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Roth-Steyr M1907

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Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung Steyr-Roth

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Militärische Bezeichnung 8 mm Repetierpistole M 1907

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Einsatzland Österreich

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Entwickler/Hersteller Karel Krnka,
Georg Roth
G. Roth AG
Österreichische Waffenfabriks-gesellschaft in Steyr

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Entwicklungsjahr {{{Entwicklungsjahr}}}

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Produktionszeit {{#ifeq: 1907 | 1914 | 1914 | {{#if:1907|1907 bis }} 1914 }} | {{#if: 1907 | seit 1907 |}} }}

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Modellvarianten

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Waffenkategorie Pistole

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Ausstattung

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Gesamtlänge 233 mm

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Gesamthöhe mm

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Gesamtbreite mm

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Gewicht (ungeladen) 1,0 kg

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Visierlänge mm

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Lauflänge 131 mm

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Technische Daten
Kaliber 8 × 19 mm Steyr

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Mögliche Magazinfüllungen 1|Patrone|Patronen}}

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Munitionszufuhr festes Kastenmagazin

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Kadenz Schuss/min

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Feuerarten

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Anzahl Züge 4

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Drall rechts

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Visier

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Montagesystem {{{Montagesystem}}}

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Verschluss Drehlauf

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Ladeprinzip Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf

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Listen zum Thema

Die Roth-Steyr M1907 war eine Armeepistole im Dienst der kaiserlichen und königlichen Armee Österreich-Ungarns.

Geschichte und Technik

Mit ihrer Einführung im Jahr 1907 war sie eine der ersten Pistolen, die überhaupt Ordonnanz einer Streitkraft wurde. Die Roth-Steyr ersetzte die Rast & Gasser-Revolver und war vor allem für die Kavallerie vorgesehen. Für diesen Einsatz schrieb das k.u.k. Militär besondere Konstruktionsmerkmale vor. Es sollte verhindert werden, dass sich ungewollt Schüsse aus einer Waffe lösten, die ein berittener Soldat mit sich führte, selbst wenn sein Pferd scheute. Dazu gehörte, dass die M1907 über keinen Hahn verfügte. Stattdessen wurde beim Durchladen der Pistole die Schlagbolzenfeder etwas gespannt, der Schlagbolzen rastete dann zunächst ein. Die vollständige Spannung bewirkte erst das Betätigen des militärisch harten Abzuges. Dies war jedoch kein Double-Action-System, im Falle eines Zündversagers musste die Waffe mittels des Knaufes erneut gespannt werden.<ref name="Hart M1907" /><ref name="KUR M1907" /> Dieses Abzugssystem wurde für moderne hahnlose Polymerwaffen wie die Glock wieder aufgegriffen.

Typisch für Steyr-Pistolen jener Zeit war das fest im Griffstück integrierte Magazin, das mit Ladestreifen befüllt werden musste. Zum Laden diente der Knauf am Ende der Waffe. Der sehr lange Verschluss ähnelt nur wenig einem herkömmlichen Schlitten. Es besteht hinten aus einem (bis auf die Bohrung für den Schlagbolzen) massiven Block, vorn aus einer Hülse, die den Lauf umgibt. In den Verschluss sind spiralförmige Führungen eingearbeitet, die den Lauf beim Rückstoß um 90° drehen und so die Verriegelung aufheben.<ref name="Hart M1907" /> Die Konstruktion war nicht ausgereift. Es kam vor, dass sich mit der Abgabe eines Schusses gleich ein zweiter löste (Doppeln). Dieser Fehler konnte zwar behoben werden, die Fertigung bei der G. Roth AG erwies sich jedoch als zu aufwändig und wurde aufgegeben. Daraufhin entwickelte man in Steyr das Nachfolgemodell Steyr M1912 mit außen liegendem Hahn. Zur Unterscheidung wird jene Pistole auch Steyr-Hahn genannt, diese dagegen Steyr-Roth. Es wurden 80.000 bis 90.000 Stück gefertigt, zwei Drittel davon in Steyr, die anderen von Fegyvergyár (übersetzt: „Waffenfabrik“) in Budapest.<ref name="KUR M1907" /><ref name="MAN M1907" />

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name="Hart M1907"> E. Hartmann: Neuere Selbstladepistolen. Seiten 247–257, (online bei archive.org). </ref> <ref name="KUR M1907"> Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen: Die k.u.k. Repetierpistole M.7. Eingesehen am 7. Oktober 2019. </ref> <ref name="MAN M1907"> Manowar’s Hungarian Weapons & History: Roth-Steyr M1907 Pistol (8 mm Repetierpistole M.7). Eingesehen am 7. Oktober 2019. </ref> </references>

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