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Sea Dart

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{{#if: beschreibt die britische Luftabwehrrakete mit dem Namen Sea Dart. Das amerikanische Flugzeug mit dem gleichen Eigennamen hatte die Typenbezeichnung Convair F2Y.

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Allgemeine Angaben
Typ Flugabwehrrakete

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Heimische Bezeichnung GWS30

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NATO-Bezeichnung Sea Dart

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Herkunftsland Vereinigtes Konigreich{{#ifeq:{{#ifeq:|#  [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Vereinigtes Königreich}}|{{#if:|{{{2}}}|Vereinigtes Königreich}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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Hersteller British Aerospace

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Entwicklung 1963

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Indienststellung 1973

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Einsatzzeit im Dienst

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Stückpreis

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Technische Daten
Länge 4,35 m

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Durchmesser 420 mm

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Gefechtsgewicht 544 kg

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Spannweite 920 mm

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Geschwindigkeit Mach 3,5 (1.175 m/s)

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Reichweite 74 km

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Dienstgipfelhöhe 25.000 m

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Ausstattung

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Lenkung Trägheitsnavigationsplattform

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Zielortung SARH

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Gefechtskopf 26 kg Splittergefechtskopf

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Zünder Näherungs- und Aufschlagzünder

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Waffenplattformen Schiffe

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Listen zum Thema

Die Sea Dart ist eine Flugabwehrrakete der britischen Royal Navy. Sie wurde ab 2009 durch die PAAMS Aster ersetzt.

Geschichte

Die Sea Dart wurde in den 1960er-Jahren von British Aerospace entwickelt. 1973 wurde sie erstmals auf dem Lenkwaffenzerstörer Bristol installiert und umfangreichen Tests unterzogen. Ab 1975 wurden dann die Luftabwehrzerstörer der Sheffield-Klasse sowie ab 1977 die Flugzeugträger der Invincible-Klasse mit der Sea Dart ausgestattet. Die Bristol nutzte das System bis zu ihrem Umbau zum Trainingsschiff 1993. Auf den Flugzeugträgern der Invincible-Klasse wurde die Sea Dart zwischen 1998 und 2000 im Zuge der Vergrößerung des Flugdecks entfernt. Die letzten Sea-Dart-Systeme werden mit den Zerstörern der Sheffield-Klasse ab 2007 die Flotte verlassen. Die nächste Zerstörergeneration, die Daring-Klasse, wurde mit den moderneren Aster-Raketen ausgestattet.

Einsatz

Datei:Sea-dart DN-SN-90-08592.jpg
Sea Dart an Bord des Flugzeugträgers Invincible

Die Sea Dart kam erstmals während des Falklandkrieges 1982 zum Einsatz. Insgesamt wurden drei argentinische Flugzeuge abgeschossen, hinzu kam der versehentliche Abschuss eines britischen Gazelle-Hubschraubers. Die Schwächen des Systems zeigten sich jedoch bei Raketen, die im schnellen Tiefflug oder über Land die Schiffe anflogen. Dies führte dazu, dass insgesamt sechs Schiffe, darunter zwei Zerstörer der Sheffield-Klasse, durch argentinische Raketen getroffen wurden. Infolge dieser Erfahrungen wurde das bislang zur Zielerfassung verwendete, aus den 1950er Jahren stammende Type-965-Radar gegen das modernere Type-1022-Radar ausgetauscht.

Während des Zweiten Golfkrieges gelang im Februar 1991 durch eine Sea Dart der erste und bis heute einzige erfolgreiche Abschuss einer Rakete durch eine seegestützte Luftabwehrrakete im Ernstfall. Der Lenkwaffenzerstörer Gloucester setzte die Sea Dart erfolgreich gegen eine anfliegende irakische Silkworm-Rakete ein, nachdem Versuche der US-amerikanischen Fregatte Jarrett, die Rakete abzufangen, fehlgeschlagen waren.

Weblinks

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