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Scheptyzkyj

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{{#if: befasst sich mit der ukrainischen Stadt Scheptyzkyj. Zum Rajon siehe Rajon Scheptyzkyj.

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Datei:CzerwonogrodPalacPotockich2.JPG
Potocki-Schloss
Datei:Chervonograd sancti spiriti.jpg
Kirche des heiligen Wladimir (1750)

Geographie

Die Stadt liegt in der Oblast Lwiw am Ufer des Bug nördlich der Oblasthauptstadt Lwiw und wird vom Rajon Sokal umschlossen.

Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neu gegründeten Stadtgemeinde Tscherwonohrad (Червоноградська міська громада/Tscherwonohradska miska hromada). Zu dieser zählen auch die Stadt Sosniwka, die Siedlung städtischen Typs Hirnyk sowie die 11 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer<ref>Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 718-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Львівської області</ref> im Rajon Tscherwonohrad; bis dahin bildete sie zusammen mit der Stadt Sosniwka und der Siedlung städtischen Typs Hirnyk die Stadtratsgemeinde Tscherwonohrad (Червоноградська міська рада/Tscherwonohradska miska rada) als kreisfreie Stadt direkt unter Oblastverwaltung der Oblast Lwiw.

2024 wurde die Stadtgemeinde analog zur Umbenennung des Hauptortes in Stadtgemeinde Scheptyzkyj (Шептицька міська територіальна громада/Scheptyzka miska terytorialna hromada) umbenannt.

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Scheptyzkyj Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch polnisch
Bendjuha Бендюга Бендюга (Bendjuga) Bendiucha, Bendiuchy
Bereschne Бережне Бережное (Bereschnoje) Semeny
Borjatyn Борятин Борятин (Borjatin) Boratyn
Dobrjatschyn Добрячин Добрячин (Dobrjatschin) Dobraczyn
Hirnyk Гірник Горняк (Gornjak) -
Horodyschtsche Городище Городище (Gorodischtsche) Horodyszcze Bazyljańskie
Meschyritschtschja Межиріччя Межиречье (Meschiretschje) Parchacz
Ostriw Острів Остров (Ostrow) Ostrów
Posdymyr Поздимир Поздымир (Posdymir) Poździmierz
Rudka Рудка Рудка Madziarki
Silez Сілець Селец (Selez) Sielec
Sosniwka Соснівка Сосновка (Sosnowka) -
Wolswyn Волсвин Волсвин (Wolswin) Wołświn

Geschichte

Im Mai 1685 kaufte der Woiwode Feliks Kazimierz Potocki ein neues Stück Land am Fluss Bug. 1692 gründete er eine Stadt auf dem Gebiet des Dorfes Nowy Dwór, welches nach seiner Frau Krystyna Lubomirski (1661–1699) benannt wurde. Potocki baute Krystynopol zum Familiensitz aus und starb hier am 22. September 1702. Sein Enkel Franciszek Salezy Potocki baute ein Palais und gründete 1763 ein Kloster der Basilianer.

Die Ortschaft gehörte in dieser Zeit verwaltungstechnisch zur Woiwodschaft Bełz<ref>Rizzi Zannoni, Woiewodztwo Ruskie, Część Krakowskiego, Sędomirskiego y Bełzkiego z granicami Węgier, y Polski, ktore gory Karpackie nakształt łańcucha wyciągnione, od góry Wolska aż do Talabry, wyznaczaią.; 1772</ref> innerhalb der Adelsrepublik Polen. Nach der 1. Polnischen Teilung kam die Ortschaft 1772 zum österreichischen Galizien, wo sie bis 1918 verblieb.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zunächst zur Westukrainischen Volksrepublik und anschließend zur Zweiten Polnischen Republik (in die Woiwodschaft Lwów, Powiat Sokal, Gmina Krystynopol). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt ab September 1939 im Zuge der Sowjetischen Besetzung Ostpolens von der Sowjetunion und von Sommer 1941 bis 1944 vom Deutschen Reich besetzt und in den Distrikt Galizien eingegliedert.

Nach dem Ende des Krieges wurde die Ortschaft wieder ein Teil Polens, kam aber im Zuge eines Gebietsaustausches am 15. Januar 1951 erneut zur Sowjetunion. Dort wurde die Stadt der Ukrainischen SSR zugeordnet und am 3. November in Tscherwonohrad (wörtlich „Rote Burg“) umbenannt. Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ist sie ein Teil der unabhängigen Ukraine.

Einen Bahnanschluss erhielt die Ortschaft bereits 1884 durch den Bau eines Bahnhofs an der heutigen Bahnstrecke Jarosław–Kowel. 1915 kam noch eine Verbindungsstrecke nach Lemberg (siehe Bahnstrecke Lwiw–Kiwerzi) dazu.

Am 19. September 2024 wurde die Stadt im Rahmen der Derussifizierungskampagne in der Ukraine nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine 2022 auf den heutigen Namen Scheptyzkyj zu Ehren des ukrainischen Erzbischofs von Lemberg, Andrej Scheptyzkyj umbenannt<ref>Верховна Рада України; Постанова від 19.09.2024 № 3984-IX Про перейменування окремих населених пунктів та районів</ref>, analog dazu wurde die Stadtgemeinde Scheptyzkyj (Шептицька міська територіальна громада/Scheptyzka miska terytorialna hromada) so umbenannt.

Bevölkerungsentwicklung

  • 1900: 03.522 (2.651 Juden) – in Meyers-Lexikon steht: 3.592 polnische und ruthen. Einwohner
  • 1939: 01.800
  • 1959: 12.241
  • 1970: 44.008
  • 1979: 54.921
  • 1989: 72.047
  • 2001: 70.568
  • 2019: 66.504<ref name="Pop">Bevölkerung der Städte und SsT in der Ukraine auf pop-stat.mashke.org</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:St. George's Krystynopol.jpg
Innenraum der Kirche des Heiligen Wladimir
  • Das Wahrzeichen der Stadt ist das Palais des Grafen Potocki.
  • Barockkirche des Heiligen Wladimir von 1770 (Собор святого Володимира)
  • Basilianer-Kloster des Hl. Georg (Монастир Святого Юра)

Wirtschaft

Die Stadt wurde 1951 das Zentrum des neu entstandenen Steinkohlenbergbaus. Andere Unternehmen waren, neben dem Bergbau, eine Gießerei zur Herstellung von Eisen-Beton-Erzeugnissen, Holzverarbeitungsbetriebe, eine Molkerei und die Textilindustrie.

Verkehr

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke von Kowel nach Lwiw, hier zweigt eine Strecke nach Rawa-Ruska.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Lwiw