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Sozina-Tunnel (Eisenbahn)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sozina-Tunnel
Offizieller Name Tunel Sozina
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung Bahnstrecke Belgrad–Bar
Länge 6171 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Baubeginn 1954
Fertigstellung 1959
Betrieb
Betreiber Željeznička Infrastruktura Crne Gore
Karte
Datei:Sozina-Tunnel.png
Lagekarte
Koordinaten
Südportal 42° 8′ 47″ N, 19° 2′ 38,7″ O
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Nordportal 42° 11′ 53,3″ N, 19° 4′ 20,3″ O
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Der Sozina-Tunnel, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), übersetzt Tunnel Nr. 250 „Sozina“, ist ein Eisenbahntunnel im Süden Montenegros. Der 6.171 m lange<ref name=":1">Henry Jacolin: Eastern European Railways in Transition: Nineteenth to Twenty-first Centuries. Routledge, 2016, ISBN 978-1-317-14653-7, S. 83 (google.com).</ref> ist Teil der Bahnstrecke Belgrad–Bar. Er gilt als längster Eisenbahntunnel des Landes und war der längste Tunnel in Jugoslawien unter der Regierung von Tito.<ref>Beograd–Bar-Bahn. Abgerufen am 18. November 2016.</ref> Er unterquert die Gebirgskette Rumija, welche die montenegrinische Adriaküste von der Tiefebene rund um den Skutarisee trennt. Das südliche Portal liegt in Sutomore an der Adriaküste, während das Nordportal einige Kilometer südlich von Virpazar am Fuß der Rumija-Berge liegt.

Mit dem Bau des Tunnels wurde 1954 begonnen. Er wurde im Zuge der neuen Normalspurstrecke Bar–Titograd gebaut, die nicht nur ein zukünftiger Streckenabschnitt der Verbindung Bar–Belgrad werden sollte, sondern auch die Schmalspurstrecke Bar–Virpazar ersetzen sollte. Die Strecke wurde 1959 eröffnet.<ref name=":1" />

Sechs Jahre nach Betriebsaufnahme kam es zu einem großen Wassereinbruch durch eine Karstkanal. Es musste eigens ein 1750 m langer Drainagetunnel gebaut werden, damit das mit 6,5 m³/min fließende Wasser abgeführt werden konnte. Dieser Entwässerungstunnel liegt zwei Meter unterhalb des Haupttunnels und 15 m in der Achse seitlich versetzt.<ref name="Gunn2004">John Gunn: Encyclopedia of Caves and Karst Science. Taylor & Francis, 2004, ISBN 978-1-57958-399-6, S. 1579 (Google Buch).</ref>

Einzelnachweise

<references />