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Sixtus Armin Thon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Sixtus Armin Thon.jpg
Selbstporträt, 1837
Datei:Die Gartenlaube (1866) b 213.jpg
Die Waldbuße, in Die Gartenlaube 1866

Sixtus Armin Thon, der sich gewöhnlich „Sixt Thon“ nannte, (* 10. November 1817 in Eisenach, Thüringen; † 26. September 1901 in Weimar, Thüringen) war ein deutscher Maler, Radierer sowie Lithograph und Fotograf.<ref>Die Bedeutung Thons und anderer Fotografen für die Weimarer Fotografiegeschichte hatte Axel Stefek herausgearbeitet. Axel Stefek: „Lichtbilder auf Papier“ Weimars erste Fotografen: Sixt Armin Thon, Adelbert Schenk, Ludwig und Ignaz Frisch. (Teil I) In: Weimar – Jena : Die große Stadt. 7/4, 2014, S. 297–311. „Lichtbilder auf Papier“ Weimars erste Fotografen Sixt Armin Thon, Adelbert Schenk, Ludwig-und-Ignaz-Frisch (Teil II: Vom-Porzellanmaler zum Fotografen Adelbert Schenk-1811-1876. In: Weimar-Jena. Die große-Stadt. Das kulturhistorische Archiv. 8, 2015, Heft 1, S. 5–21. Hier S. 11 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />verlagvopelius.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Oktober 2023 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.verlagvopelius.de). Lichtbilder auf Papier: Weimars erste Fotografen Sixt Armin Thon, Adelbert Schenk, Ludwig und Ignaz Frisch. (Teil III) In: Weimar-Jena. Die große Stadt. Das kulturhistorische Archiv. 8/2, 2015, S. 155–168 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />verlagvopelius.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.verlagvopelius.de).</ref>

Leben

Der aus Eisenach stammende Sixt Armin Thon, Sohn des Mineralogen, Naturforschers sowie Kupferstechers Theodor Thon (1792–1838), begann 1837 ein Studium der Malerei an der Kunstakademie in Leipzig, das er anschließend bei Friedrich Preller dem Älteren an der Fürstlichen freien Zeichenschule in Weimar fortsetzte, mit dem er Studienreisen in den Thüringer Wald, nach Norwegen sowie in die Niederlande unternahm. Er war seit 1861 Lehrer an der Freien Mal- und Zeichenschule in Weimar.<ref>Zu Thon an der Weimarer Mal- und Zeichenschule: Walther Scheidig: Die Weimarer Malerschule. E.A. Seemann, Leipzig 1991, S. 10; S. 12; S. 17 und S. Anm. 93.</ref>

In den 1850er Jahren betrieb Thon nebenbei ein Atelier für Fotografie; neben Adelbert Schenk gehörte er damit zu den Pionieren der frühen Fotografie in Weimar. Ein Jahr vor ihm eröffnete Adelbert Schenk 1851 sein Atelier in Weimar.<ref>(<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />verlagvopelius.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.verlagvopelius.de), Hier, S. 161.</ref>

Nachdem Thon seine Ausbildung in Antwerpen abgeschlossen hatte, war er seit 1861 als Lehrer an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar eingesetzt, zusätzlich unterrichtete er später auch am dortigen Sophienstift. Sixtus Armin Thon trat insbesondere als Genre- sowie Landschaftsmaler hervor, machte sich aber auch als Radierer sowie Lithograph einen Namen.

Sixt Thon verehelichte sich am 17. April 1845 mit Marie Louise Dorothea Johanne Hey.<ref>Heiratsanzeige in Beilage zur Weimarischen Zeitung Nr. 32 vom 23. April 1845, S. 162; Kirchenliste in Nr. 41 vom 24. Mai, S. 217.</ref> Er starb 1901 kurz vor Vollendung seines 84. Lebensjahres in Weimar.<ref>Sterbe-Hauptregister des Standesamts zu Weimar, Eintrag Nr. 370 vom 27. September 1901 für „Sixt Armin Thon“. (Eingesehen auf Ancestry.com)</ref>

Bilder von ihm befinden sich u. a. in den Städtischen Sammlungen Braunschweig.<ref>Verwaltungsbericht der Stadt Braunschweig. 1951, S. 86.</ref>

Thons Grab befindet sich auf dem Historischen Friedhof Weimar.<ref>Hannelore Henze, Doris-Annette Schmidt: Der historische Friedhof zu Weimar. RhinoVerlag, Ilmenau 2011, S. 83. ISBN 978-3-939399-08-7.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Sixt Armin Thon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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