Spitzhörnchenbeutler
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| Spitzhörnchenbeutler | ||||||||||||
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| Datei:Neophascogale lorentzii - 松井 淳 - 583864158.jpeg
Spitzhörnchenbeutler (Neophascogale lorentzi) in der Provinz Western Highlands, Papua-Neuguinea | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Neophascogale | ||||||||||||
| Stein, 1933 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Neophascogale lorentzi | ||||||||||||
| (Jentink, 1911) |
Der Spitzhörnchenbeutler, verdeutlichend auch Neuguinea-Spitzhörnchenbeutler genannt (Neophascogale lorentzi) ist eine Beuteltierart aus der Familie der Raubbeutler (Dasyuridae). Sie ist in den Gebirgen des mittleren Neuguineas beheimatet.
Merkmale
Wie der Name schon andeutet, erinnert die Art mit der langen, spitzen Schnauze an ein Spitzhörnchen. Ihr langes, weiches Fell ist rötlich oder rotbraun gefärbt und mit weißen Haaren durchsetzt, auch die Rückseite der Ohren und die Schwanzspitze sind weiß. Die Art erreicht eine Kopfrumpflänge von 17 bis 23 Zentimeter, der Schwanz wird ebenso lang wie der Körper. Von anderen australischen Beutelmäusen unterscheidet sich der Spitzhörnchenbeutler durch seine relativ kleinen Augen, den langen Krallen, dem fehlenden dunklen Rückenstreifen und dem mit weißen Haaren durchsetztem Fell.<ref name="HMW" />
Lebensraum und Lebensweise
Über die Lebensweise der Spitzhörnchenbeutler ist wenig bekannt. Ihr Lebensraum sind Regenwälder in Neuguinea zwischen 1200 und 3900 Meter Höhe meist werden die Tiere oberhalb einer Höhe von 2000 Metern gefunden. Sie verbringen die Zeit sowohl auf dem Erdboden als auch auf Bäumen, wofür sie mit langen Krallen und großen Ballen an den Fußsohlen gut angepasst sind. Sie dürften zumindest teilweise tagaktiv sein und sich hauptsächlich von Insekten, eventuell auch von kleinen Wirbeltieren ernähren. In menschlicher Obhut gehaltene Exemplare fraßen klein geschnittenes Fleisch, Käfer und Zikaden.<ref name="HMW" />
Systematik
Der Spitzhörnchenbeutler wurde 1911 durch den niederländischen Zoologen Fredericus Anna Jentink als Phascogale lorentzi erstmals wissenschaftlich beschrieben,<ref name="HMW" /> also den Pinselschwanzbeutlern (Phascogale) zugeordnet. Die Gattung Neophascogale wurde 1933 durch den deutschen Zoologen Georg H. W. Stein eingeführt.<ref name="Stein 1933" /> Die Schwestergattung von Neophascogale sind die Streifenbeutelmäuse (Phascolosorex). Die von beiden gebildete Klade ist die Schwestergruppe einer vom Beutelteufel (Sarcophilus harrisii) und den Beutelmardern (Dasyurus) gebildeten Klade.<ref name="HMW" />
Gefährdung
Die IUCN führt die Art als nicht gefährdet.<ref name="IUCN" /> Sie sind in einigen Regionen ihres Verbreitungsgebietes relativ häufig, vor allem in höheren Lagen.<ref name="HMW" />
Einzelnachweise
<references> <ref name="HMW"> Andrew Baker: Family Dasyuridae (Carnivorous Marsupials). Seite 298 in Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier: Handbook of the Mammals of the World – Volume 5. Monotremes and Marsupials. Lynx Editions, 2015, ISBN 978-84-96553-99-6</ref> <ref name="IUCN">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: P. Woolley u. a., 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Stein 1933"> Georg H. W. Stein (1933): Weitere Mitteilungen zur Systematik papuanischer Säuger. Zeitschrift für Säugetierkunde 8: S. 94.</ref> </references>