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SV Ahlerstedt/Ottendorf

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SV Ahlerstedt/Ottendorf
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Name Spielvereinigung Ahlerstedt/Ottendorf e. V.
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Vereinsfarben rot-blau
Gründung 1. Juli 1970
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Vereinssitz Ahlerstedt, Niedersachsen
Mitglieder Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Abteilungen Fußball
Vorsitzender Niklas Nissen
Website svao.de

Die SV Ahlerstedt/Ottendorf (vollständig: Spielvereinigung Ahlerstedt/Ottendorf 1970 e. V.) ist ein Fußballverein aus den Orten Ahlerstedt und Ottendorf der Gemeinde Ahlerstedt im niedersächsischen Landkreis Stade. Die erste Fußballmannschaft der Frauen spielt in der viertklassigen Oberliga Niedersachsen. Von 2004 bis 2015 spielte die Mannschaft in der drittklassigen Regionalliga Nord. Die erste Herrenmannschaft spielt nach dem Abstieg 2023 in der sechstklassigen Landesliga Lüneburg.

Geschichte

Am 1. Juli 1970 schlossen sich die Fußballabteilungen des im Jahre 1903 gegründeten MTV Ahlerstedt und des SV Blau-Weiß Ottendorf zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Im Jahre 1988 fusionierten die Abteilungen beider Vereine, um den Aufstieg in die Landesliga wahrnehmen zu können. Der Verein gründete im Jahre 2010 eine Jugendspielgemeinschaft mit dem TuS Heeslingen. Nach der Auflösung des TuS Heeslingen im Jahre 2013 übernahm der Heeslinger SC den Platz. Sieben Jahre später kamen die Nachwuchsabteilungen des TuS Harsefeld und des TuS Eiche Bargestedt hinzu. Die Spielgemeinschaft tritt unter dem Namen JFV A/O/B/H/H an.<ref>Gründung und Ziele. JFV A/O/B/H/H, abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Stadion

Die Heimspiele werden im Stadion am Auetal in Ahlerstedt ausgetragen, das Platz für 1500 Zuschauer bietet.

Frauenfußball

SV A/O Frauen
Name SV A/O Frauen
Spielstätte Stadion am Auetal
Plätze 1500
Cheftrainer Maik Ratje
Liga Oberliga Niedersachsen-West
2024/25 6. Platz

Geschichte

Die Frauenfußballabteilung wurde im Jahre 1981 gegründet.<ref>Als Frauen im Kreis erstmals kickten. SV Ahlerstedt/Ottendorf, abgerufen am 30. April 2023.</ref> Im Jahre 2004 wurde die Mannschaft Meister der damals drittklassigen Niedersachsenliga Ost, verlor dann aber das Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft gegen die FSG Twist mit 1:2 nach Verlängerung.<ref>SIEGERLISTE NFV-MEISTER. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 30. April 2023.</ref> Wegen der Einführung der 2. Bundesliga gelang dennoch der Aufstieg in die nunmehr drittklassige Regionalliga Nord. Die Mannschaft wurde dort in den Spielzeiten 2004/05, 2008/09 und 2013/14 jeweils Vierter. In der Spielzeit 2009/10 wurde mit Rang drei die bislang beste Abschlussplatzierung erreicht. In der Saison 2014/15 stieg die Mannschaft als Tabellenletzter in die Oberliga Niedersachsen ab, wo die Mannschaft seitdem antritt.

Die Frauen des SV Ahlerstedt/Ottendorf erreichten in den Jahren 2005 und 2014 jeweils das Endspiel um den Niedersachsenpokal. Dort unterlag die Mannschaft 2005 dem Verein SuS Timmel mit 0:4 und 2014 dem SV Union Meppen mit 1:2.<ref>SIEGERLISTE POKALSIEGER. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 30. April 2023.</ref> Damit verpasste die Mannschaft beide Male die Qualifikation für den DFB-Pokal.

Erfolge

  • Aufstieg in die Regionalliga Nord: 2004
  • Niedersachsenpokalfinalist: 2005, 2014

Männerfußball

SV A/O Männer
Name SV A/O Männer
Spielstätte Stadion am Auetal
Plätze 1500
Cheftrainer Dennis Mandel
Liga Landesliga Lüneburg
2024/25 2. Platz

Geschichte

Die Männer der SV Ahlerstedt/Ottendorf starteten im Jahre 1970 in der Bezirksklasse Stade-Mitte, in der beide Stammvereine zuvor spielten. Bereits drei Jahre später gelang der Aufstieg in die Bezirksliga.<ref>Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Bezirksklassen Niedersachsen 1964-1979. Lehrte 2015, S. 158, 208.</ref> Im Jahre 1976 gelang der Aufstieg in die Verbandsliga Nord, der damals zweithöchsten niedersächsischen Amateurliga, wo die Mannschaft zwei Jahre lang spielte. Nach dem Abstieg dauerte es zehn Jahre, bevor die Ahlerstädter unter Trainer Reinhard Böckmann mit dem Aufstieg in die Landesliga West in die Fünftklassigkeit zurückkehrte. Nach einer Saison wechselte die Mannschaft in die Ostgruppe, wo die Mannschaft im Jahre 1991 unter Trainer Elmar Breuer mit Rang fünf den Zenit erreichte. Drei Jahre später wurden die Ahlerstädter nach einer Ligareform in die Landesliga Lüneburg eingeteilt.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3897842238 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

Hier wurde die Mannschaft in der Saison 1994/95 Vizemeister hinter dem Rotenburger SV, konnte aber in den folgenden Jahren nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen und fiel ins Mittelfeld zurück.<ref>Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball im Bezirk Lüneburg 1979–2006. Lehrte 2023, S. 190.</ref> In der Saison 2008/09 wurde die Mannschaft Meister und stieg in die Oberliga Niedersachsen-Ost auf. Dort erreichten die Ahlerstedter zwar den zwölften Platz, musste aber aufgrund einer Ligareform wieder absteigen. Im Jahre 2016 stieg die Mannschaft erstmals nach 37 Jahren in die Bezirksliga ab.<ref>Es wird abermals schwierig. FuPa, abgerufen am 3. Mai 2023.</ref> Bereits in der folgenden Saison 2016/17 in die Landesliga zurückkehren. Fünf Jahre später gelang der Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen, dem allerdings in der Saison 2022/23 der direkte Wiederabstieg folgte. 2025 wurden die Ahlerstedter Vizemeister der Landesliga hinter dem Lüneburger SK Hansa.

Erfolge

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />