Zum Inhalt springen

Schilbach (Tanna)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schilbach
Stadt Tanna
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(252)&title=Schilbach 50° 29′ N, 11° 49′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(252) 50° 29′ 18″ N, 11° 49′ 29″ O
 {{#coordinates:50,488333333333|11,824722222222|primary
dim=10000 globe= name=Schilbach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 549 m
Einwohner: 252 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 55, abgerufen am 1. November 2021.</ref>
Eingemeindung: 9. April 1994
Postleitzahl: 07922
Vorwahl: 036646
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Schilbach ist ein Ortsteil der Stadt Tanna im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie und Geologie

Die Bundesautobahn 9 streift den Ort südwestlich und führt teilweise durch seine Flur. Nordöstlich befinden sich die Bundesstraße 2 und das Gewerbegebiet an der Kapelle. Nach Norden und Süden begrenzt Wald die in einer südlich geneigten Hanglage befindliche Flur, die im Südostthüringer Schiefergebirge liegt. Nachbarorte sind südlich Seubtendorf, westlich Wernsdorf, nördlich Zollgrün und östlich die Stadt Tanna. Südöstlich von Schilbach erstreckt sich der Rosenbühl als höchste Erhebung der Umgebung mit seinen ausgedehnten Waldflächen.

Geschichte

Am 14. August 1325 war die urkundliche Ersterwähnung von „Schilbach“.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 248.</ref> Die Kirche wurde 1732 erbaut.<ref>N. N.: Stadt Tanna stellt Ortsteil Schilbach vor. Abgerufen am 21. Juli 2011.</ref> Gegenwärtig wohnen etwa 300 Personen im Ort. Am 9. April 1994 wurde Schilbach nach Tanna eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Landwirtschaft

Schilbach war immer ein landwirtschaftlich orientierter Ort. Das ehemalige Rittergut bewirtschaftete unter Reinhold Knoch 1923 469 Hektar.<ref>Jürgen Gruhle: Schwarzbuch der Bodenreform-Thüringen. Abgerufen am 22. Juni 2011.</ref> Die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft des Ortes zu Zeiten der DDR führte zum Bau einer großen Rinderanlage.

Söhne und Töchter des Ortes

  • Julius von Kospoth (1724–1801), hessischer Generalleutnant und Gouverneur von Kassel
  • Eduard Knoch (1814–1891), Kaufmann und Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Gustav Knoch (1816–1861), Rittergutsbesitzer, Fabrikant und Abgeordneter in Reuß j.L.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Schilbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein