Steinhoff International Holdings
| Steinhoff International Holdings N.V.
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Steinhoff International Holdings 2022 logo.svg | |
| Rechtsform | Naamloze vennootschap |
| Gründung | 1. Juli 1964<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Historie ( vom 22. November 2010 im Internet Archive)</ref> |
| Auflösung | Oktober 2023 |
| Sitz | Amsterdam, Datei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande |
| Leitung |
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| Mitarbeiterzahl | Vorlage:AccessibleTooltip 94.754 (2021/22)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Annual Report 2022.] (PDF; 5.007 KB) (deutsch: Jahresabschluss 2022). In: steinhoffinternational.com. STEINHOFF INTERNATIONAL HOLDINGS N.V., , S. 207, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), 32.3 Number of full-time equivalent employees from continuing operations).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> |
| Umsatz | Vorlage:AccessibleTooltip 10,3 Mrd. Euro (2021/22)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Annual Report 2022.] (PDF; 5.007 KB) (deutsch: Jahresabschluss 2022). In: steinhoffinternational.com. STEINHOFF INTERNATIONAL HOLDINGS N.V., , S. 92, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), CONSOLIDATED STATEMENT OF PROFIT OR LOSS FOR THE PERIOD ENDED 30 SEPTEMBER 2022).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> |
| Branche | Einzelhandel, Möbelindustrie |
| Website | www.steinhoffinternational.com |
| Stand: 30. September 2022 | |
Die Steinhoff International Holdings N.V. war ein börsennotierter, weltweit tätiger Möbelkonzern mit Sitz in Amsterdam und operativer Hauptzentrale in Sandton (Johannesburg/Südafrika), dessen Wurzeln in der deutschen Möbelindustrie lagen.
Die Gesellschaft wurde im Oktober 2023 liquidiert und von der Börse genommen.
Geschichte
- Historische Logos
1964 gründete der deutsche Unternehmer Bruno Steinhoff in Westerstede (Niedersachsen) das ursprüngliche Unternehmen Steinhoff als Bruno Steinhoff Möbelvertretungen und -vertrieb. Steinhoff spezialisierte sich schnell auf den Import von Möbeln aus dem damaligen Ostblock. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Wiedervereinigung Deutschlands übernahm das Unternehmen einige der ehemaligen Zulieferbetriebe in den neuen Bundesländern und baute die Produktion in Osteuropa auf. 1989 zählt die Gruppe 530, 1996 über 5.000 Mitarbeiter.<ref name="Capital">Die Akte Steinhoff in Capital.de, 20. April 2018, abgerufen am 5. März 2020.</ref> 1998 wurde das Unternehmen neu strukturiert und als Steinhoff International Holdings Ltd an der Börse in Johannesburg notiert. Durch weitere Übernahmen vor allem in Afrika, Australien und Großbritannien wuchs der Konzern in den 2000er Jahren stark an; die ostdeutschen Möbelfabriken wurden geschlossen.
Nach der Übernahme der französischen Möbelhandelskette Conforama von PPR im Jahr 2011 galt Steinhoff in Europa als zweitgrößter Möbelhändler nach IKEA.<ref>Nordwest-Zeitung: Bilanz: Möbelriese Steinhoff weiter auf Wachstumskurs. Abgerufen am 19. März 2019.</ref>
2015 kaufte Steinhoff für 5,7 Mrd. US-Dollar in bar und Aktien die Pepkor-Gruppe von Christo Wiese, der dadurch der größte Aktionär von Steinhoff wurde. Durch den Deal hat sich die Marktkapitalisierung von Steinhoff mehr als verdoppelt.<ref name="Capital" />
Im August 2015 kündigte Steinhoff International Holdings an, sein Erstlisting mit Wirkung zum 7. Dezember 2015 an die Frankfurter Wertpapierbörse zu verlegen. Hierzu sollten sämtliche Aktien der südafrikanischen Steinhoff International Holdings Limited in Aktien der niederländischen Holdinggesellschaft Steinhoff International Holdings N.V. mit Sitz in Amsterdam<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 1. Oktober 2015 im Internet Archive)</ref> getauscht werden, die an der Frankfurter Börse und als Zweitlisting weiterhin an der Johannesburger Börse gelistet sein sollte. Die Geschäftsführung sollte in Südafrika bleiben.<ref>Neuzugang für Börse Frankfurt: Steinhoff wechselt das Parkett. In: Handelsblatt Online. 7. August 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. August 2015; abgerufen am 4. Februar 2009.</ref> Es gab wenige Tage vor dem Frankfurter Börsengang eine Razzia von Steuerfahndern der Staatsanwaltschaft Oldenburg bei der europäischen Tochter von Steinhoff.<ref>Andreas Dörnfelder, Peter Köhler: Steinhoff International: Börsengang ohne Chef. In: Handelsblatt Online. 7. Dezember 2015, abgerufen am 19. März 2019.</ref> Der erste Kurs in Frankfurt wurde bei 5,00 Euro ermittelt.<ref name="ARD1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Steinhoff bleibt ein Milliardengrab.“ ( vom 19. Juni 2019 im Internet Archive) in ARD.de, 19. Juni 2019, abgerufen am 7. März 2020.</ref> Am 4. März 2016 entschied die Deutsche Börse, Steinhoff ab dem 21. März 2016 in den MDAX aufzunehmen.<ref>ProSieben vor Ostern im DAX und Steinhoff im MDAX. Abgerufen am 19. März 2019.</ref> Am 24. März 2020 wechselte Steinhoff in den SDAX, welchen es jedoch am 21. September 2020 wiederum verlassen musste.<ref>finanzen net GmbH: Steinhoff-Aktie: Wiederaufstieg in den SDAX im März – 28.02.20 – BÖRSE ONLINE. Abgerufen am 8. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im März 2016 kündigte Steinhoff an, sich auf eine Übernahme des auf Elektrogeräte spezialisierten Einzelhändlers Darty geeinigt zu haben. Steinhoff wollte damit einer Fusion von Darty mit dessen Konkurrenten Fnac zuvorkommen, wurde in einem Bieterwettstreit aber von Fnac überboten.<ref>Bieter für Elektronik-Händler Darty schaukeln sich hoch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. August 2016; abgerufen am 12. August 2016.</ref> Gleichzeitig sagte Steinhoff eine zuvor geplante Übernahme der Home Retail Group ab.<ref>Steinhoff in Großbritannien mit Sieg und Niederlage im Übernahmegeschäft. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. August 2018; abgerufen am 19. März 2019.</ref>
Im Juni 2016 wurde bekannt, Steinhoff wolle den britischen Discounthändler Poundland, der in seinen Läden alle Artikel für jeweils ein Pfund verkauft, übernehmen.<ref>ROUNDUP: Steinhoff erwirbt 23 Prozent an Poundland und erwägt Übernahmeofferte 15. Juni 2016 | Nachricht | finanzen.net. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. August 2016; abgerufen am 12. August 2016.</ref> Im August 2016 gab Steinhoff bekannt, auch den größten US-Matratzenhändler Mattress Firm für 3,4 Milliarden Euro kaufen zu wollen.<ref>Christoph Kapalschinski: Steinhoff kauft Mattress Firm: Poco-Mutter legt sich auf US-Matratzen. In: Handelsblatt Online. 8. August 2016, abgerufen am 12. August 2016.</ref>
Krise ab 2017
Am 5. Dezember 2017 wurden Unregelmäßigkeiten in der Bilanz von Steinhoff eingeräumt, woraufhin CEO Markus Jooste versprach, am Abend eine Präsentation zu geben. Stattdessen verschickte er an einige Kollegen eine E-Mail, in der er zugab, „ein paar große Fehler begangen und vielen unschuldigen Menschen finanzielle Verluste zugefügt“ zu haben. Er müsse „weiterziehen“. Daraufhin war er verschwunden.<ref name="Capital" /> Die Prüfungsgesellschaft Deloitte hatte zuvor dem Konzern das Testat verweigert.<ref>Andreas Mehring: PwC bestätigt Milliardenbetrug bei Steinhoff. In: Finance-Magazin.de, 18. März 2019 (abgerufen am 18. März 2019).</ref> Die Steinhoff-Aktie verlor am Folgetag 60 Prozent ihres Kurses<ref>Steinhoff-Aktie mit dramatischem Kurssturz: CEO tritt zurück – Liquiditätsmaßnahmen beschlossen. Abgerufen am 19. März 2019.</ref> und sank noch in derselben Woche zeitweise auf einen Kurs von 35 Cent.<ref>Möbelunternehmen aus Westerstede: Hauptaktionär geht – Krise bei Steinhoff spitzt sich zu. In: Nordwest-Zeitung, 15. Dezember 2017. Abgerufen am 15. Dezember 2017.</ref> Das Unternehmen wurde nach dem Rücktritt von Jooste übergangsweise vom Großaktionär und Aufsichtsratschef Christo Wiese geführt, am 14. Dezember 2017 trat dieser von sämtlichen Ämtern mit sofortiger Wirkung zurück.<ref>Wirtschaftswoche: Steinhoff: Hauptaktionär zieht sich von Konzernspitze zurück. Abgerufen am 19. März 2019.</ref> Heather Sonn, die als unabhängiges Mitglied im Aufsichtsrat saß, übernahm kommissarisch diese Aufgaben.<ref>Steinhoff Changes To The Supervisory Board. Abgerufen am 19. März 2019.</ref> Am 19. Dezember 2017 wurde Danie van der Merwe zum CEO ernannt.<ref>Van der Merwe wird zum CEO von Steinhoff ernannt | EUWID Holz und Holzwerkstoffe. Abgerufen am 19. März 2019.</ref> Bis zum 21. Dezember 2017 verlor die Aktie des Unternehmens binnen 14 Tagen über 90 Prozent ihres Wertes. Die Marktkapitalisierung betrug nur noch 17,15 Milliarden Rand (1,144 Mrd. € zum Kurs vom 17. Januar 2018).<ref>Steinhoff on brink of dropping off JSE's top 100 company list. In: Fin24.com, 21. Dezember 2017.</ref>
Für 2017 meldete Steinhoff einen operativen Verlust von 3,7 Milliarden Euro und für 2018 von 1,2 Milliarden Euro.<ref>Andreas Deutsch: Steinhoff: Jetzt brechen alle Dämme. Abgerufen am 11. Juli 2019.</ref>
Anfang 2018 leiteten die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die Staatsanwaltschaft Oldenburg unabhängig voneinander Untersuchungsverfahren ein.<ref>Pressebericht Tagesschau vom 15. Februar 2018.</ref> Im April 2018 wurde bekannt, dass die österreichische Möbelhauskette XXXLutz den Discounter Poco für 266,25 Millionen Euro übernimmt. Poco gehörte seit 2008 jeweils zu 50 Prozent der Steinhoff International Holdings und der XXXLutz-Gruppe.<ref>Möbel-Gigant verdrängt Ikea von der Spitze welt.de, 26. April 2018, abgerufen am 15. Juni 2018.</ref>
Bei der Tochtergesellschaft Kika/Leiner sprang Anfang Juni 2018 eine Kreditversicherung ab. Dadurch drohte laut KSV mit der Auszahlungspflicht des Urlaubsgelds Ende Juni 2018 die Insolvenz. Nachdem XXXLutz als Interessent für eine Übernahme kolportiert worden war, verlautete am 14. Juni 2018, dass die Signa Holding des Tiroler Immobilieninvestors René Benko Kika/Leiner von Steinhoff kaufen werde. Kika/Leiner beschäftigte etwa 5000 Mitarbeiter.<ref>Rene Benkos Signa kauft kika/Leiner orf.at, 14. Juni 2018, abgerufen am 15. Juni 2018.</ref> Die Übernahme wurde nach kurzer Verzögerung am 22. Juni fixiert. Durch den Verkauf versuchte der im Januar 2018 berufene CFO Philip Diepernik, eine drohende Insolvenz abzuwenden.<ref>Andreas Mehring: PwC bestätigt Milliardenbetrug bei Steinhoff. In: Finance-Magazin.de, 18. März 2019 (abgerufen am 18. März 2019).</ref>
Im August 2018 wurde bekannt, dass Steinhoff die Steinhoff Europa AG (SEAG) und die Finance Holding aus Brunn am Gebirge (Niederösterreich) abzieht und nach Cheltenham (Großbritannien) übersiedelt.<ref>orf.at: Steinhoff zieht Europazentrale aus Österreich ab. Artikel vom 10. August 2018, abgerufen am 11. August 2018.</ref>
Im September 2018 wurde die polnische Tochter Steinpol an die Cotta Collection AG in Liechtenstein verkauft.<ref>Cotta Collection AG: Übernimmt Steinpol Central Services. Abgerufen am 13. Januar 2022.</ref>
Im Prozess wegen der Bilanzverluste von 6 Mrd. bot Steinhoff International den Klägern im Juli 2020 850 Mio. Euro Entschädigung an.<ref>Handelskonzern: Steinhoff bietet Klägern im Bilanzskandal 850 Millionen Euro. In: Handelsblatt Online. 27. Juli 2020, abgerufen am 22. Juni 2025.</ref> Diese wurde kurz darauf auf 1.4 Milliarden Euro erhöht.<ref>Steinhoff bietet Anlegern im Bilanzskandal höhere Entschädigungen. In: Handelsblatt Online. 11. August 2021, abgerufen am 6. März 2023.</ref> Im Anschluss führte die hohe Verschuldung dazu, dass der Vorstand in Verhandlungen mit den Gläubigern eine Kapitalerhöhung derart vorschlug, dass die Gläubiger zukünftig 80 Prozent des Kapitals erhalten und im Gegenzug einer Verlängerung der Kredite zustimmen.<ref>Gläubiger sollen Mehrheit an Steinhoff übernehmen. In: Handelsblatt Online. 15. Dezember 2022, abgerufen am 6. März 2023.</ref> Über diesen Plan sollte in der Hauptversammlung am 16. März 2023 abgestimmt werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig EQS-HV: Steinhoff International Holdings NV: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 16. März 2023 in Amsterdam mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß § 121 AktG.] Steinhoff International Holdings N.V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Vorgehen des Managements wurde unter anderem von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger kritisch gesehen. Von Seiten der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger wurde Widerstand angekündigt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Newsletter 1 Steinhoff International Holdings N.V.] In: sdk.org. SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Am 28. März 2023 gab die Steinhoff International Holdings NV einen Restrukturierungsplan nach niederländischem Recht bekannt, bei dem die Gläubiger 80 % erhalten und die bisherigen Aktionäre mit einem Anteil von 20 % am wirtschaftlichen Eigenkapital der umstrukturierten Holding abgefunden werden sollten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Steinhoff International Holdings N.V. – CVRs FOR SHAREHOLDERS UNDER THE WHOA RESTRUCTURING PLAN.] (deutsch: Steinhoff International Holdings N.V. - CVRs FÜR AKTIONÄRE IM RAHMEN DES WHOA-RESTRUKTURIERUNGSPLANS). In: eqs-news.com. Steinhoff International Holdings N.V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Gläubiger sollten dabei 100 % der Stimmrechte erhalten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Informationsveranstaltung zur Sanierung der Steinhoff International Holdings NV 18. Januar 2023.] (PDF; 934 KB) SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. April 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Über diesen Restrukturierungsplan wurde im Zeitraum vom 10. bis 23. Mai 2023 abgestimmt, danach entschied das zuständige niederländische Gericht über die Wirksamkeit des Plans.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Steinhoff International Holdings N.V. – PUBLICATION OF UPDATED WHOA RESTRUCTURING PLAN.] (deutsch: Steinhoff International Holdings N.V. - VERÖFFENTLICHUNG DES AKTUALISIERTEN WHOA-UMSTRUKTURIERUNGSPLANS). In: eqs-news.com. Steinhoff International Holdings N.V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Im Prozess um den Bilanzskandal vor dem Landgericht Oldenburg wurden im August 2023 zwei frühere Manager der Unternehmensgruppe verurteilt. Ein 52 Jahre alter Angeklagter erhielt eine Strafe von drei Jahren und sechs Monaten für unrichtige Darstellung in Bilanzen in zwei Fällen und für eine Beihilfe zu Kreditbetrug. Weil sich das Verfahren verzögerte, gilt ein Jahr als vollstreckt. Ein 64-Jähriger wurde für zwei Fälle unrichtiger Darstellung mit zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.<ref>Zwei Ex-Manager von Steinhoff-Tochterfirmen nach Bilanzskandal verurteilt. In: Der Spiegel. 21. August 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 21. August 2023]).</ref>
Die Gesellschaft wurde im Oktober 2023 liquidiert und von der Börse genommen.<ref>Steinhoff finally scratched off the markets this week</ref><ref>SDK Newsletter 35 | Steinhoff International Holdings N.V.</ref>
Struktur
Zum Steinhoff-Konzern zählten Stand 2022<ref>Unternehmenswebseite. In: steinhoffinternational.com. Abgerufen am 5. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> einige große Möbelhersteller und Möbelhändler:
- Steinhoff Europe
- Conforama (Möbelhandel in Südeuropa) – zu 100 % (2022)
- Pepco Group N.V. (Die zwei Vertriebslinien Pepco und Dealz – Poundland wurde im Juni 2025 an den Finanzinvestor Gordon Brothers verkauft – betreiben Einzelhandel in Kontinentaleuropa und auf den Britischen Inseln) – über IBEX Retail Investments (Europe) Limited zu 72,3 % (2023)
- Steinhoff Africa
- Pepkor – Holdinggesellschaft mit verschiedenen Einzelhandelmarken – zu 43,8 % (2023)
- Steinhoff Asia Pacific (mehrere Möbelhändler in Australien und Neuseeland)
- Greenlit brands (u. a. Fantastic Furniture, Freedom, Snooze)<ref>Unternehmenswebseite. In: www.greenlitbrands.com.au. Abgerufen am 5. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> – zu 100 % (2022)
- Steinhoff USA
- Mattress Firm – Matratzeneinzelhandel mit mehr als 3,000 Filialen in Nordamerika – zu 50 % (2022)
Ehemalige Beteiligungen
- 2018 verkauft<ref>STEINHOFF-ANNUAL-REPORT-2018. In: steinhoffinternational.com. Abgerufen am 8. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Seite 53</ref>
- Poco (Discountmöbelhändler in Deutschland)
- Puris Bad GmbH (Badmöbelproduzent in Brilon)
- Impuls Küchen GmbH (Küchenmöbelproduzent in Brilon)
- Steinpol Central Services (Möbelproduktion in Polen)
- kika und Leiner (Möbelhandel in Österreich und Zentral-/Osteuropa, die Signa Holding von René Benko unterzeichnete im Juni 2018 einen Kaufvertrag für Kika/Leiner)
- Extreme Digital Zrt. (Elektrohändler aus Budapest, Ungarn)
- 2020 verkauft
- Conforama Frankreich
- Conforama Suisse
- 2022 verkauft
- LIPO Einrichtungsmärkte (Möbelhandel in der Schweiz, Zentrallager in Derendingen betrieben von Global Warehouse AG)
- 2025 verkauft
Siehe auch
Weblinks
Fußnoten
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Möbelhersteller
- Einrichtungshaus
- Unternehmen (Südafrika)
- Unternehmensgründung 1964
- Aufgelöst 2023
- Einzelhandelsunternehmen (Niederlande)
- Ehemals börsennotiertes Unternehmen
- Unternehmen im MDAX (ehemalig)
- Unternehmen im SDAX (ehemalig)