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St. Michael am Bruckbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
St. Michael am Bruckbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde St. Michael am Bruckbach
St. Michael am Bruckbach (Österreich)
St. Michael am Bruckbach (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Amstetten (AM), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Haag
Pol. Gemeinde St. Peter in der Au
Koordinaten 48° 0′ 41″ N, 14° 37′ 9″ OKoordinaten: 48° 0′ 41″ N, 14° 37′ 9″ O
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Höhe 534 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03287
Katastralgemeindenummer 03216
Bild
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

St. Michael am Bruckbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde St. Peter in der Au im Bezirk Amstetten in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.

Geografie

Der Bruckbach ist ein linker Zubringer zur Url und entwässert die Streusiedlungen, die über die Landesstraße L6278 erreichbar ist. Zur Ortschaft zählen auch die St. Michael am Bruckbach-Siedlung sowie zahlreiche Einzellagen; die Ortschaft und umfasst insgesamt Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 179 Häusern genannt, darunter auch zahlreiche einzelne Häuser, die alle über eine Pfarre und eine Schule verfügten. Die Herrschaft Seitenstetten besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Burg Enns ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Seitenstetten, Garsten, Kirche St. Peter in der Au, Steyr, Ennsegg, St. Peter in der Au, Baumgartenberg, Kirchenamt Enns, Pfarre Waidhofen, Weistrach, Pfarre Aschbach, Kloster Erla, Salaberg und Behamberg.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde St. Michael ein Binder, drei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Glaser, ein Landesproduktehändler, drei Mühlen, ein Sägewerk, ein Schmied, ein Tischler, ein Viehhändler, ein Wagner und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 426</ref>

In der Bogenmühle nordwestlich von St. Michael waren gegen Ende des Zweiten Weltkrieges 23 ungarische Juden zur Zwangsarbeit einquartiert, die von der Familie Schmid, den Besitzern der Bogenmühle, vor dem Erschießen gerettet wurden.<ref>Die Juden in der Bogenmühle – Ein Weihnachtswunder am Ende des II. Weltkrieges von Katharina Zinner und Mag. Daniel Brandstetter</ref> Nach Einlangen des Befehls, die Juden vom Volkssturms erschießen zu lassen, wurde ein Erdkeller gegraben, in dem die Juden bis zum Kriegsende ausharren konnten.

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde St. Michael am Bruckbach insgesamt 176 Bauflächen mit 70403 m² und 120 Gärten auf 467785 m², 1989/1990 waren es 175 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 451 angewachsen und 2009/2010 waren es 276 Gebäude auf 470 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Öffentliche Einrichtungen

In St. Michael gibt es einen Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 3. Oktober 2020.</ref>

Landwirtschaft

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 853 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 147 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 825 Hektar Landwirtschaft betrieben und 186 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 810 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 188 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von St. Michael am Bruckbach beträgt 31,4 (Stand 2010).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von St. Peter in der Au

Vorlage:Hinweisbaustein