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Sportinė Aviacija Genesis 2

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
LAK Genesis 2
Genesis 2
Typ Segelflugzeug
Entwurfsland
Hersteller Sportinė aviacija (LAK)
Erstflug 7. November 1997<ref name="directory" />
Stückzahl 27

Die Genesis 2 ist ein einsitziges Segelflugzeug der FAI-Standardklasse des litauischen Herstellers Sportinė aviacija ir Ko. Besonders auffällig an dem Flugzeug ist das stark verkürzte Heck, wodurch die Auslegung den Eindruck eines schwanzlosen Flugzeugs erweckt.<ref>Foto auf dem das sehr kurze Heck deutlich zu erkennen ist.</ref>

Geschichte

Die Genesis 2 ist die Serienvariante des Prototyps Genesis 1, der von dem US-amerikanischen Designteam „Genesis Group“ um Geldgeber Jerry Mercer<ref>Friedel Weber: Entwicklungen im deutschen Segelflugzeugbau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. November 2010; abgerufen am 1. Juni 2025 (mit kurzer Erwähnung der Genesis-Geschichte).</ref> konstruiert wurde. Hauptkonstrukteure waren Jim Marske (Flugzeug) und John Roncz (Flügelprofil)<ref name="sportine">Genesis 2. Sportinė aviacija ir Ko, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2012; abgerufen am 1. Juni 2025 (Herstellerwebseite).</ref>. Bei der Suche nach einem Hersteller für den Prototyp wurde man bei Sportinė aviacija in Litauen fündig. Die Genesis 1 hatte ihren Erstflug 1993<ref name="directory">Genesis 1 and 2 Group Genesis. Activate Media, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2012; abgerufen am 23. Februar 2012.</ref>.

Für die Serienproduktion wurde der Prototyp deutlich verändert. Das Serienflugzeug „Genesis 2“ hatte am 7. November 1997 seinen Erstflug. Aufgrund wirtschaftlicher Probleme zerbrach die Beziehung zwischen den US-amerikanischen Entwicklern und dem Hersteller, weshalb die Produktion nach 27 Flugzeugen eingestellt wurde.

Konstruktion

Hauptziel beim Entwurf der Genesis war eine deutliche Verringerung der Oberflächen von Rumpf und Höhenleitwerk im Vergleich zu konventionellen Bauformen, um den Strömungswiderstand zu verringern. Dies konnte erreicht werden, indem das Flügelprofil selbst wie bei einem Nurflügler ein positives Nickmoment erzeugt. Die Genesis hat zwar zusätzlich ein kleines Pendelruder auf dem Seitenleitwerk, dieses dient jedoch hauptsächlich zur Trimmung und nicht zur Erhöhung der Längsstabilität.

Für die Serienfertigung wurden stranggezogene Flügelholme aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff verwendet. Diese Technik wurde anschließend für weitere LAK-Flugzeuge verwendet. Das Bugrad wurde für die Serienfertigung ebenso wie das Hauptrad einziehbar gemacht und die Flügelschränkung reduziert.

Technische Daten

Kenngröße Daten Genesis 2<ref name="sportine" />
Besatzung 1
Rumpflänge 4,81 m
Spannweite 15 m
Höhe 2,21 m
Flügelfläche 11,15 m²
Flügelstreckung 20,2
Flügelprofil Roncz G-74S<ref name="directory" />
Gleitzahl 43–44
Geringstes Sinken 0,58 m/s bei 85 km/h
Leermasse ca. 240 kg
max. Startmasse 525 kg
max. Flächenbelastung 46,6 kg/m²
Höchstgeschwindigkeit 276 km/h
Manövergeschwindigkeit 205 km/h
Mindestgeschwindigkeit 75 km/h
g-Limits +5,55/−3,55g

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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