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Störkathener Heide

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naturschutzgebiet „Heidefläche bei Kellinghusen“
Datei:Schleswig-Holstein, Kellinghusen, Naturschutzgebiet Heideflächen bei Kellinghusen NIK 3409.JPG
Lage nordöstlich von Kellinghusen
Fläche 16 ha
Kennung NSG Nr. 22
WDPA-ID 81848
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 58′ N, 9° 45′ OKoordinaten: 53° 58′ 13″ N, 9° 44′ 57″ O
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Störkathener Heide (Schleswig-Holstein)
Einrichtungsdatum 1938
Verwaltung LLUR

Die Störkathener Heide, offiziell auch „Naturschutzgebiet Heidefläche bei Kellinghusen“ ist ein Naturschutzgebiet in der Nähe des Dorfes Störkathen in Schleswig-Holstein.

Die „Heidefläche bei Kellinghusen“ gehört zum Naturraum Holsteinische Vorgeest und ist Teil eines größeren Binnendünengebietes, welches nach der letzten Eiszeit am Rande der Störniederung auf Altmoränen entstanden war und sich von Kellinghusen bis nach Brokstedt erstreckte<ref name='mordhorst'>[%5B%5B:Vorlage:Umweltanwendungen-SH%5D%5D/nuis/upool/gesamt/bis_faltblaetter/6103_heide_kellinghusen.pdf Heidefläche bei Kellinghusen Faltblatt des Besucherinformationssystems des LLUR.] (pdf) Abgerufen am 11. Mai 2017.</ref>. Damit die vorhandenen Vorkommen von Besenheide, Glockenheide und Zwergstrauchheide nicht von Kiefernwald verdrängt wird, wird das Gebiet mit Heidschnucken gepflegt. Ein kleiner Teil des Geländes ist versumpft. Rund um das Gelände führt ein Lehrpfad. Die Betreuung des Naturschutzgebietes erfolgt durch den Kreis Steinburg als Untere Naturschutzbehörde.<ref>siehe Tabelle lfd. Nr. 2.2.3. In: Betreuung geschützter Gebiete in Schleswig-Holstein gem. § 20 LNatSchG. Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, April 2017, abgerufen am 14. März 2020.</ref> Das Naturschutzgebiet liegt vollständig im 2004 gegründetem europäischem NATURA 2000-Schutzgebiet FFH-Gebiet Heiden und Dünen bei Störkathen.<ref>FFH-Gebiet Heiden und Dünen bei Störkathen. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 26. Oktober 2022.</ref>

Geschichte

Die Fläche ist neben anderen kleinen Restflächen in der Umgebung eine der letzten Überbleibsel der ehemals großflächigen Heidegebiete auf der holsteinischen Geest. Der Lederfabrikant C. Westphal spendete 1913 der Stadt Kellinghusen das erforderliche Geld zum Kauf der Fläche unter der Auflage, die Heide „in ihrer heutigen Gestalt“ zu erhalten. Bereits 1938 wurde das Gelände unter Schutz gestellt.<ref>VO über das Naturschutzgebiet “Heidefläche bei Kellinghusen” in der Gemarkung Vorbrügge, Kreis Steinburg. In: Reg.Amtsbl. S. 78. Landesportal Schleswig-Holstein, 2. März 1938, abgerufen am 14. März 2020.</ref>

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Steinburg
Wappen Landkreis Steinburg

Baggerkuhle Gribbohm | Baggersee Hohenfelde | Binnendünen Nordoe | Heidefläche bei Kellinghusen | Herrenmoor bei Kleve | Reher Kratt | Rhinplate und Elbufer südlich Glückstadt Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/Ende