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Sandkamp

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Sandkamp
Stadt Wolfsburg
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(676)&title=Sandkamp 52° 26′ N, 10° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(676) 52° 25′ 43″ N, 10° 45′ 6″ O
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Höhe: 57 m
Einwohner: 676 (31. Dez. 2024)<ref>Bevölkerungsbestand - Bevölkerungsentwicklung - Stadt- und Ortsteile - 1972-heute. In: Stadt Wolfsburg. Abgerufen im September 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 38442
Vorwahl: 05361
Datei:Sandkamp lage wob.PNG
Karte
Lage in Wolfsburg
Datei:Sandkamp Denkmal.JPG
Kriegerdenkmal

Sandkamp ist ein Stadtteil nahe der Stadtmitte von Wolfsburg. Sandkamp wird im Norden und Osten vom Volkswagenwerk, im Süden vom Mittellandkanal und im Westen von der A 39 eingerahmt.

Geschichte

Der Rundling Sandkamp wird urkundlich erstmals 1489 erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte gehörte Sandkamp territorial zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, zum Kurfürstentum Hannover bzw. Königreich Hannover und infolge des Deutschen Krieges als Teil der Provinz Hannover zum Königreich Preußen.

Auf kommunaler Ebene gehörte Sandkamp nach dem Zweiten Weltkrieg zum Landkreis Gifhorn. Am 1. Juli 1972 wurde Sandkamp, das aus dem Landkreis Gifhorn stammt, gemäß dem Wolfsburg-Gesetz in die Stadt Wolfsburg eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 221.</ref>

Politik

Sandkamp bildet gemeinsam mit dem Stadtteil Kästorf die Ortschaft Kästorf-Sandkamp, die durch einen Ortsrat vertreten wird. Ortsbürgermeister ist Francescantonio Garippo (SPD).

Wappen

Das Wappen von Sandkamp gedenkt eines landschaftlichen Wahrzeichens, des Lindenbergs im Ort. Die Farben Blau-Gelb erinnern an die jahrhundertelange Zugehörigkeit zu den welfischen Landen des lüneburgischen Anteils.

Der Rat der damals noch selbstständigen Gemeinde beschloss das Wappen am 28. August 1970, und der lüneburgische Regierungspräsident genehmigte es am 16. September desselben Jahres.

Heraldische Beschreibung: In Blau auf goldenem (gelbem) Hügel eine goldene (gelbe) Linde. Sandkamp führt sein Wappen auch in einer Flagge (Hängeflagge), die aus drei Bahnen Blau-Gelb-Blau im Breitenverhältnis 1:2:1 besteht und das Wappen auf der breiten Mittelbahn trägt. Sie wurde zugleich mit dem Wappen beschlossen und genehmigt.<ref>Quelle: Arnold Rabbow: Wolfsburger Wappenbuch. Braunschweig 1993, S. 52.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Kunst im Stadtbild

Menschengruppe von Branko Ruzic (Zagreb) – Im Hagen/Stellfelder Straße.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Westlich von Sandkamp befindet sich die Firma Sitech die ein Zulieferer und auch vollständige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG ist. Auch die Schnellecke Group AG & Co. KG<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schnellecke LOgitics: Zahlen und Fakten (Memento vom 30. Mai 2013 im Internet Archive)</ref> ist dort angesiedelt.

Öffentliche Einrichtungen

Sandkamp verfügt über einen Friedhof. Die Friedhofskapelle mit ihrem kreuzbekrönten Dachreiter wurde 1958/59 erbaut. 2001 wurde die Kapelle erweitert und um einen freistehenden Glockenturm, in dem eine Glocke hängt, ergänzt.

Sport

Der Sandkämper Sportverein ist der SV Sandkamp, der in den Sparten Fußball, Gymnastik, Radsport, Seniorengymnastik, Tennis und Tischtennis aktiv ist. Dem am 21. Mai 1921 gründeten Verein gehören heute (2022) rund 400 Mitglieder an, also rechnerisch über 60 % der Sandkämper Bevölkerung.<ref>Der SV Sandkamp >> Sport für Alle. SV Sandkamp, abgerufen am 29. Juni 2022.</ref>

Das Hallenbad Sandkamp befindet sich in der Stellfelder Straße.

Bildung

  • DRK-Kindertagesstätte Sandkamp

Verkehr

Der Haltepunkt Wolfsburg-Sandkamp<ref>Vorhaben: Neubau der Verkehrsstation Wolfsburg Sandkamp. Vorhaben-ID V-E100496. Bundesministerium für Verkehr, 9. Juli 2025, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref> wird an der Bahnstrecke Berlin–Lehrte errichtet.

Westlich von Sandkamp verläuft die Bundesautobahn 39 mit der Anschlussstelle Sandkamp.

Literatur

  • Christl Hanelt u. Werner Strauß: Sandkamp – Eine Chronik. Texte zur Geschichte Wolfsburgs. Band 10. Hrsg.: Stadt Wolfsburg, 1983
  • Festausschuß „500 Jahre Sandkamp“: 1489-1989, 500 Jahre Sandkamp. Sandkamp 1989.

Weblinks

Commons: Sandkamp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende