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Sesselherd

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Stube-3.jpg
Stufenofen aus Thurgau/Nordostschweiz, 1666

Ein Sesselherd (auch Sesselofen<ref>Nachweis in Lena Christ Erinnerungen einer Überflüssigen, München 1972</ref>) ist eine besondere Form des Ofens.

Beschaffenheit

Es handelt sich um einen zweistufigen Ofen. In Arbeitshöhe ist er ein Herd zum Kochen, oft auch mit Wasserschiff für warmes Wasser. Darüber dient er oben als Ofen zum Heizen des Raums (klassischer Grundofen<ref>Die Feuerung erfolgt mit Stückholz über einem Feuerrost nach dem Prinzip Zeitbrandofen. Siehe auch: Martin Ortmeier: Ofen und Herd in Niederbayern – Spurenlese. In: Martin Ortmeier und Walter Wandling: Keramik in Niederbayern, Landshut 1987, S. 24–40.</ref>) und besitzt dort häufig eine Backröhre oder ein Wärmefach. Dagegen ist ein Stufenofen nur ein kastenförmiger Kachelofen mit Abstufungen, so dass der Ofen oben insgesamt schmaler ist.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />