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Risikofaktor (Sozialisation)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Risikofaktor bezeichnet man im Zusammenhang der Sozialisation Faktoren, die die gesunde Entwicklung eines Kindes gefährden. Viele solche Faktoren in der Kindheit oder Jugend können das Auftreten von psychischen Störungen begünstigen.<ref name="Resilienz"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Januar 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/adlerauge-in-kinderaugen.org Resilienz - Was Kinder stark macht Fachhochschule Campus Wien</ref>

Näheres

Die Auswirkungen der Risikofaktoren sind sowohl alters-, geschlechts- als auch situationsabhängig<ref name="Resilienz"></ref>. Viele der Faktoren sind in der sozialen Umgebung vor allem aber in der Familie zu finden.

Risikofaktoren können zum Beispiel sein:<ref name="Mayr">Toni Mayr (2000): Entwicklungsrisiken bei armen und sozial benachteiligten Kindern und die Wirksamkeit früher Hilfen. In: Hans Weiß (Hrsg.): Frühförderung mit Kindern und Familien in Armutslagen. München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag. ISBN 3-497-01539-3; S. 144</ref><ref>Sabine Winkler und Marius Gelhausen: Resilienz. Technische Universität Darmstadt</ref>

Ein einzelner Risikofaktor macht meist noch nichts aus. Wenn jedoch mehrere Risikofaktoren zusammen auftreten, so wird das Kind mit der Bewältigung überfordert. Erst dann zeigen sich negative Konsequenzen, die umso stärker sind, je mehr weitere Risikofaktoren dazu kommen.<ref name="Mayr" /> (siehe hierzu auch: multiple Deprivation)

Siehe auch

Literatur

  • Klaus Fröhlich-Gildhoff, Maike Rönnau-Böse: Resilienz. utb, 2019, ISBN 978-3-8252-5206-9.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />