Schafhof (Wassertrüdingen)
Schafhof war ein Gemeindeteil der Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> In den 1980er Jahren ist der Ort zur Wüstung geworden. Schafhof lag in der Gemarkung Wassertrüdingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde lag auf freier Flur auf einer Höhe von 455 m ü. NHN. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Kreisverkehr mit vier Abzweigungen. Die Staatsstraße 2221 führt nach Wassertrüdingen (1,7 km südlich) bzw. am Fallhaus und Altentrüdingen vorbei nach Unterschwaningen (3 km nördlich), die Staatsstraße 2219 führt zu einem Gewerbegebiet von Wassertrüdingen (2,2 km südwestlich), eine Gemeindeverbindungsstraße führt ebenfalls nach Wassertrüdingen (1,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Schafhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es eine Untertansfamilie, die den Bürgermeister und Rat Wassertrüdingen als Grundherrn hatte.<ref name="N457">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 457.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Baudenhard. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 379 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 258.)</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Schafhof im Jahr 1809 dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Wassertrüdingen zugewiesen. Der Ort wurde bis Mitte des 19. Jahrhunderts auch Baudenhart genannt.<ref>Bayerische Uraufnahme. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 25. September 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Nikolaus und Theobald (Altentrüdingen) gepfarrt.<ref name="N457"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren nach Heilig Geist (Wassertrüdingen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Baudenhard. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 258 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 497 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schafhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schafhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Altentrüdingen | Eisler | Fallhaus | Fürnheim | Geilsheim | Goschenhof | Hertleinsmühle | Himmerstall | Laufenbürg | Oberaumühle | Obermögersheim | Reichenbach | Schobdach | Stahlhöfe | Stockaumühle | Wassertrüdingen | Zollhaus
Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 49° 3′ 16,9″ N, 10° 36′ 26,1″ O
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