Rohracker
{{#if: behandelt den Stadtteil von Stuttgart. Zum Fußballspieler siehe Dominik Rohracker, zum Radrennfahrer Peter Rohracker.
| Vorlage:Hinweisbaustein | {{#ifeq: 0 | 0 |}}
}} Vorlage:Infobox Stadtteil in Stuttgart
Rohracker ist ein Stadtteil der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Zusammen mit den Stadtteilen Hafen, Hedelfingen und Lederberg bildet es den südöstlichen Stadtbezirk Hedelfingen.
Geschichte
Die benachbarte Gemeinde Sillenbuch gehörte lange zu Rohracker und wurde erst 1819 selbständig. Rohracker wurde im Zuge der Verwaltungsreform des Landes Württemberg 1818 zum Oberamt Cannstatt zugeteilt, das bis zu seiner Auflösung Teil des Neckarkreises war.
siehe auch Burg Rohreck
1923 war Rohracker nach Auflösung des Oberamts Cannstatt dem Amtsoberamt Stuttgart zugeordnet und wurde zum 1. April 1937 nach Stuttgart eingemeindet und dann als Stadtteil geführt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden in der in den 1970er Jahren abgerissenen Turnhalle im Bußbachtal Zwangsarbeiterinnen aus der Sowjetunion untergebracht. Auch in der bis 1979 bestehenden Nudelfabrik Funck in der Tiefenbachstraße wurden Zwangsarbeiterinnen beschäftigt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Seit 1956 ist Rohracker dem Stadtbezirk Hedelfingen zugeordnet.
Vom zeitweiligen Mais-Anbau ('Welschkorn') in den Weingärten Rohrackers kommt die mundartliche Umschreibung Welschkornhausen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die Bewohner des Stadtteils werden bis heute auch Welschkorneber genannt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Verkehr
Rohracker ist über die Ausfahrt Hedelfingen der Bundesstraße 10, die Stadtbahn-Linien U9 und U13 (bis Hedelfingen) sowie über die Buslinie 62 verkehrstechnisch angebunden.
Wappen
Persönlichkeiten
- Adolf von Bilfinger (1846–1902), Theologe
- Eugen Frey (1885–1943), Bildhauer und Plastiker
Sehenswürdigkeiten
Neben modernen Wohnsiedlungen wird das Ortsbild von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern im Ortszentrum um die Dorfkirche geprägt.
- Weinberglage Lenzenberg mit Weinberghäuschen, letzte noch vergleichsweise original erhaltene historische Weinberglage im Stadtbezirk. Im Gegensatz zur benachbarten Hedelfinger Lage ist der Rohracker Lenzenberg nicht flurbereinigt – siehe dazu auch Weinbau in Stuttgart
- Gasthaus Zum Waldhorn aus dem 17. Jahrhundert mit angebautem Schiller-Erker, in dem Friedrich Schiller trank und speiste und der Überlieferung nach Teile seines Freiheitepos Die Räuber verfasste.
- Evangelische Bernhardskirche, spätgotischer Kirchenbau des 15. Jahrhunderts
- St. Paulus Kirche wurde 1966 erbaut. Seit 2014 wird sie von Assyrern die der Chaldäisch-katholischen Kirche angehören genutzt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten, in denen die maximale Größe eingebundener Vorlagen überschritten ist
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Mehrdeutigkeitshinweis
- Seiten mit defekten Dateilinks
- Stadtteil von Stuttgart
- Ehemalige Gemeinde (Stuttgart)
- Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg
- Hedelfingen
- Gemeindeauflösung 1937
- Weinort in Baden-Württemberg