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Störungstheorie

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Als Störungstheorie (auch: Störungsrechnung)<ref>Störungsrechnung. In: Lexikon der Physik. Spektrum Akademischer Verlag, 1998, abgerufen am 10. Februar 2023.</ref><ref>Ingolf V. Hertel, C.-P. Schulz: Periodensystem und Aufhebung der l-Entartung. In: Atome, Moleküle und optische Physik 1. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-53103-7, S. 149–182, doi:10.1007/978-3-662-53104-4_3.</ref> werden verschiedene mathematische Verfahren in der Physik bezeichnet, die sich durch eine gemeinsame Strategie auszeichnen: ein kompliziertes Problem wird zunächst so lange durch Ignorieren kleiner Einflüsse idealisiert, bis es auf ein Problem mit bekannter Lösung reduziert ist. Danach werden die zuvor ignorierten Einflüsse als kleine Störungen (Störgröße) wieder dem System hinzugefügt und eine Näherungslösung berechnet.

Anwendungsbereiche

Beispiele für weitere Anwendungsfälle oder Fachgebiete sind:

Literatur

Monografien

  • Giuseppe Gaeta (Hrsg.): Perturbation Theory: Mathematics, Methods and Applications (= Encyclopedia of Complexity and Systems Science Series). Springer US, New York, NY 2022, ISBN 978-1-07-162620-7, doi:10.1007/978-1-0716-2621-4.
  • Tosio Kato: Perturbation Theory for Linear Operators (= Classics in Mathematics. Band 132). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 1995, ISBN 978-3-540-58661-6, doi:10.1007/978-3-642-66282-9.

Historisch

Spezifische Literatur

Siehe die Artikel der Anwendungsbereiche.

Einzelnachweise

<references />

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