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Sjuøyane

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Datei:Sjuoyane.svg
Lage von Sjuøyane
Lage von Sjuøyane
Gewässer Arktischer Ozean
Archipel Svalbard
Geographische Lage 80° 41′ N, 20° 42′ OKoordinaten: 80° 41′ N, 20° 42′ O
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Anzahl der Inseln 7
Hauptinsel Phippsøya
Gesamte Landfläche Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden.
Einwohner unbewohnt
Datei:NO-Sjuøyane.gif
Karte der Sjuøyane sowie von Waldenøya
Karte der Sjuøyane sowie von Waldenøya

Die Sjuøyane („Sieben Inseln“) bilden eine Inselgruppe nördlich von Nordostland, im Svalbard-Archipel.

Geographie

Die Inselgruppe hat eine Gesamtfläche von 65 km².<ref>Store norske leksikon</ref><ref name="Pilot 293" /> Sie ist vom Nordostland und dessen vorgelagerten Inseln durch den 13 km breiten Nordkappsundet getrennt. Die nördlichste Insel der Gruppe, Rossøya, ist die nördlichste Landmasse Norwegens. Die zweitnördlichste Insel der Gruppe, 80 Meter südöstlich von Rossøya, ist Vesle Tavleøya („kleine Tafelinsel“). Hauptinsel und größte Insel der Sjuøyane ist Phippsøya. Sie ist nach Constantine John Phipps benannt, der 1773 auf einer Expedition zum Nordpol Spitzbergen passierte, sich aber später zur Umkehr entscheiden musste. Ebenfalls an Bord war der spätere britische Admiral Horatio Nelson, Namenspate der Nelsonøya. Eine weitere Insel der Gruppe, die Parryøya, ist nach William Edward Parry benannt. Die übrigen beiden Inseln der Sjuøyane heißen Martensøya, benannt nach Friderich Martens, dem Verfasser einer Reisebeschreibung nach Spitzbergen aus dem 17. Jahrhundert, und Tavleøya, unmittelbar nordwestlich der Hauptinsel Phippsøya.

Die Sjuøyane sind Teil des Nordost-Svalbard-Naturreservats.

Die Insel Waldenøya im Südwesten wird nicht mehr zu der Inselgruppe gerechnet.

Inseln

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Insel Fläche
(ha)
Höhe
m
WGS84-
Koordinaten
Rossøya 8 50 !580.8283335520.351667580° 49′ 42,0″ N, 020° 21′ 06,0″ O
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Vesle Tavleøya 30 275<ref name="Pilot 294">The Norwegian Pilot. Band 7: Sailing Directions Svalbard and Jan Mayen, 2012, S. 294 (englisch).</ref> !580.8216675520.360000580° 49′ 18,0″ N, 020° 21′ 36,0″ O
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Tavleøya 50 230<ref name="Pilot 294" /> !580.7533335520.448333580° 45′ 12,0″ N, 020° 26′ 54,0″ O
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Phippsøya 2200<ref name="Pilot 43">The Norwegian Pilot. Band 7: Sailing Directions Svalbard and Jan Mayen, 2012, S. 43 (englisch).</ref> 465<ref name="Pilot 294" /> !580.7216675520.721667580° 43′ 18,0″ N, 020° 43′ 18,0″ O
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Martensøya 1500<ref name="Pilot 43" /> 405<ref name="Pilot 294" /> !580.6616675521.148333580° 39′ 42,0″ N, 021° 08′ 54,0″ O
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Parryøya 1700<ref name="Pilot 43" /> 370<ref name="Pilot 294" /> !580.6383335520.705000580° 38′ 18,0″ N, 020° 42′ 18,0″ O
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Nelsonøya 10 140<ref name="Pilot 294" /> !580.6283335520.485000580° 37′ 42,0″ N, 020° 29′ 06,0″ O
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Sjuøyane 6500<ref name="Pilot 293">The Norwegian Pilot. Band 7: Sailing Directions Svalbard and Jan Mayen, 2012, S. 293 (englisch).</ref> 465 !580.6891675520.703056580° 41′ 21,0″ N, 020° 42′ 11,0″ O
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Datei:Helgoland Expedition Rossøya.jpg
Rossøya (ganz links) und Vesle Tavleøya (1898)

Vogelkolonien

Eine Inspektion im Jahr 2007 fand im Gebiet der Sjuøyane 13 Brutkolonien von Meeresvögeln. Es wurden 4724 Dickschnabellummen und 2621 anscheinend besetzte Nester von Dreizehenmöwen gezählt. Die Populationen wurden als stabil angesehen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Literatur

  • Friderich Martens: Spitzbergische oder Groenlandische Reise Beschreibung gethan 1671. Aus eigner Erfahrunge beschrieben / die dazu erforderte Figuren nach dem Leben selbst abgerissen / (so hierbey in Kupffer zu sehen) und jetzo durch den Druck mitgetheilet. Hamburg / Auff Gottfried Schultzens Kosten gedruckt / Im Jahr 1675. (Digitalisat des Exemplars der Oxford University)
  • The Norwegian Pilot. Band 7: Sailing Directions Svalbard and Jan Mayen (PDF; 31 MB), The Norwegian Hydrographic Service and Norwegian Polar Institute, 3. Auflage, Stavanger 2012 (PDF-Version 3.5, Mai 2016), ISBN 978-82-90653-30-4 (englisch)

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />