Zum Inhalt springen

Schöngrabern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schöngrabern (Marktort)
Ortschaft
Katastralgemeinde Schöngrabern
Schöngrabern (Österreich)
Schöngrabern (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Grabern
Koordinaten 48° 36′ 6″ N, 16° 3′ 52″ OKoordinaten: 48° 36′ 6″ N, 16° 3′ 52″ O
 {{#coordinates:48,601666666667|16,064444444444|primary
dim=1000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 251 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03764
Katastralgemeindenummer 09049
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Schöngrabern ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Grabern im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Der nördlich von Hollabrunn gelegene Ort wird vom Schöngrabernbach durchflossen und von der Weinviertler Straße erschlossen, von der im Ort die Waldviertler Straße abzweigt. Östlich verläuft die Weinviertler Schnellstraße.

Geschichte

Das Angerdorf Grawarn wurde im 12. Jahrhundert angelegt, wobei eine Unterscheidung in Unter-, Mitter- und Obergrabern ist bis ins 14. Jahrhundert nicht möglich war. Schöngrabern kann mit Untergrabern identifiziert werden und ist zugleich der bekannteste der drei Orte.

Die Pfarrkirche, aufgrund der romanischen Reliefdarstellungen aus dem frühen 13. Jahrhundert eines der wichtigsten sakralen Baudenkmäler Österreichs, entstand 1210 bis 1230 und ging aus der Mutterpfarre St. Agatha am Hausleiten hervor.

In der Zeit der Napoleonischen Kriege fanden im und um den Ort Kampfhandlungen statt, einmal 1805 in der Schlacht bei Hollabrunn und Schöngrabern und dann 1809 in der Gefecht bei Schöngrabern. Beide Male ging der Ort fast vollständig in Flammen auf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Schöngrabern - Kirche (3).jpg
Pfarrkirche Schöngrabern
Datei:Kellergasse Schöngrabern-0171.jpg
Kellergasse Schöngrabern

Wirtschaft und Infrastruktur

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Schöngrabern ein Bäcker, ein Binder, ein Fleischer, zwei Friseure, zwei Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, ein Maurermeister, eine Modistin, drei Obst- und Gemüsehändler, zwei Perlmutterdrechsler, zwei Schmiede, zwei Schneider und drei Schneiderinnen, drei Schuster, ein Tischler, ein Viktualienhändler, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig. Außerhalb des Ortes gab es zudem zwei Ziegeleien.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 445</ref>

Öffentliche Einrichtungen

In Schöngrabern befindet sich ein Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 9. Juni 2021.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Schöngrabern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Grabern