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Sellenbüren (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Wappen Seldenbüren.jpg
Wappen des Konrad von Seldenbüren (gewendet)

Die Freiherren von Sellenbüren (auch Seldenbüren) waren ein nach dem Dorf Sellenbüren benanntes Adelsgeschlecht im Kanton Zürich. Vermutlich hatten sie ihre Stammburg jedoch nicht auf der Burg Sellenbüren, die in mittelalterlichen Quellen nicht vorkommt,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.dickemauern.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (11. November 2009).</ref> sondern auf der Uetliburg.<ref>http://www.zuercherland.ch/uetliberg_burgen.cfm?token=2 (11. November 2009).</ref>

Die Familie tritt in den Quellen nur selten in Erscheinung, obwohl sie ein bedeutendes Geschlecht gewesen sein muss. Alle drei bekannten Freiherren von Sellenbüren verschenkten grosszügig Güter und Rechte im Reppischtal und der weiteren Umgebung an Klöster. Deshalb lässt es sich vermuten, dass sie von einer Adelsfamilie abstammten, welche über grossen Besitz vom Limmattal bis in die Innerschweiz verfügt hatte. Denkbar ist etwa eine Verwandtschaft der Herren von Sellenbüren mit jenen von Regensberg.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.dickemauern.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (11. November 2009).</ref>

Wappen

Blasonierung

In Gold rot bezungter schwarzer Bärenkopf

Die Karte von Jos Murer von 1566 zeigt Sellenbüren mit dem Familienwappen der Freiherren von Sellenbüren.<ref>Artikel Sellenbüren (11. November 2009).</ref>

Freiherren von Sellenbüren

Siehe auch

Literatur

  • Reginbert von Seldenbüren. In: Lexikon der christlichen Ikonographie, Band 8, Rom, Freiburg, Basel, Wien, 1994, ISBN 3-451-22568-9, Sp. 257.
  • Jakob Torsy: Der grosse Namenstagskalender: 3720 Namen und 1560 Lebensbeschreibungen unserer Heiligen. 10., überarbeitete und ergänzte Auflage, Freiburg im Breisgau 1985, ISBN 3-451-20333-2.
  • Ekkart Sauser: Sellenbüren (Adelsgeschlecht). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 23, Bautz, Nordhausen 2004, ISBN 3-88309-155-3, Sp. 1164–1165.
  • Hugo Schneider: Die Burgen und ihre Bewohner. In: Walter Drack et al.: Der Üetliberg. Zürich 1984, S. 53–80.
  • Hugo Schneider: Sellenbüren: Ein Beitrag zur Burgenkunde des Hochmittelalters in der Schweiz. In: Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, Bd. 14/Heft 1, Basel 1953, S. 68–82.
  • Paul Kläui: Die Freiherren von Sellenbüren. In: Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, Bd. 14/Heft 1, Basel 1953, S. 83–85.
  • Heidi Bono-Haller: 850 Jahre Stallikon: 1124–1974. Stallikon 1974, S. 8–12.
  • Emil Stauber: Die Burgen und adeligen Geschlechter der Bezirke Zürich, Affoltern und Horgen. Basel 1955, S. 110–112.
  • H. Zeller-Werdmüller: Zürcherische Burgen. In: Mitteilungen der Antquarischen Gesellschaft in Zürich, 48./49. Jhrg., 1894/1895, S. 369.

Einzelnachweise

<references />