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Schwiederstorf

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Schwiederstorf
Einheitsgemeinde Neu Wulmstorf
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(922)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 53° 25′ N, 9° 48′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(922) 53° 25′ 19″ N, 9° 47′ 51″ O
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Einwohner: Vorlage:Str replace (Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.)<ref name="Faltblatt2017">Wissenswertes über die Gemeinde Neu Wulmstorf. Stand der Einwohnerzahlen: Dezember 2016, Faltblatt der Gemeinde Neu Wulmstorf, Januar 2017</ref>
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Postleitzahl: 21629
Vorwahl: 04168
Datei:Schwiederstorf in Neu Wulmstorf.svg
Karte
Lage von Schwiederstorf in Neu Wulmstorf
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Datei:Elstorf aerial view 2018.jpg
Luftbild Elstorfs, Schwiederstorfs und Ardestorfs mit Neu Wulmstorf und Hamburg im Hintergrund

<phonos file="De-Schwiederstorf.ogg">Schwiederstorf</phonos>/? (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.<ref>Reinhard Dzingel: Begründung für die Schreibweise der niederdeutschen Ortsnamen der Gemeinde Neu Wulmstorf, Kreis Harburg. (PDF; 82 kB) Schwiederstorf, 31. Oktober 2010, S. 3</ref>) ist Teil der Einheitsgemeinde Neu Wulmstorf im Landkreis Harburg im nordöstlichen Niedersachsen in der Metropolregion Hamburg. Die Einwohnerzahl Schwiederstorfs beläuft sich auf ca. 922 Personen.

Die kleine eigentlich namenlose „Schwiederstorf-Siedlung“ befindet sich etwa einen Kilometer östlich des Dorfes im Harburger Forst (Harburger Berge). Obwohl die Entfernung vernachlässigbar ist, hat man den Eindruck es handle sich um zwei Ortsteile, wie z. B. Neu-Wulmstorf-Tempelberg. Etwas weiter südöstlich liegt das Naturdenkmal Karlstein in den Harburger Bergen.

Zusammen mit Elstorf bildet Schwiederstorf in etwa die geographische Mitte der Gemeinde Neu Wulmstorf. Die landwirtschaftliche Prägung Schwiederstorfs hat in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen.

Nachbarortschaften

Im Süden grenzt Schwiederstorf an Elstorf-Bachheide, im Südwesten an Eversen-Heide, im Norden an Daerstorf, im Osten an die Harburger Berge und im Westen an Elstorf. Naturräumlich liegt Schwiederstorf am Übergang der Apenser Lehmgeest (Ortskern) zu den Schwarzen Bergen (Waldsiedlung).

Geschichte

Schwiederstorf sowie die anderen südlichen Dörfer der Gemeinde sind mehrere hundert Jahre alt. Die erste urkundliche Erwähnung Schwiederstorfs fand im Jahre 1355 statt.

Datei:Großsteingrab Elstorf Gensler.png
Gemälde des Großsteingrabes Elstorf von Jacob Gensler, 1839

Spuren der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur, wie zum Beispiel das 2 km östlich liegende Großsteingrab Elstorf oder das Großsteingrab Daerstorf belegen eine frühere Besiedlung der Umgebung.

Während der Franzosenzeit zählte Schwiederstorf 124 Einwohner und gehörte zum Département des Bouches de l’Elbe.<ref name="Kissling1813">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Am 1. Dezember 1910 zählte Schwiederstorf 163 Einwohner.<ref name="GemVerz1910">M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2014-01-07; (Einwohner Dezember 1910).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Elstorf und Schwiederstorf wurden erst kurz vor Kriegsende am Morgen des 20. April 1945 durch die A-Companie der 1st Rifle Brigade und die 8th King’s Royal Irish Hussars der British Army ohne größere Kampfhandlungen eingenommen. Sie zerstörten Flakstellungen und zogen weiter auf Daerstorf und Wulmstorf, die nach schweren Kämpfen am Nachmittag eingenommen wurden. Die Truppen blieben bis zu Hamburgs Kapitulation am 3. Mai auch in Schwiederstorf stationiert.<ref>Dieter Pintatis: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,7 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2016-04-08;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
Dieter Pintatis: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Eingemeindung

Am 1. Juli 1972 wurden die früher selbstständigen Gemeinden Schwiederstorf, Elstorf, Rade und Rübke eingemeindet<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982">Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref><ref>NI GVBl., 23. Juni 1972, Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Harburg. In: Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt, 1972, Nr. 30, S. 320–322</ref> nachdem sich Daerstorf bereits im Jahre 1970 der Gemeinde Neu Wulmstorf angeschlossen hatte.

Datei:Soodhof Schwiederst.jpg
Soodhof Schwiederstorf

Ortswappen

Ortswappen Schwiederstorf
Ortswappen Schwiederstorf
Blasonierung:Vorlage:Str trim“<ref name="Leonhardt2023S165">1900 – 2000, Ein Jahrhundert Schwiederstorf, Teil 1: Dorfchronik, Konrad Leonhardt, 2023, Seite 165</ref><ref name="{{{ref_2}}}"></ref>

Das Wappen zeigt den Karlstein und die Reichskrone. In einer Sage wird Karl der Große im Rahmen einer Schlacht gegen die Sachsen mit dem Karstein und der Umgebung in Verbindung gebracht. Es wurde von Rolf Sander aus Nenndorf angefertigt und am 27. August 1977 zum 60. Geburtstag des letzten Schwiederstorfer Bürgermeisters Helmut Cohrs vorgestellt.<ref name="Leonhardt2023S165" />

Einwohnerentwicklung

Jahr 1812 1910 1925 1933 1939 (?) 2016
Einwohnerzahl 124<ref name="Kissling1813" /> 163<ref name="GemVerz1910" /> 171<ref name="Rademacher">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 174<ref name="Rademacher" /> 248<ref name="Rademacher" /> 850 922<ref name="Faltblatt2017" />

Politik

Ortsvorsteher der Ortschaft Schwiederstorf ist Heinrich Prigge.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Natur

Schwiederstorf liegt direkter Nachbarschaft zu folgenden Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten:

Brauchtum

Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird in Schwiederstorf das „Faslam“ gefeiert, welches die norddeutsche Form des Karnevals darstellt, allerdings seinen Ursprung in den Feierlichkeiten der auf den Höfen angestellten Knechte hat.

Das Faslam, welches jedes Jahr im Februar über drei Tage hinweg gefeiert wird, endet am Sonntag mit einem traditionellen Eierschnorren, wobei meist verkleidete Faslamsbrüder und -schwestern mit lauter Musik durch den Ort ziehen und an den Haustüren Eier und Geld sammeln.

Wirtschaft und Verkehr

Die bahntechnische Anbindung wird in Neu Wulmstorf durch die Bahnstrecke Hamburg-Harburg-Cuxhaven gewährleistet, die seit 2008 bis Stade als Hamburger S-Bahn betrieben wird. Für den Straßenverkehr besteht im Süden der Gemeinde über die Anschlussstelle Rade eine Anbindung an die A 1. Mit der geplanten A 26 von Stade nach Hamburg wird der Ortsteil weiter erschlossen. Weitere Fernverkehrsstraßen sind die Bundesstraße 73 und die Bundesstraße 3. Durch die Busunternehmen HVV und KVG erreicht man innerhalb der Gemeinde jeden Ort.

Kommunikation

Schwiederstorf ist über DSL mit maximal 100 Mbit/s über Glasfaser (FTTN) erschlossen, der Kommunikationsdienstleister EWE legte im Jahr 2016 in vielen Straßen Glasfaserkabel aus. Kabelfernsehen ist im gesamten Ort nicht vorhanden. Offenes WLAN ist nur sehr begrenzt verfügbar.

Weblinks

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte der Gemeinde Neu Wulmstorf