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Segodounon

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Vorlage:Hinweisbaustein Segodounon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war eine antike Siedlung im Gebiet der Germania magna. Der Ort ist im Atlas Geographike Hyphegesis von Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert) verzeichnet.<ref>Ptolemäus 2, 11, 29.</ref> Er war vermutlich Hauptort der civitas Alisinensium.<ref>Dieter Planck (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1555-3, S. 23.</ref> Der Ortsname keltischen Ursprungs bedeutet „Siegburg“.<ref>Gerhard Rasch: Antike geographische Namen nördlich der Alpen. de Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-017832-X, S. 132.</ref>

Lokalisierung

Laut den Ergebnissen einer Forschungsgruppe des Instituts für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin handelt es sich hier vermutlich um das Kastell bzw. den Vicus von Bad Wimpfen.<ref>Kleineberg u. a.: Germania und die Insel Thule. WBG, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-23757-9, S. 53.</ref> Lokalisierungen in der Nähe von Wimpfen gab es zuvor durch Theodor Steche beim römischen Kastell Heilbronn-Böckingen<ref>Theodor Steche: Altgermanien im Erdkundebuch des Claudius Ptolemäus. Kabitzsch, Leipzig 1937, DNB 362533679, S. 159</ref> bzw. bei dem Kastell Stuttgart-Bad Cannstatt.<ref>Dieter Planck (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Stuttgart 2005, S. 327–331.</ref> Alle drei genannten Orte gehörten aber von etwa 90 bis 259/260 n. Chr. zum Römischen Reich und lagen insofern außerhalb der Germania Magna.

Literatur

  • Leonhard SchmitzSegodunum. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Geography. London 1854.
  • Andreas Kleineberg, Christian Marx, Eberhard Knobloch, Dieter Lelgemann: Germania und die Insel Thule. Die Entschlüsselung von Ptolemaios’ „Atlas der Oikumene“. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-23757-9, S. 53.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Toponymie in der Germania magna