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Reward Deficiency Syndrome

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Reward Deficiency Syndrome (RDS) wird eine Störung bezeichnet, bei der das Belohnungssystem des Gehirns nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Die Störung kann eine Ursache für Suchterkrankungen sein, bei welchen sich die Betroffenen die „Belohnung“ in einem unabweisbaren Verlangen durch externe Stimulanzien (z. B. Alkohol, Kokain, Opiate, Nikotin oder Cannabis) zuführen. Sie kann sich auch in einer genetisch veranlagten Anhedonie ausdrücken.<ref>Molecular role of dopamine in anhedonia linked to reward deficiency syndrome (RDS) and anti-reward systems veröffentlicht 2018-03-01, abgerufen 2026-03-06</ref>

Weblinks

Literatur

  • K. Blum et al.: The D2 dopamine receptor gene as a determinant of reward deficiency syndrome. In: J R Soc Med. Band 89, Nr. 7, Jul 1996, S. 396–400. Review. PMID 8774539

Einzelnachweise

<references />