Korksäure
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Korksäure | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Korksäure | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8H14O4 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer, kristalliner, geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 174,20 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,272 g·cm−3 (25 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
139–142 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
229–231 °C (20 hPa)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
<1 hPa (20 °C)<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schwer in Wasser (1,6 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />, in Alkohol und Ether besser löslich<ref name=":0" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Korksäure (Suberinsäure, Octandisäure) ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der höheren gesättigten Dicarbonsäuren. Ihre Salze und Ester werden Suberate genannt.
Vorkommen
Korksäure findet sich in Kork<ref name="Gossauer">Albert Gossauer: Struktur und Reaktivität der Biomoleküle, Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich, 2006, S. 354, ISBN 978-3-906390-29-1.</ref> in Form von Suberin<ref>Suberin. In: Lexikon der Biologie. (spektrum.de [abgerufen am 15. April 2017]).</ref> und in Krötengift.<ref name=":0">Korksäure. In: Lexikon der Chemie. (spektrum.de [abgerufen am 15. April 2017]).</ref>
Geschichte
Die Verbindung wurde erstmals 1787 durch den italienischen Chemiker Luigi Valentino Brugnatelli durch die Behandlung von Kork mit Salpetersäure hergestellt. Abgeleitet vom Quercus suber nannte er sie Suberinsäure.<ref name="Brugnatelli">L.V. Brugnatelli in Crells Ann. 1787, 145f.</ref><ref name="Soukup_org">Rolf Werner Soukup: Chemiegeschichtliche Daten organischer Substanzen, Version 2020, S. 102–103 pdf.</ref>
Darstellung
Synthetisch kann sie durch Oxidation von Kork oder Ricinusöl mit Salpetersäure sowie durch Carbonylierung von Hexan-1,6-diol hergestellt werden.
Eigenschaften
Als zweiwertige Säure dissoziiert die Korksäure im Wasser in zwei Stufen. Die zugehörigen Dissoziationskonstanten betragen pKa1 = 4,51 und pKa2 = 5,40 in Wasser bei 25 °C.
Verwendung
Korksäure wird zur Herstellung von Polyamiden und Polyestern verwendet.<ref name=":0" /> Ester der Korksäure werden als Weichmacher verwendet.<ref>Eintrag zu Octandisäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Augenreizender Stoff
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- Dicarbonsäure
- Alkansäure