Soehrensia thelegonoides
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Soehrensia thelegonoides | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Teguise Guatiza - Jardin - Echinopsis thelegonoides 01 ies.jpg
Soehrensia thelegonoides | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Soehrensia thelegonoides | ||||||||||||
| (Speg.) Schlumpb. |
Soehrensia thelegonoides ist eine Pflanzenart aus der Gattung Soehrensia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton thelegonoides leitet sich vom griechischen Wort -oides für ‚ähneln‘ ab und verweist auf Ähnlichkeit der Art mit Soehrensia thelegona.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 239.</ref>
Beschreibung
Soehrensia thelegonoides wächst strauchig mit niederliegend-aufrechten, 3 bis 6 Meter langen Trieben. Niederliegende Triebteile sind sehr dick, aufrechte Triebteile werden bis zu 1 Meter hoch und weisen einen Durchmesser von 5 bis 8 Zentimeter auf. Es sind 15 bis 16 niedrige und stumpfe Rippen vorhanden, die etwas gekerbt, aber nicht gehöckert sind. Zwischen den kleinen, kreisrunden Areolen ist eine deutliche Furche vorhanden. Aus den Areolen entspringen gelbe bis bräunliche, borstenartige Dornen, die im Alter vergrauen. Die vier Mitteldornen sind 0,7 bis 1,5 Zentimeter lang. Die etwa elf Randdornen weisen eine Länge von 0,5 bis 0,7 Zentimeter auf.
Die trichterförmigen, weißen, duftenden Blüten erscheinen seitlich oder in der Nähe der Triebspitzen und öffnen sich in der Nacht. Sie sind 20 bis 24 Zentimeter lang. Die kugelförmigen bis ellipsoiden Früchte weisen einen Durchmesser von 4 bis 6 Zentimeter auf.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Soehrensia thelegonoides ist in der argentinischen Provinz Jujuy auf trockenen Hängen in Höhenlagen von 500 bis 2000 Meter verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cereus thelegonoides durch Carlos Luis Spegazzini wurde 1905 veröffentlicht.<ref>Carlos Luis Spegazzini: Cactacearum Platensium Tentamen. In: Anales del Museo Nacional de Buenos Aires. 3. Folge, Band 4, 1905, S. 480 (online).</ref> Boris O. Schlumpberger stellte die Art 2012 in die Gattung Soehrensia.<ref>Boris O. Schlumpberger: New combinations in the Echinopsis alliance. In: Cactaceae Systematics Initiatives. Nr. 28, 2012, S. 31.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Trichocereus thelegonoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Speg.) Britton & Rose (1920) und Echinopsis thelegonoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Speg.) H.Friedrich & G.D.Rowley (1974).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Kiesling, R., 2012. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 247.
Einzelnachweise
<references />