Stereguschtschi-Klasse
Das Typschiff Stereguschtschi 2009
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Die Projekt 20380, auch als Stereguschtschi-Klasse ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bezeichnet, ist eine Klasse von Mehrzweckkorvetten der Russischen Marine.
Vorgeschichte
Mit dem Projekt 11661 sollte ein Standard-Küstenschutzschiff für die WMF (russisch: Военно Морской Флот (ВМФ) / Transkription Wojenno-Morskoi Flot (WMF) – dt. Seekriegsflotte) gebaut werden, jedoch scheiterten diese Pläne mit der Finanzkrise der neunziger Jahre. Mit der veränderten geopolitischen Situation wurde der Ruf nach einem Mehrzweckschiff laut. Das Konstruktionsbüro „Almas“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) entwickelte daraufhin das Projekt 20380. Die Mehrzweckkorvette des 21. Jahrhunderts soll nun vor allem die Schiffe des Projektes 1124 ablösen.
Das Schiff wurde für den Schutz der 200-Meilen-Wirtschaftszone entwickelt. Dies umfasst insbesondere die Bekämpfung von Piraterie und Terrorabwehr, Schutz der Handelsschifffahrt, U-Bootabwehr und Flugabwehr.
Eigenschaften
Bei einer Länge von 104,5 Meter verdrängen die Schiffe der Stereguschtschi-Klasse etwa 2.200 Tonnen. Sie sind 14 Meter breit und haben einen Tiefgang von 3,70 Meter. Der Stahlrumpf ist in neun Abteilungen unterteilt, die zugleich als Schiffssicherungszonen ausgelegt sind. Beim Bau kamen Stealth-Technologien zur Anwendung. Dies ist deutlich an den großen, flachen und winkelig angeordneten Flächen bei Rumpf und Aufbauten zu erkennen. Außerdem sind die Waffen und Sensoren stealthgerecht verkleidet. Eine radarabsorbierende Beschichtung der in Kompositbauweise hergestellten Aufbauten sorgt zusätzlich für eine geringere Radarrückstrahlung. Auch im Magnet-, Infrarot- und Akustikbereich sind Signaturreduzierungen verwirklicht worden.
Der modulare Aufbau erleichtert (vor allem im Export) die Einrüstung von Waffen- und Sensorsystemen nach den speziellen Wünschen des Kunden. Darüber hinaus ergeben sich dadurch auch Einsparungen bei Bau, Instandhaltung und späterer Modernisierung. Die Stereguschtschi-Klasse ist für eine Dienstdauer von 30 Jahren ausgelegt. Der Hangar und das Flugdeck sind für die Mitnahme und den Betrieb eines Hubschraubers der 12-Tonnen-Klasse konzipiert. Die Einsatzdauer wird mit 15 Tagen angegeben. Die Besatzungsstärke inklusive des fliegenden Personals beträgt 100 Personen.
Technik
Antrieb
Vier russische Schiffsdiesel 16D49 von Kolomenskij Sawod mit einer Gesamtleistung von 17,65 MW bilden die CODAD-Antriebsanlage (Combined Diesel and Diesel). Über zwei Schrauben mit Verstellpropeller erreichen die Korvetten eine Höchstgeschwindigkeit von 26 Knoten. Die Maschinen sind geräuschdämmend gelagert. Bei wirtschaftlicher Fahrstufe von 14 Knoten beträgt die Einsatzreichweite der Stereguschtschi-Klasse 3.500 Seemeilen. Auch die Auslegung als CODAG-Anlage (Combined Diesel And Gas) mit zwei Dieselmotoren und zwei Gasturbinen ist möglich. In dieser Version würden die Schiffe eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Knoten erreichen.
Bewaffnung
Die Schiffsabwehrbewaffnung besteht aus zwei Vierfachstartern für Seezielflugkörper 3M24. Die Anlagen befinden sich hinter einer Verkleidung zwischen Schornstein und vorderem Mast. Die Reichweite des Mach 0,8 schnellen Flugkörpers liegt zwischen 5 und 130 km. Auf der Back ist ein Geschütz A-190E, Kaliber 100 Millimeter, mit stealthgerechter Verkleidung, vorhanden. Es kann zur Bekämpfung von See-, Luft- und Landzielen eingesetzt werden. Die Reichweite wird mit 21 Kilometern und die Kadenz mit 80 Schuss pro Minute angegeben.
Zur U-Bootabwehr ist das Torpedo-System „Paket-NK“, bestehend aus acht 324-mm-Rohren, vorhanden. Es ist in der Lage, zwei unterschiedliche Torpedotypen mitzuführen, womit sowohl feindliche U-Boote als auch Torpedos bekämpft werden können. Der mitgeführte Bordhubschrauber Kamow Ka-27PL ist eine weitere Komponente der U-Bootabwehr.
Zur Flugabwehr im Nah- und Nächstbereich befindet sich beim Typschiff vor der Brücke das Hybridsystem Kortik. Die Anlage setzt sich zusammen aus zwei sechsrohrigen 30-mm-Geschützen AK-630, zwei Vierfachstartern für Flugabwehrraketen 9M311, einem Radarsystem zur Feuerleitung und Zielverfolgung sowie einem elektro-optischen Sensor. Die Einsatzentfernungen betragen für die Geschütze AK-630 500 bis 4.000 Meter und für die Flugkörper 1.500 bis 8.000 Meter. In der Höhe können 3.000 bzw. 4.000 Meter erreicht werden. Die Rohrwaffen haben eine Kadenz von 5.000 Schuss pro Minute. An Flugkörpern ist ein Vorrat von 64 Stück verfügbar.
Bei den nachfolgenden Einheiten findet anstelle des Kortik-Systems das neuentwickelte Flugabwehrraketensystem 3K96 Poliment-Redut Verwendung. Es enthält ein VLS mit 12 Zellen, welche mit 9M96-Lenkwaffen mit 40–120 km Reichweite oder Quad-Packs mit den für den im Nahbereich einsetzbaren 9M100-Lenkwaffen ausgerüstet werden können.
Sensoren
Ein 3D-Luftraumüberwachungsradar Furke-2 ist in dem Radom des vorderen Mastes eingebaut. Darunter befindet sich das Seeraumüberwachungsradar, das durch die Mastverkleidung optisch nicht zu erkennen ist. Die Feuerleitung der Flugabwehr erfolgt durch das Radar Monument und das Feuerleitradar 5P10E Puma-E.
Zur Sonarausrüstung gehören ein Bugsonar Zarja-ME mit 19 Kilometer Reichweite und ein tieffrequentes Schleppsonar Typ Winejtka-EM. Im Passivbetrieb hat es eine Auffassungsreichweite von 15 bis 20 km und aktiv eingesetzt von 40 bis 60 km.
Projekt 20385
Das Projekt 20385 stellt eine Weiterentwicklung der Stereguschtschi-Klasse dar. Die Änderungen umfassen einen verlängerten Rumpf mit einer neuen Bewaffnungskonfiguration. Das Redut-Flugabwehrsystem wird ergänzt durch das PESA-Radarsystem Poliment und seine nun 16 Zellen wandern an die Seiten des Hubschrauberlandeplatzes im Heck des Schiffes. Der Platz vor der Brücke wird stattdessen durch das UKSK-VLS eingenommen, dessen 8 Zellen BrahMos-, P-800- und Kalibr-Lenkwaffen in beliebiger Variation aufnehmen können. Die maximale Einsatzverdrängung erhöht sich auf rund 2.500 Tonnen.
Einheiten
Obwohl das Typschiff Stereguschtschi schon 2004 an die WMF übergeben werden sollte, verzögerte sich das Programm auf Grund von steigenden Baukosten, verursacht durch Entwurfsmängel und technische Probleme. Nach der Ausrüstung im Dock begann am 10. November 2006 die Seeerprobung. Am 15. November 2007 wurde die Stereguschtschi offiziell an die WMF übergeben. Nachdem allerdings während der Erprobungen immer wieder technische Störungen auftraten, durchlief das Schiff noch eine weitere Erprobungsphase, ehe es bei der Baltischen Flotte in Dienst gestellt wurde.
| Kennung | Name | Werft | Kiellegung | Stapellauf | Indienststellung | Zugehörigkeit | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projekt 20380 | |||||||
| 530 | Stereguschtschi | Sewernaja | 21. Dezember 2001<ref name="NWO"> https://nvo.ng.ru/armament/2005-09-16/6_steregushy.html (russisch)</ref> | 16. Mai 2006<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetrepräsentanz der Stadtverwaltung Sankt-Petersburg (russisch) ( vom 4. Mai 2011 im Internet Archive)</ref> | 28. Februar 2008<ref>Stereguschtschi-Klasse auf warfare.ru</ref> | Baltische Flotte | |
| 531 | Soobrasitelny | Sewernaja | 20. Mai 2003<ref name="NWO" /> | 31. März 2010<ref>RIA Novosti: Nordwerft lässt erste serienmäßige Korvette zu Wasser, abgerufen am 31. März 2010.</ref> | 14. Oktober 2011<ref>Fontanka.ru: Военно-морской флот России пополнился современной боевой единицей (14. Oktober 2011). Abgerufen am 9. Januar 2012 (russisch, "Die Marine Russlands wird mit moderner Kampfeinheit ergänzt").</ref> | Baltische Flotte | |
| 532 | Bojki | Sewernaja | 27. Juli 2005<ref name="NWO" /> | 15. April 2011<ref>RIA Novosti: Russische Kriegsmarine bekommt zweite Korvette der Serie 20380, abgerufen am 15. April 2011.</ref> | 16. Mai 2013<ref>Ria Novosti:"Russian Navy Gets Advanced Stealth Corvette" vom 16. Mai 2013, gesichtet am 16. Mai 2013</ref> | Baltische Flotte | |
| 333 | Sowerschenny | Amurski SSZ | 30. Juni 2006<ref>https://archive.today/20070701203049/www.vpk-news.ru/print.asp?pr_sign=archive.2006.142.articles.defence_02 (russisch)</ref> | 22. Mai 2015<ref>FLOTPROM.ru: Спущен на воду корвет "Совершенный" (22. Mai 2015). Abgerufen am 1. Juni 2015 (russisch, "Korvette Sowerschenny vom Stapel gelaufen").</ref> | 20. Juli 2017<ref>http://www.militarynews.ru/Story.asp?rid=1&nid=457065</ref> | Pazifikflotte | |
| 545 | Stoiki | Sewernaja | 10. November 2006<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2018. Suche im Internet Archive ) (russisch)</ref> | 30. Mai 2012<ref>На "Северной верфи" завершилась торжественная церемония спуска на воду корвета "Стойкий". In: FLOT.com. 30. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juni 2012; abgerufen am 23. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), "Auf der Sewernaja Werft wurde die feierliche Zeremonie des Stapellaufs der Korvette Stojki abgeschlossen").</ref> | 18. Juli 2014<ref>ВМФ принял "Стойкий" спустя почти два месяца. In: FLOT.com. 18. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2014; abgerufen am 23. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Baltische Flotte | |
| 335 | Gromki | Amurski SSZ | 17. Februar 2012<ref>FLOTPROM.ru: На Амурском судостроительном заводе состоялась церемония начала строительства корвета "Громкий" (17. Februar 2012). Abgerufen am 24. Februar 2012 (russisch, "Auf der Amurwerft fand die Zeremonie zum Baubeginn der Korvette 'Gromki' statt").</ref> | 28. Juli 2017<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 28. Juli 2017 im Internet Archive)</ref> | 25. Dezember 2018<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2024. Suche im Internet Archive )</ref> | Pazifikflotte | |
| 535 | Mercury | Sewernaja | 20. Februar 2015<ref name="FLOTPROM200215">В Санкт-Петербурге заложили корветы "Ретивый" и "Строгий". FLOTPROM.ru, 20. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. März 2015; abgerufen am 20. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 12. März 2020<ref name="navrecon">Navyrecognition: Severnaya Shipyard launches Project 20380 corvette Retivy</ref> | 11.05.2023 | Schwarzmeerflotte<ref>Martin Manaranche: Russia’s Black Sea Fleet Completes the First Stage of its Modernization. Naval News, 21. Mai 2020, abgerufen am 2. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | wegen der Sperrung des Bosporus zurzeit in der Baltischen Flotte.<ref>https://www.navalnews.com/naval-news/2023/05/russias-black-sea-fleet-gets-new-corvette-kind-of/</ref> |
| Strogi | Sewernaja | 20. Februar 2015<ref name="FLOTPROM200215" /> | Schwarzmeerflotte | im Bau | |||
| 339 | Geroi Rossijskoi Federazii Aldar Zydenschapow | Amurski SSZ | 22. Juli 2015<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 22. Juli 2015 im Internet Archive)</ref> | 25. Dezember 2020 | Pazifikflotte | ||
| 343 | Reski | Amurski SSZ | 1. Juli 2016 | 1. Juli 2021 | 14. September 2023<ref>Russia Navy commissions corvette Rezkiy in Vladivostok. In: navyrecognition.com. 18. September 2023, abgerufen am 18. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Pazifikflotte | |
| Grosny | Amurski SSZ | 23. August 2021<ref>Putin launches construction of six warships for Russian Navy. Tass, 23. August 2021, abgerufen am 2. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | für 2024 geplant | Pazifikflotte | im Bau<ref name="New">Russian Shipyard Lays Keel of Steregushchiy-class corvette Bravy. Naval News, 30. September 2021, abgerufen am 2. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | ||
| Brawy | Amurski SSZ | 29. September 2021 | Pazifikflotte | im Bau<ref name="New" /> | |||
| Projekt 20386 | |||||||
| Derski | Sewernaja | 28. Oktober 2016<ref>http://tass.ru/armiya-i-opk/3741469</ref> | für 2021 geplant<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 2. August 2017 im Internet Archive)</ref> | Nordflotte | im Bau | ||
Das Stereguschtschi-Programm ist neben den strategischen U-Kreuzern des Projektes 955, dem Projekt 677 und den Mehrzweckkampfschiffen des Projektes 22350 eines der wichtigsten Programme des russischen Militärschiffbaus und bedeutet einen wichtigen Technologiesprung. Die WMF schätzte zu Beginn des Programms einen Bedarf von 40 Schiffen, die zu je zehn auf die vier Hauptflotten verteilt werden sollten. Am 1. Februar 2012 bestellte die russische Marine 10 Korvetten des modifizierten Projekts 20385.<ref name="RIAN010212">Russlands Marine bestellt zehn neuartige Korvetten (1. Februar 2012). Abgerufen am 1. Februar 2012.</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Projekt 20380 ( vom 24. Dezember 2008 im Internet Archive) bei atrinaflot.narod.ru (russisch)
- Stereguschtschi-Klasse auf warfare.ru (englisch)
- Stereguschtschi-Klasse auf globalsecurity.org (englisch)
- Project 20380 Steregushchy auf deagel.com (englisch)
- Modernisierung der russischen Marine auf blacksnacks13.spaces.live.com (englisch)
Einzelnachweise
<references />
U-Jagd-Boote: 122bis Kronstadt-Klasse | 205P Stenka-Klasse | 133 Muravey-Klasse | 11451 Mukha-Klasse
P-/T-Boote: 1400 Zhuk-Klasse | 1204 | 183 P-6-Klasse | 206 Shershen-Klasse | 206M Turya-Klasse | 10410 Swjetljak-Klasse | 22460 Rubin-Klasse | 21980 | 03160
Flugkörperschnellboote: 183R Komar-Klasse | 205 Osa-Klasse | 206MR Matka-Klasse | 1240 Sarancha-Klasse
Korvetten: 204 Poti-Klasse | 133.1M Parchim-Klasse | 1124 Grischa-Klasse | 1234 Nanuchka-Klasse | 1239 Bora-Klasse | 1241.1 Tarantul-Klasse | 1241.2 Pauk-Klasse | 20380 Stereguschtschi-Klasse | 20385 Gremjaschtschi-Klasse | 21630 Bujan-Klasse | 22160 Wassili-Bykow-Klasse | 22800 Karakurt-Klasse
Fregatten: 42 Kola-Klasse | 50 Riga-Klasse | 159 Petya-Klasse | 35 Mirka-Klasse | 1159 Koni-Klasse | 1135 Kriwak-Klasse | 1154 Neustraschimy-Klasse | 11356 Admiral Grigorowitsch-Klasse | 11661 Gepard-Klasse | 22350 Admiral Gorschkow-Klasse
Zerstörer: 30bis Skoryy-Klasse | 41 Neustraschimy-Klasse | 56 Kotlin-Klasse | 56-M Kildin-Klasse | 57A Kanin-Klasse | 61 Kaschin-Klasse | 61MP Kaschin-Mod-Klasse | 956 Sowremenny-Klasse | 1155 Udaloy-Klasse
Kreuzer: 68 Tschapajew-Klasse | 68bis Swerdlow-Klasse | 58 Kynda-Klasse | 1134 Kresta-I-Klasse | 1134A Kresta-II-Klasse | 1134B Kara-Klasse | 1164 Slawa-Klasse | 1144 Kirow-Klasse
Flugzeug- und Hubschrauberträger: 1123 Moskwa-Klasse | 1143 Kiew-Klasse | 1143.5 Admiral Kusnezow-Klasse | 1143.7 Uljanowsk-Klasse