Zum Inhalt springen

Sergei Nikolajewitsch Litwinow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sergei Litwinow Vorlage:SportPicto
Nation SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
Geburtstag 23. Januar 1958
Geburtsort Zukerowa BalkaSowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Sowjetunion
Größe 180 cm
Gewicht 106 kg
Sterbedatum 19. Februar 2018 (60 Jahre alt)
Sterbeort SotschiRussland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 86,04 m
Verein SKA Rostow am Don
Karriereende 1994
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 1 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Silber Moskau 1980 Hammerwurf
Gold Seoul 1988 Hammerwurf
 Weltmeisterschaften
Gold Helsinki 1983 Hammerwurf
Gold Rom 1987 Hammerwurf
Europameisterschaften
Bronze Athen 1982 Hammerwurf
Silber Stuttgart 1986 Hammerwurf

Sergei Nikolajewitsch Litwinow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 23. Januar 1958 in Zukerowa Balka, Krai Krasnodar, Russische SFSR, Sowjetunion; † 19. Februar 2018 in Sotschi, Russland) war ein Hammerwerfer, der für die Sowjetunion und dann für Russland startete.

Leben und Karriere

Kurz nach seiner Geburt zog Litwinows Familie nach Rostow am Don. Seit der Kindheit betrieb er Ringen und Fußball, bevor ihn der Trainer Igor Timaschkow, später Verdienter Trainer der UdSSR, dauerhaft zum Hammerwurf holte.

Litwinow gewann bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul die Goldmedaille in seiner Disziplin mit dem heute (2024) noch gültigen Olympiarekord von 84,80 m, nachdem er bereits 1980 Olympiazweiter geworden war. Sein Start bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles fiel dem Olympiaboykott zum Opfer.

In den Jahren 1983 und 1987 konnte er sich den Hammerwurfweltmeistertitel sichern. Hinzu kommen eine Silber- und eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften. Litwinow stellte im Laufe seiner Karriere drei Weltrekorde auf, die sein ständiger Konkurrent Jurij Sedych jeweils übertraf. Die persönliche Bestleistung betrug 86,04 m, aufgestellt 1986 in Dresden, sein Wettkampfgewicht war 108 kg bei einer Körpergröße von 1,80 m.

Nach seiner aktiven Karriere war er in Russland und Deutschland als Trainer tätig. Von seinen sechs Kindern (vier Töchter und zwei Söhne) wurde sein Sohn Sergei Sergejewitsch Litwinow ebenfalls als Hammerwerfer für Belarus, Deutschland und Russland bekannt, wobei er von seinem Vater trainiert wurde.

Litwinow befand sich im Februar 2018 in einer Trainingsbasis der russischen Nationalmannschaft zur Saisonvorbereitung in Sotschi-Adler. Nach dem Training fuhr er mit dem Fahrrad, als er plötzlich vom Rad fiel und trotz Nothilfe verstarb; als Todesursache wird Herzversagen vermutet.<ref>Ex-Hammerwurf-Olympiasieger Litwinow gestorben. orf.at, 20. Februar 2018, abgerufen am 20. Februar 2018.</ref><ref>Olympic hammer champion Litvinov passes away. AFP-Artikel auf Sportstar live, 19. Februar 2018, abgerufen am 20. Februar 2018.</ref><ref>Умер донской олимпийский чемпион Сергей Литвинов (Der Olympiasieger vom Don Sergei Litwinow gestorben) (russisch). news.mail.ru, 20. Februar 2018, abgerufen am 22. Februar 2018.</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1983: Sergei Litwinow | 1987: Sergei Litwinow | 1991: Jurij Sjedych | 1993: Andrei Abduwalijew | 1995: Andrei Abduwalijew | 1997: Heinz Weis | 1999: Karsten Kobs | 2001: Szymon Ziółkowski | 2003: Iwan Zichan | 2005: vakant | 2007: Iwan Zichan | 2009: Primož Kozmus | 2011: Kōji Murofushi | 2013: Paweł Fajdek | 2015: Paweł Fajdek | 2017: Paweł Fajdek | 2019: Paweł Fajdek | 2022: Paweł Fajdek | 2023: Ethan Katzberg | 2025: Ethan Katzberg

Liste der Weltmeister in der Leichtathletik

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg John Flanagan | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg John Flanagan | 1908: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: John Flanagan | 1912: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Matt McGrath | 1920: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Pat Ryan | 1924: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Fred Tootell | 1928: Irland 1922[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Pat O’Callaghan | 1932: Irland 1922[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Pat O’Callaghan | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Karl Hein | 1948: Ungarn 1946Datei:Flag of Hungary (1946-1949, 1956-1957).svg Imre Németh | 1952: Ungarn 1949Datei:Flag of Hungary 1949-1956.svg József Csermák | 1956: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Hal Connolly | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wassili Rudenkow | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Ramuald Klim | 1968: Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Gyula Zsivótzky | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Anatolij Bondartschuk | 1976: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jurij Sedych | 1980: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jurij Sedych | 1984: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Juha Tiainen | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sergei Litwinow | 1992: Vereintes Team[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Andrei Abduwalijew | 1996: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Balázs Kiss | 2000: PolenDatei:Flag of Poland.svg Szymon Ziółkowski | 2004: JapanJapan Kōji Murofushi | 2008: SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Primož Kozmus | 2012: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Krisztián Pars | 2016: TadschikistanDatei:Flag of Tajikistan.svg Dilschod Nasarow | 2020: PolenDatei:Flag of Poland.svg Wojciech Nowicki | 2024: Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Ethan Katzberg

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein