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René Saorgin

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Datei:René Saorgin, Monaco Juillet 2005.jpg
René Saorgin, 2005

René Saorgin (* 21. Oktober 1928 in Cannes; † 16. Dezember 2015<ref>Décès de René Saorgin</ref>) war ein französischer Organist.

Saorgin studierte am Konservatorium von Nizza bei Maurice Duruflé. Von 1951 bis 1954 war er Organist an Saint-Pierre de Montmartre, seit 1954 an Saint-Jean-Baptiste. Im gleichen Jahr wurde er Orgellehrer am Konservatorium von Nizza.<ref>American Guild of Organists (Hrsg.): Music. The AGO & RCCO Magazine. Bd. 8, 1974, S. 23.</ref> Er war Lehrer von Henri-Claude Fantapié, Scott Ross und Philippe Mabboux.<ref>Vita von Philippe Mabboux, abgerufen am 13. Januar 2015.</ref> Von 1969 bis 1971 war er Direktor des Konservatoriums von Ajaccio.

Saorgin widmete sich besonders der Pflege der italienischen Orgelmusik und veröffentlichte über die historischen Orgeln im Raum Nizza.<ref>René Saorgin: Les orgues historiques du Comté de Nice. Nizza 1980; Les orgues historiques du pays niçois. Ed. du Cabri, Breil-sur-Roya 1988, ISBN 2-903310-52-1.</ref> An Orgeln in Bastia und Brescia spielte er Werke von Girolamo Frescobaldi ein. Als mustergültig wird seine zwischen 1966 und 1973 entstandene Einspielung des Gesamtwerkes für Orgel von Dieterich Buxtehude angesehen.<ref>Besprechung auf codex flores, abgerufen am 13. Januar 2015.</ref> 1974 spielte er auf der Orgel von Malaucène die weitgehend vergessenen Toccaten von Georg Muffat ein.<ref>Diskografie von René Saorgin, abgerufen am 13. Januar 2015.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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