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Riza-See

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Vorlage:Infobox See Der Riza-See (Vorlage:AbS-Cyrl; Vorlage:KaS; Vorlage:RuS) ist ein See in Abchasien an der Südflanke des nordwestlichen Großen Kaukasus.

Die Wasseroberfläche des Sees nimmt eine Fläche von 1,5 km² ein, die maximale Tiefe beträgt etwa 116 m und die Länge der Uferlinie beträgt 4,29 km. Der Hauptzufluss ist die Laschipse. Der See wird über die Flüsse Jupschara, Gega und Bsipi zum Schwarzen Meer hin entwässert.

Der See befindet sich in einer vom Menschen weitestgehend unberührten Waldlandschaft in Vorlage:Höhe Höhe, inmitten von 2200 bis 3500 Meter hohen Bergen des Kaukasus. Am Nordufer des Riza-Sees ließ sich Josef Stalin eine Sommerresidenz (Datscha) bauen und verbrachte dort viele Sommer,<ref>Simon Sebag Montefiore: Stalins vergessene Villen. In: Die Welt. 6. Oktober 2005.</ref><ref name=":0">Vorlage:Internetquelle</ref> die sich heute im Eigentum des abchasischen Staates befindet. Dort traf er 1931 die Entscheidung, Abchasien bzw. die Abchasische Sozialistische Sowjetrepublik als Abchasische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik an Georgien bzw. der Georgische Sozialistische Sowjetrepublik unterzuordnen.<ref name=":0" />

1930 wurde das Riza-Naturreservat gegründet, um die einmalige Gebirgslandschaft zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten. Das Reservat nimmt eine Fläche von 16.289 Hektar ein. Im See werden Lachsartige aus der Gattung Coregonus gefangen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />