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St. Marien (Tokio)

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Datei:St. Mary's Cathedral Tokyo2.jpg
Kathedrale St. Marien in Tokio
Datei:St. Mary's Cathedral Tokyo 2012.JPG
Seitenansicht
Datei:StMary'sCathedral-Tokyo-01.jpg
Blick auf den Altarraum
Datei:Cathedral St. Mary Innen Orgel.jpg
Orgel

Die Kathedrale St. Marien ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Tōkyō Katedoraru Sei Maria Daiseidō) ist der Sitz der Erzdiözese Tokio der Römisch-Katholischen Kirche. Sie liegt im Wohngebiet Sekiguchi des Tokioter Stadtbezirks Bunkyō.

Geschichte

Das Originalgebäude von 1899 war ein neogotisches Holzbauwerk. Sie brannte im Zweiten Weltkrieg nieder. Anfang der 1960er lud die Erzdiözese die drei Architekten Kenzō Tange, Yoshirō Taniguchi und Kunio Maekawa zu einem Wettbewerb für einen Neubau ein, in dem sich Tange mit seiner Beton/Stahl-Konstruktion durchsetzen konnte. Die Erzdiözese Tokio ließ sie ihn Zusammenarbeit mit dem Kölner Diözesanbaumeister Wilhelm Schlombs planen und mit finanzieller Unterstützung des Erzbistums Köln bauen.

Die 1965 fertiggestellte Kirche mit kreuzförmigem Grundriss ist bis zu 40 Meter hoch und erreicht diesen Punkt am östlichen Ende über dem Altar. Die zwölf Zentimeter dicken Betonschalen, aus denen sie besteht, sind an der Außenseite mit rostfreiem Stahl verkleidet, im Innenraum soll der Beton für sich selbst wirken.

1967 wurde in San Francisco der Grundstein für die Cathedral of Saint Mary of the Assumption nach einem ganz ähnlichen Entwurf (allerdings von Pier Luigi Nervi und Pietro Belluschi) gelegt.

Orgel

Die Orgel wurde 2004 von der italienischen Orgelbaufirma Mascioni erbaut. Wichtigster Ratgeber war der italienische Organist Lorenzo Ghielmi.

Das Instrument hat 46 Register (3.122 Pfeifen) auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen zur Orgel (Memento vom 4. August 2014 im Internet Archive)</ref>

I Positivo C–a3
Principale italiano 8′
Bordone 8′
Principale 4′
Ottava 4′
Flauto in ottava 4′
Sesquialtera II 223
Decimaquinta 2′
Decimanona 113
Ripieno III 2′
Voce Umana 8′
Cromorno 8′
Tremolo
II Grand' Organo C–a3
Principale 16′
Principale 8′
Flauto a camino 8′
Ottava 4′
Flauto a cuspide 4′
Quinta 223
Nazardo 223
Ottava 2′
Terza 135
Mistura V 2′
Cimbalo III 23
Tromba 8′
III Recitativo C–a3
Bordone 16′
Bordone 8′
Viola da Gamba 8′
Principale 4′
Flauto 4′
Flauto 2′
Cornetto III-V   8′
Ripieno IV 2′
Dulziana 16′
Tromba 8′
Oboe 8′
Clarone 4′
Tremolo
Pedale C–f1
Subbasso 32′
Contrabasso 16′
Violone 16′
Subbasso 16′
Basso 8′
Bordone 8′
Principale 4′
Mistura IV 223
Tromboni 16′
Tromba 8′
Tromba 4′
  • Koppeln: I/II, III/II, II/P, III/P

Literatur

  • Hiroshi Watanabe: The Architecture of Tokyo: An Architectural History in 571 Individual Presentations, Edition Axel Menges, 2001, ISBN 3-930698-93-5, S. 130

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: St. Marien (Tokio) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Koordinaten: 35° 42′ 51,2″ N, 139° 43′ 36,3″ O

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