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Margretenhaun

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(Weitergeleitet von Rex (Margretenhaun))
Margretenhaun
Gemeinde Petersberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(960)&title=Margretenhaun 50° 34′ N, 9° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(960) 50° 34′ 0″ N, 9° 45′ 56″ O
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Höhe: 339 m ü. NHN
Fläche: 8,29 km²
Einwohner: 960 (30. Juni 2024)<ref>Einwohnerzahlen | Gemeinde Petersberg. Abgerufen im September 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36100
Vorwahl: 0661
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Datei:Petersberg Margretenhaun Church St Margareta d.png
Ortsmitte
Datei:Kapelle des Ortes Rex 20.08.2016.jpg
Kapelle von Rex aus dem Jahr 1884 und Linde<ref>https://www.rhoenfuehrer.de/kartenpunkte/bildstoecke/kapelle-petersberg-rex-horbachsfeld/6147</ref>

Margretenhaun ist ein Ortsteil der Gemeinde Petersberg im osthessischen Landkreis Fulda. Zu Margretenhaun gehören die Weilern Böckels, Rex und Horwieden.

Geographie

Der Ort liegt, wie der Name schon sagt, an der Haune am Rand der Rhön. In der Ortsmitte, unterhalb der Kirche, mündet die Wanne in den Fluss, was schon zu einigen Hochwassern geführt hat. Die Landesstraßen 3174, 3429 und 3379 führen weiter nach Hofbieber, Armenhof und Böckels.

Margretenhaun liegt in Deutschlands Mitte, im Osten Hessens, in der westlichen Vorderrhön, östlich von Fulda und der Autobahn A 7. Die Gemarkungsfläche der Großgemeinde Petersberg beträgt 35,51 km². Margretenhaun inkl. Böckels, Rex und Horwieden ist mit 828 ha, fast ein Viertel der gesamten Gemarkungsfläche, der mit Abstand größte, aber 2012 mit 1017 Bewohnern in etwa 450 Haushalten der nach Haunedorf am dünnsten besiedelte Ortsteil. In Zahlen gemessen ist Margretenhaun in den vergangenen Jahrzehnten nicht gewachsen. Rein rechnerisch leben 124 Bewohner auf einem Quadratkilometer Gemarkungsfläche. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es in den damals noch selbständigen Gemeinden Margretenhaun 182, in Böckels 119, in Rex knapp 100 Bewohner, insgesamt ca. 400 Menschen.<ref name="schwarz">Schwarz, Josef: Petersberg. Von den Anfängen bis zur Großgemeinde. Fulda 1980</ref>

Mehr als die Hälfte der Fläche Margretenhauns befindet sich im Naturpark Hessische Rhön. Dessen Grenzverlauf stellen im Wesentlichen die Landstraße Melzdorf–Margretenhaun–Böckels und für eine kurze Strecke die Bundesstraße 458 dar. An das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön grenzt Margretenhaun mit seiner Gemarkungsgrenze zu Dipperz unmittelbar an. Sieht man die Kirche Margretenhauns als Ortsmittelpunkt, so ist dieser knapp 4 km Luftlinie oder ca. 5 Kilometer Fahrstrecke vom Zentrum der Kerngemeinde Petersberg bzw. ca. 6 km Luftlinie oder 7½ km Fahrstrecke von Fuldas Innenstadt entfernt. Geographisch gesehen liegt die Pfarrkirche auf ca. 9°, 45 Minuten, 46 Sekunden östlicher Länge von Greenwich und 50°, 34', 2" nördlicher Breite vom Äquator. Von Interesse für Geodäten sind mit einem Rechtswert(y): 35 54 034 und einem Hochwert(x): = 56 03 657 die Gauß-Krüger-Koordinaten, einem kartesischen Koordinationssystem, das es ermöglicht, kleine Gebiete zu verorten. Den Ort findet man z. B. auf Blatt 5424 Fulda der „Topographischen Karte“.<ref name="top">Hessisches Landesvermessungsamt: Topographische Karte 1:25000. Blatt 5424 Fulda oder Blatt L5524 Fulda. Ausgabe mit Wanderwegen und Radwanderwegen 1:50000.</ref>

Die markanteste Erhebung des Orts stellt der Margretenberg, ursprünglich „Hunberg“, volkstümlich „Hommelberg“ genannt, mit seinen 360,6 m ü. NN dar. Die größten Höhenlagen finden sich jedoch an dem an der östlichen Gemarkungsgrenze aufsteigenden Schneeberg bei der Straße nach Niederbieber mit ca. 370 m ü. NN bzw. auf der Höhe des Eichbergs südlich von Armenhof mit ca. 392 m ü. NN. Die tiefsten Punkte liegen bei der Kriesmühle mit ca. 303 m ü. NN.

Geschichte

Ortsgeschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1093 unter dem Namen Huna. Vermutlich ist das Dorf von der Propstei Petersberg, einem Tochterkloster der Reichsabtei Fulda, gegründet worden.

Zum 1. September 1968 schloss sich Margretenhaun im Zuge der Gebietsreform in Hessen mit den Gemeinden Böckels und Rex zur erweiterten Gemeinde Margretenhaun zusammen. Zum 31. Dezember 1971 wurde Margretenhaun dann auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Petersberg eingemeindet.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 46 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref> Für Margretenhaun wurde ein Ortsbezirk eingerichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 103K kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Petersberg, abgerufen im September 2024.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Margretenhaun angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Margretenhaun 921 Einwohner. Darunter waren 9 (1,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 165 Einwohner unter 18 Jahren, 375 waren zwischen 18 und 49, 183 zwischen 50 und 64 und 195 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 390 Haushalten. Davon waren 99 Singlehaushalte, 126 Paare ohne Kinder und 132 Paare mit Kindern, sowie 27 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 87 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 289 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
1812: 17 Feuerstellen, 151 Seelen
Margretenhaun: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2024
Jahr  Einwohner
1812
  
151
1834
  
196
1840
  
190
1846
  
212
1852
  
199
1858
  
198
1864
  
185
1871
  
152
1875
  
154
1885
  
156
1895
  
184
1905
  
184
1910
  
182
1925
  
227
1939
  
251
1946
  
331
1950
  
333
1956
  
329
1961
  
327
1967
  
334
1970
  
655
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
921
2019
  
957
2024
  
960
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Petersberg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeindeportrait - Einwohnerzahlen - Statistik (Memento vom 7. Dezember 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 29. September 2011.</ref>; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1885: keine evangelischen, 156 katholische (= 100 %) Einwohner
• 1961: 14 evangelische (= 4,28 %), 313 katholische (= 95,72 %) Einwohner

Politik

Für Margretenhaun besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Margretenhaun) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 67,64 %. Dabei wurden gewählt: sechs Mitglieder der CDU und ein Mitglied des Bündnis 90/Die Grünen.<ref>Ortsbeiratswahl Margretenhaun. In: Webauftritt. Gemeinde Petersberg, abgerufen im September 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Holger Götz (CDU) zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsvorsteher Petersberg. In: Webauftritt. Gemeinde Petersberg, abgerufen im September 2023.</ref>

Sehenswürdigkeiten

In Margretenhaun liegt der geographische Mittelpunkt des Landkreises Fulda. Als Symbol hierfür wurde 2008 an dieser Stelle eine Basaltsäule errichtet.<ref>Mittelpunkt des Landkreises Fulda liegt bei Margretenhaun. Abgerufen am 30. Januar 2017.</ref>

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Margretenhaun, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. Juli 2023). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 8,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 14 und 70, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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