Zum Inhalt springen

Sterilization in Place

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sterilization in Place (SIP), auch Sterilize in Place (zu Deutsch: Sterilisierung vor Ort) bezeichnet ein GMP-konformes Reinigungsverfahren in verfahrenstechnischen Anlagen, insbesondere in der Pharmaindustrie und biologischen Anlagen.

Verfahren

Ergänzend zum Cleaning in Place (CIP), welches Produktreste, Beläge oder Verunreinigungen entfernt, werden beim SIP-Prozess die Anlagen durch Heißdampf oder seltener mit Hilfe spezieller Chemikalien sterilisiert. Durch den Einsatz von Heißdampf (meist 121 °C bis 134 °C) werden Mikroorganismen eliminiert um eine 10⁻⁶ (Log 6) Sterilität zu erreichen.<ref>Eupry: CIP vs. SIP. Abgerufen am 13. April 2026.</ref> Dabei werden alle produktberührten Flächen der Anlage ohne wesentliche Demontage entkeimt.<ref>SG Systems Global: Sterilization-in-Place (SIP) – In-Situ Sterilization of Process Systems. November 2025, abgerufen am 13. April 2026.</ref>

Einzelnachweise

<references />