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Saliszi

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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.' – bis 1992 {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}) ist eine Siedlung städtischen Typs in der westukrainischen Oblast Ternopil mit etwa 2425 Einwohnern (2025). Sie liegt am linken Ufer des Flusses Seret etwa 31 km nordwestlich der Oblasthauptstadt Ternopil.

Datei:Zalizci cerkva Presviatoji Trijci.jpg
Kirche im Ort

Geschichte

Der Ort wird 1483 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, erhielt 1516 das Stadtrecht und 1520 das Magdeburger Stadtrecht. Bis 1772 lag die Siedlung in der Woiwodschaft Ruthenien der Adelsrepublik Polen-Litauen.

1772 wurde Załoźce bei der ersten polnischen Teilung den Habsburgern zugeschlagen und ein Teil des österreichischen Kronlandes Königreich Galizien und Lodomerien. Załoźce verlor sein Stadtrecht, war jedoch von 1850 bis 1867 Sitz der Bezirkshauptmannschaft Załoźce im Regierungsbezirk Stanislau.<ref>Verordnung des Ministeriums des Innern vom 8. Oktober 1850. In: Reichsgesetzblatt. 16. Oktober 1850, Nr. 383, Seite 1747</ref> Nach deren Auflösung kam Załoźce zum Bezirk Brody. Gleichzeitig wurde in Załoźce ein Bezirksgericht eingerichtet, dieses ging 1911 an den Bezirk Zborów über.<ref>Verordnung des Justizministeriums vom 5. August 1911. In: Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1911, LXV. Stück, Nr. 154, S. 493.</ref>

Datei:01809 Alt und Neu-Załośce am Seret, Josephinische Landesaufnahme 1809-1869.jpg
Alt und Neu-Załośce am Seret in Galizien, Josephinische Landesaufnahme (1809–1869)

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam Załoźce zunächst zur Westukrainischen Volksrepublik und dann an Polen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort von 1939 bis 1941 von der Sowjetunion besetzt, danach, bis 1944, von Deutschland.

Nach dem Ende des Krieges wurde Załoźce der Sowjetunion zugeschlagen und hieß fortan Saliszi. Die Stadt wurde Teil der Ukrainischen SSR und der Sitz des gleichnamigen Rajons (Rajon Saliszi). Nach einer Gebietsreform wurde dieser 1962 dem Rajon Sboriw zugeordnet.

Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ist Saliszi ein Teil der unabhängigen Ukraine.

Verwaltungsgliederung

Am 14. September 2016 wurde die Siedlung zum Zentrum der neugegründeten Siedlungsgemeinde Saliszi (Залозецька селищна громада/Salosezka selyschtschna hromada), zu dieser zählten auch die 10 Dörfer Biloholowy, Bilokrynyzja, Haji-sa-Rudoju, Neterpynzi, Pidberiszi, Pischtschane, Seretez, Ratyschtschi, Trostjanez und Tschystopady<ref>Відповідно до Закону України "Про добровільне об'єднання територіальних громад" у Тернопільській області у Зборівському районі Залозецька селищна, Білоголівська, Гаї-за-Рудівська, Ратищівська, Серетецька, Тростянецька та Чистопадівська сільські ради рішеннями від 16 серпня, 12 і 14 вересня 2016 року</ref>, bis dahin bildete sie die gleichnamige Siedlungsratsgemeinde Saliszi (Залозецька селищна рада/Salosezka selyschtschna rada) im Norden des Rajons Sboriw.

Am 12. Juni 2020 kamen noch die 10 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer zum Gemeindegebiet.<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 724-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Тернопільської області"</ref>

Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des Rajons Ternopil.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX "Про утворення та ліквідацію районів"</ref>

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Saliszi Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch polnisch
Biloholowy Білоголови Белоголовы (Belogolowy) Białogłowy
Bilokrynyzja Білокриниця Белокриница (Belokriniza) Białokiernica
Blich Бліх Блих Blich
Haji-Rostozki Гаї-Розтоцькі Гаи-Ростоцкие (Gai-Rostozkije) Gaje Roztockie
Haji-sa-Rudoju Гаї-за-Рудою Гаи-за-Рудою (Gai-sa-Rudoju) Gaje za Rudą
Mylne Мильне Мильно (Milno) Milno
Neterpynzi Нетерпинці Нетерпинцы (Neterpinzy) Neterpińce
Panassiwka Панасівка Панасовка (Panassowka) Panasówka
Pidberiszi Підберізці Подберезцы (Podbereszy) Podbereźce
Pischtschane Піщане Песчаное (Pestschasnoje) Hnidawa
Ratyschtschi Ратищі Ратыщи Ratyszcze
Reniw Ренів Ренев (Renew) Reniów
Sahirja Загір'я Загорье (Sagorje) Zagórze
Seretez Серетець Серетец Seretec
Trostjanez Тростянець Тростянец Trościaniec Wielki
Tschornyj Lis Чорний Ліс Чёрный Лес (Tschjorny Les) Czarny Las
Tschystopady Чистопади Чистопады (Tschistopady) Czystopady

Söhne und Töchter der Ortschaft

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Ternopil