, die zum Westteil des Nordpfälzer Berglandes gehört und das Umland um etwa 120 m überragt.

Auf der Kuppe liegen nahe beieinander die Propsteikirche St. Remigius als einziges erhaltenes Gebäude der ehemaligen Propstei St. Remigius und die Ruine der Michelsburg. Zwischen den beiden hat ein gewerblich betriebener Steinbruch eine flache Senke geschaffen, die zum Parkplatz umgestaltet wurde.

Geographie

Lage

Der Berg als Zentrum des Remigiuslands liegt im äußersten Nordwesten der Pfalz westlich des Flusses Glan auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Haschbach. 3 km östlich erhebt sich jenseits des Glans der Vorlage:Höhe hohe Potzberg.

Verkehrsanbindung

Die Zufahrt auf den Remigiusberg erfolgt von Norden her über die Kreisstraße 69, die von der Kreisstraße 21 zwischen Haschbach und Rammelsbach abzweigt. Südlich der Kuppe des Remigiusbergs verläuft von West nach Ost die Landesstraße 362 als Verbindung zwischen Haschbach und Theisbergstegen.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Propsteikirche

Vorlage:Hauptartikel

Eine Vorgängerburg aus dem 11. Jahrhundert musste um 1127 dem Bau eines Klosters weichen. Dies war eine Filialgründung der Benediktiner­abtei Saint-Remi in Reims unter dem Patrozinium des hl. Remigius. Der Heilige, der im 5./6. Jahrhundert lebte, hat die Gegend nie besucht.<ref name="remigiusland">Vorlage:Internetquelle</ref> Das Kloster wurde im Jahr 1526 im Gefolge der Reformation aufgelöst.<ref name="niedergang">Vorlage:Internetquelle</ref> 15 Mitglieder des Hauses Pfalz-Veldenz sind in der Propsteikirche beigesetzt.

Michelsburg

Vorlage:Hauptartikel

Ab 1260 wurde nahe der Propstei eine zweite Burg errichtet, die ihren Namen nach dem Patron der Burgkapelle, St. Michael, erhielt und heute Ruine ist. Die Burg gehörte anfangs zur Grafschaft Veldenz, zuletzt zum wittelsbachischen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg stark beschädigt. Nachdem sie in den frühen 1790er Jahren durch französische Revolutions­truppen endgültig zerstört worden war, erfolgte 1794 die behördliche Freigabe als Steinbruch. 1973/74 wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt.<ref name="michelsburg">Vorlage:Internetquelle</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Normdaten